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25.02.2026
15:27 Uhr

Der Staat ertrinkt in Geld – und gibt trotzdem mehr aus, als er hat

Der Staat ertrinkt in Geld – und gibt trotzdem mehr aus, als er hat

Es ist ein Schauspiel, das sich in Deutschland mit der Zuverlässigkeit eines Schweizer Uhrwerks wiederholt: Die Staatseinnahmen klettern auf immer neue Rekordhöhen, und dennoch reicht es hinten und vorne nicht. Nicht etwa, weil der Bürger zu wenig zahlt – sondern weil die politische Klasse das Geld schneller ausgibt, als es hereinkommt. Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts für das Jahr 2025 lesen sich wie ein Lehrstück über fiskalische Maßlosigkeit.

2,14 Billionen Euro – und es reicht nicht

Satte 2,14 Billionen Euro hat der deutsche Staat im vergangenen Jahr eingenommen. Steuern, Sozialbeiträge, sonstige Abgaben – der Bürger wurde einmal mehr kräftig zur Kasse gebeten. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um 5,7 Prozent oder 115,8 Milliarden Euro. Allein die Sozialbeiträge explodierten um 8,9 Prozent. Die Steuereinnahmen legten um 3,5 Prozent auf über eine Billion Euro zu. Man könnte meinen, bei solchen Summen müsste selbst der verschwenderischste Haushälter zufrieden sein.

Doch weit gefehlt. Denn auf der Ausgabenseite steht eine noch beeindruckendere Zahl: 2,259 Billionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 5,6 Prozent oder 119,6 Milliarden Euro gegenüber 2024. In Prozentpunkten mag der Unterschied zwischen Einnahmen- und Ausgabenwachstum marginal erscheinen. In absoluten Zahlen jedoch klafft eine Lücke von knapp vier Milliarden Euro – zugunsten der Ausgaben, versteht sich.

Das Finanzierungsdefizit: 119 Milliarden Euro

Das Ergebnis dieser fiskalischen Arithmetik ist so vorhersehbar wie ernüchternd: Das Finanzierungsdefizit des Staates belief sich 2025 auf 119,1 Milliarden Euro – nochmals 3,9 Milliarden mehr als im Vorjahr. Deutschland, das Land, das sich einst seiner Haushaltsdisziplin rühmte, versinkt immer tiefer im Schuldensumpf. Und das wohlgemerkt in einem Jahr, in dem die Einnahmen so üppig sprudelten wie selten zuvor.

Wohin fließt das Geld? Die Antwort offenbart die ganze Misere der deutschen Fiskalpolitik. Die Zinsausgaben stiegen um 8,1 Prozent – eine direkte Konsequenz der ausufernden Verschuldung vergangener Jahre. Die Sozialleistungen wuchsen um 5,6 Prozent, getrieben von höheren Renten, Pensionen, Pflegegeld und Arbeitslosengeld. Die sozialen Sachleistungen – Krankenhausbehandlungen, Medikamente, Pflege – legten sogar um 7,3 Prozent zu. Und dann wäre da noch der Posten, der besonders aufhorchen lässt: Die Bruttoinvestitionen schossen um 10,3 Prozent in die Höhe, befeuert durch das berüchtigte Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie steigende Militärausgaben.

Das Sondervermögen: Schulden im Euphemismus-Gewand

Apropos Sondervermögen – ein Begriff, der in seiner Orwell'schen Verdrehung seinesgleichen sucht. Was als „Vermögen" verkauft wird, ist in Wahrheit nichts anderes als ein gigantischer Schuldenberg von 500 Milliarden Euro, der künftigen Generationen aufgebürdet wird. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte im Wahlkampf noch versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Kaum im Amt, wurde dieses Versprechen mit einer Geschwindigkeit gebrochen, die selbst hartgesottene Politikbeobachter verblüffte. Die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 und das dazugehörige Sondervermögen werden die Inflation weiter anheizen und Generationen dazu verdammen, Zinsen durch immer höhere Steuern und Abgaben zu finanzieren.

Die Industrie bröckelt – und mit ihr die Steuerbasis

Besonders alarmierend ist der Blick auf die Unternehmensseite. Während die Gesamteinnahmen 2025 noch stiegen, zeichnet sich bei den Körperschaftsteuereinnahmen ein dramatischer Einbruch ab. Im Januar 2026 brachen diese im Jahresvergleich um 79 Prozent ein. Die anhaltende Konjunkturkrise in der deutschen Industrie lässt die Unternehmensgewinne regelrecht verdampfen. Was das für die Steuereinnahmen der kommenden Monate bedeutet, kann sich jeder ausrechnen.

Deutschland, einst die industrielle Lokomotive Europas, stottert. Die Deindustrialisierung schreitet voran, Unternehmen wandern ab oder reduzieren ihre Kapazitäten. Wer glaubt, dass sich dieser Trend unter den aktuellen politischen Rahmenbedingungen umkehren lässt, der glaubt auch, dass man einen Baum fällen und gleichzeitig seine Früchte ernten kann. Statt Bürokratieabbau und Steuersenkungen – also jene Maßnahmen, die eine Volkswirtschaft tatsächlich beleben würden – setzt die Politik auf immer neue Umverteilungsprogramme und ideologisch motivierte Großprojekte.

Ausblick 2026: Die Schere öffnet sich weiter

Für das laufende Jahr 2026 dürfte sich die Lage weiter verschärfen. Auf der Einnahmenseite drohen stagnierende oder sogar rückläufige Steuereinnahmen – insbesondere bei den Konsumsteuern und Unternehmenssteuern. Die Kaufkraft der Bürger schwindet, die Industrie schwächelt, und Trumps Zollpolitik mit 20 Prozent auf EU-Importe belastet den deutschen Export zusätzlich.

Auf der Ausgabenseite hingegen kennt die Spirale nur eine Richtung: nach oben. Immer höhere Bundeszuschüsse für die Rentenversicherung, explodierende Militärausgaben, Ukraine-Hilfen, und nicht zuletzt die wachsende Zinslast auf den aufgetürmten Schuldenberg – all das wird die Staatsausgaben weiter in die Höhe treiben. Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben wird sich 2026 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch weiter öffnen.

Der Staat hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Der deutsche Staat hat kein Einnahmenproblem. Er hat ein massives Ausgabenproblem. Über zwei Billionen Euro an Einnahmen – und es reicht nicht? Das ist keine Frage fehlender Mittel, sondern eine Frage politischer Prioritäten. Statt den aufgeblähten Verwaltungsapparat zu verschlanken, statt ideologische Prestigeprojekte zu streichen, statt die ausufernde Bürokratie endlich einzudämmen, wird der Bürger Jahr für Jahr stärker belastet. Die Lohnnebenkosten steigen, die Sozialabgaben explodieren, und am Ende des Monats bleibt dem arbeitenden Menschen immer weniger übrig.

Es ist eine bittere Ironie: Während der Staat in Geld ertrinkt, ertrinkt der Bürger in Abgaben. Und während die Politik neue Schulden als „Sondervermögen" verpackt und sich für ihre „Investitionen" feiert, zahlt am Ende immer derselbe die Zeche – der deutsche Steuerzahler. Wer in diesen Zeiten sein hart erarbeitetes Vermögen schützen möchte, tut gut daran, über bewährte Wertaufbewahrungsmittel nachzudenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als Schutzschild gegen staatliche Verschwendung, Inflation und Währungsentwertung bewährt – und dürften angesichts der aktuellen Haushaltspolitik relevanter sein denn je.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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