
Deutschland sichert sich Rohstoff-Zugang: Neuer Pakt mit Kanada als Befreiungsschlag gegen China
Endlich scheint die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz zu verstehen, was jahrelang verschlafen wurde: Deutschland braucht dringend eine eigenständige Rohstoffstrategie, um sich aus den gefährlichen Abhängigkeiten zu befreien. Der kanadische Premierminister Mark Carney wird heute in Berlin empfangen, und was auf dem Papier wie eine weitere belanglose Absichtserklärung aussehen könnte, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als strategisch wichtiger Schritt.
Die fünf Säulen der neuen Rohstoff-Allianz
Die Beratungsfirma Adelphi, die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums arbeitet, hat bereits durchsickern lassen, was uns erwartet. Fünf konkrete Ziele sollen die deutsch-kanadische Zusammenarbeit prägen. Besonders brisant: Der Fokus liegt auf genau jenen Rohstoffen, bei denen China bisher das Monopol innehatte - Lithium, Seltene Erden, Kupfer, Wolfram, Gallium, Germanium und Nickel.
Man könnte meinen, die Politik hätte endlich begriffen, dass die naive Globalisierungseuphorie der vergangenen Jahrzehnte uns in eine gefährliche Sackgasse manövriert hat. Während die Ampel-Koalition noch von grünen Träumereien schwadronierte, haben andere Nationen längst Fakten geschaffen und sich die Kontrolle über kritische Rohstoffe gesichert.
Technologie-Transfer als Schlüssel zum Erfolg
Interessant ist der Ansatz, nicht nur auf bloßen Handel zu setzen, sondern gezielt Technologien für Rohstoffverarbeitung, Veredelung und Recycling in den Mittelpunkt zu stellen. Hier zeigt sich, dass zumindest einige Köpfe in Berlin verstanden haben: Wer die Verarbeitungstechnologie beherrscht, der kontrolliert die Wertschöpfungskette.
"Entscheidend ist jetzt, dass auch die Unternehmen mitziehen und in konkrete Projekte investiert wird"
So formulierte es Jens Honnen, Experte für internationale Energiepolitik bei Adelphi, gegenüber POLITICO. Und genau hier liegt der Haken: Während die Politik große Ankündigungen macht, müssen am Ende die Unternehmen liefern. Doch werden sie das tun, wenn gleichzeitig die Rahmenbedingungen in Deutschland immer investitionsfeindlicher werden?
Die Krux mit den öffentlichen Investitionen
Besonders aufhorchen lässt die Ankündigung, öffentliche Investitionen zur Förderung von Rohstoffprojekten zu "vereinfachen". Was sich harmlos anhört, könnte der nächste Griff in die Staatskasse bedeuten. Erinnern wir uns: Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Doch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur zeigt bereits, wie schnell solche Versprechen Makulatur werden.
Die Frage muss erlaubt sein: Warum braucht es überhaupt staatliche Förderung, wenn diese Rohstoffe so kritisch und wertvoll sind? Ein funktionierender Markt würde private Investoren von selbst anlocken - es sei denn, die politischen Rahmenbedingungen sind so miserabel, dass ohne Staatsknete nichts mehr läuft.
Indigene Partner als neue Hürde?
Aufschlussreich ist auch die explizite Erwähnung "indigener Partner" in der Absichtserklärung. Was auf den ersten Blick nach political correctness aussieht, könnte sich als zusätzliche bürokratische Hürde entpuppen. Kanadas strenge Umweltauflagen und die Rechte der First Nations haben schon so manches Bergbauprojekt verzögert oder verhindert.
Gold und Silber als bewährte Alternative
Während die Politik also versucht, mit großen Ankündigungen und Steuergeld neue Abhängigkeiten zu schaffen, sollten kluge Anleger nicht vergessen: Physische Edelmetalle wie Gold und Silber bleiben die ultimative Versicherung gegen politische Experimente. Sie brauchen keine Absichtserklärungen, keine staatlichen Förderungen und keine komplizierten Lieferketten. Ein Goldbarren im Tresor ist und bleibt Ihr Eigentum - unabhängig davon, welche geopolitischen Spielchen gerade gespielt werden.
Die Geschichte lehrt uns: Wenn Staaten anfangen, sich um "kritische Rohstoffe" zu sorgen und mit Milliardenprogrammen um sich werfen, ist es höchste Zeit, das eigene Vermögen in Sicherheit zu bringen. Gold und Silber haben jeden Währungskollaps, jede Wirtschaftskrise und jeden politischen Umbruch überstanden. Können Sie das auch von Lithium-Aktien oder Seltene-Erden-Fonds behaupten?
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Wir empfehlen, sich umfassend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen.

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