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28.08.2025
07:19 Uhr

Deutschlands Ausbildungskrise: Wenn die eigene Jugend nicht mehr will

Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes sollten jeden aufhorchen lassen, der sich noch Gedanken über die Zukunft unseres Landes macht. Im Jahr 2024 wurden nur noch 475.100 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen – ein Rückgang, der sich wie ein roter Faden durch die deutsche Wirtschaftsgeschichte der letzten Jahre zieht. Doch was auf den ersten Blick wie eine simple Statistik aussieht, offenbart bei genauerer Betrachtung ein dramatisches Gesellschaftsbild.

Der deutsche Nachwuchs macht sich vom Acker

Besonders alarmierend: Die Zahl der von deutschen Auszubildenden abgeschlossenen Neuverträge sank um satte vier Prozent. Gleichzeitig explodierte die Zahl ausländischer Azubis um 17 Prozent. Man könnte meinen, die deutsche Jugend habe kollektiv beschlossen, sich lieber in irgendwelchen Gender-Studies-Seminaren die Zeit zu vertreiben, anstatt einen ordentlichen Beruf zu erlernen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während 2014 noch 36.200 ausländische Auszubildende einen Vertrag unterschrieben, waren es 2024 bereits 70.000 – eine Verdopplung innerhalb eines Jahrzehnts. Der Anteil ausländischer Azubis stieg von sieben auf 15 Prozent. Vietnamesen, Syrer und Ukrainer füllen die Lücken, die deutsche Jugendliche hinterlassen.

Ein Blick in die Werkstätten der Nation

Besonders dramatisch zeigt sich der Niedergang in den klassischen deutschen Domänen: Industrie und Handel verloren in zehn Jahren 116.900 Auszubildende – ein Minus von 15 Prozent. Im Handwerk, einst das Rückgrat des deutschen Mittelstands, fehlen 28.500 Nachwuchskräfte. Die Hauswirtschaft hat sogar die Hälfte ihrer Azubis verloren.

Was läuft hier schief? Während die Ampel-Koalition jahrelang von Klimaneutralität und Diversität schwadronierte, vergaß sie offenbar, dass ein Land auch Menschen braucht, die tatsächlich arbeiten können und wollen. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz verspricht zwar Besserung, doch ihre 500 Milliarden Euro Sondervermögen für Infrastruktur werden kaum einen jungen Menschen davon überzeugen, morgens um sechs in der Werkstatt zu stehen.

Die Geschlechter-Realität abseits der Genderdebatte

Interessant auch der Blick auf die Berufswahl: Während Frauen weiterhin klassische Büro- und Gesundheitsberufe bevorzugen – Medizinische Fachangestellte, Kauffrau für Büromanagement, Zahnmedizinische Fachangestellte –, dominieren Männer in technischen Berufen. Kraftfahrzeugmechatroniker, Fachinformatiker, Elektroniker – alles Berufe, die unsere Wirtschaft am Laufen halten.

Man könnte fast meinen, die Natur habe doch ihre eigenen Gesetze, trotz aller Versuche der vergangenen Jahre, uns das Gegenteil einzureden. Während in den Universitäten über geschlechtergerechte Sprache debattiert wird, zeigt die Realität in den Ausbildungsbetrieben ein erstaunlich traditionelles Bild.

Der öffentliche Dienst als Gewinner?

Aufschlussreich ist auch, wo die Ausbildungszahlen steigen: Der öffentliche Dienst verzeichnete ein Plus von 19 Prozent. Kein Wunder – wer möchte nicht in den sicheren Hafen der Beamtenlaufbahn einfahren, während draußen die Wirtschaft unter Energiepreisen, Bürokratie und ideologischen Experimenten ächzt?

Diese Entwicklung sollte uns zu denken geben. Ein Land, in dem immer mehr junge Menschen den Staat als Arbeitgeber bevorzugen, während die produktive Wirtschaft ausblutet, steuert auf gefährliches Fahrwasser zu. Wer soll die Steuern erwirtschaften, mit denen all die neuen Beamtenstellen finanziert werden?

Was bedeutet das für unsere Zukunft?

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind mehr als nur trockene Statistik. Sie sind ein Spiegelbild einer Gesellschaft, die ihre Prioritäten verloren hat. Während wir über Quoten, Klima und korrekte Pronomen diskutieren, bricht uns das Fundament weg – qualifizierte Fachkräfte, die mit ihren Händen und ihrem Können echte Werte schaffen.

Die massive Zuwanderung in die Ausbildungsberufe mag kurzfristig die Lücken füllen. Doch was sagt es über ein Land aus, wenn die eigene Jugend lieber studiert als arbeitet? Wenn Vietnamesen und Syrer die Werkbänke besetzen müssen, weil deutsche Jugendliche sich zu schade dafür sind?

Es wird Zeit, dass wir wieder zu einer Gesellschaft werden, die handwerkliche Arbeit wertschätzt, die Leistung honoriert und die versteht, dass nicht jeder Akademiker werden muss. Die neue Bundesregierung täte gut daran, statt Milliarden in fragwürdige Klimaprojekte zu pumpen, endlich wieder Bedingungen zu schaffen, unter denen junge Menschen gerne eine Ausbildung beginnen – und deutsche Unternehmen sie auch ausbilden können.

Denn eines ist sicher: Ein Land ohne qualifizierte Handwerker, Techniker und Facharbeiter hat keine Zukunft – egal wie viele Genderprofessuren es einrichtet oder wie klimaneutral es werden möchte.

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