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Kettner Edelmetalle
12.03.2026
06:57 Uhr

Deutschlands industrielles Rückgrat bricht: 150.000 Arbeitsplätze vor dem Aus

Es ist eine Zahl, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss: 150.000 Arbeitsplätze könnten allein in diesem Jahr in der deutschen Metall- und Elektroindustrie wegfallen. Was der Arbeitgeberverband Gesamtmetall da prognostiziert, ist kein konjunkturelles Zucken, kein vorübergehender Schluckauf – es ist das Röcheln eines Industriestandorts, der systematisch an die Wand gefahren wird.

Rüstungsboom als trügerische Fata Morgana

Wer auf die Auftragszahlen des letzten Quartals 2025 schaut, könnte kurz aufatmen. Ein deutliches Plus, endlich wieder Bewegung. Doch der Schein trügt gewaltig. Der Zuwachs speist sich nahezu ausschließlich aus staatlich finanzierten Rüstungsaufträgen – jenem Sondervermögen also, das die Große Koalition unter Friedrich Merz mit vollen Händen ausgibt, während der Rest der Wirtschaft darbt. Ohne diese Verteidigungsbestellungen sieht die Auftragslage so trostlos aus wie ein leeres Fabrikgelände im Ruhrgebiet.

Einzelne Großbestellungen für Panzer und Munition mögen die Statistik kurzfristig aufhübschen. Doch sie stabilisieren nicht die Breite einer Industrie, die vom Automobilzulieferer bis zum Maschinenbauer reicht. Für die Mehrzahl der Betriebe bleibt die Nachfrage schwach – und die Perspektive düster.

„Mitten in der Deindustrialisierung"

Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander wählte Worte, die man von einem Verbandsvertreter selten hört. Man befinde sich mitten in einer Deindustrialisierung, die Aussichten seien „sehr düster" und die Situation „wirklich dramatisch". Er sprach gar von der größten Krise der Branche seit Gründung der Bundesrepublik. Das sind keine Floskeln eines Lobbyisten, der um Subventionen bettelt. Das ist ein Alarmruf.

Die Zahlen untermauern diese Einschätzung schonungslos. Seit 2018 hat die Metall- und Elektroindustrie bereits 270.000 Arbeitsplätze verloren. Die Beschäftigtenzahl ist zuletzt unter 3,8 Millionen gefallen – ein Niveau, das zuletzt 2015 erreicht wurde. Und nun sollen weitere 150.000 Stellen folgen. Man muss kein Mathematiker sein, um zu erkennen, wohin diese Entwicklung führt.

Das toxische Cocktail der Standortpolitik

Die Ursachen sind so bekannt wie ungelöst. Hohe Energiepreise, die seit der ideologisch getriebenen Energiewende der vergangenen Jahre explodiert sind. Unternehmenssteuern, die im internationalen Vergleich abschreckend wirken. Sozialabgaben, die unaufhörlich steigen. Und eine Bürokratie, die wie ein Krebsgeschwür wuchert und jede unternehmerische Initiative im Keim erstickt.

Man erinnere sich: Es waren die Jahre der Ampelregierung unter grüner Federführung, in denen die Energiekosten durch den überhasteten Atomausstieg und eine planlose Klimapolitik in astronomische Höhen getrieben wurden. Die Folgen dieser Politik wirken nach – wie ein Gift, das langsam, aber unaufhaltsam seine Wirkung entfaltet. Und die neue Große Koalition? Sie hat zwar Bürokratieabbau versprochen, doch Zander bringt es mit einem vernichtenden Vergleich auf den Punkt:

„Wir sind in der Tierseuchenbekämpfung systematischer als beim Bürokratieabbau."

Ein Satz, der sitzt. Während der Staat bei der Bekämpfung von Schweinepest und Vogelgrippe offenbar effizient zu handeln vermag, scheitert er kläglich daran, seine eigenen Verwaltungsapparate zu verschlanken. Zander forderte konsequenterweise auch den Abbau von Bürokraten selbst – zu viel Personal in den öffentlichen Verwaltungen belaste die Haushalte zusätzlich.

Ein Land, das sich selbst abschafft

Die Metall- und Elektroindustrie befindet sich laut Verband seit zwei Jahren in einer Rezession. Zwei Jahre. Während andere Industrienationen ihre Standortbedingungen verbessern, während die USA unter Präsident Trump mit Zöllen und Steuersenkungen ihre heimische Produktion stärken, während China massiv in Zukunftstechnologien investiert, diskutiert Deutschland über Gendersprache und Lastenfahrräder.

Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das die Merz-Regierung aufgelegt hat, fließt vornehmlich in Infrastruktur und Verteidigung. Für die strukturelle Entlastung der Industrie – niedrigere Energiekosten, weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Steuersätze – fehlt offenbar der politische Wille. Stattdessen werden Generationen mit Schulden belastet, die durch Steuern und Abgaben finanziert werden müssen. Friedrich Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Dieses Versprechen hat sich als ebenso haltbar erwiesen wie die Zusage, den Industriestandort zu retten.

150.000 Arbeitsplätze. Das sind 150.000 Familien, 150.000 Existenzen, 150.000 Gründe, warum dieses Land dringend eine Politik braucht, die für die deutsche Wirtschaft arbeitet und nicht gegen sie. Solange sich an den Rahmenbedingungen nichts grundlegend ändert, wird der Verlust dieser Stellen nur ein weiteres Kapitel in der traurigen Chronik der deutschen Deindustrialisierung sein. Und wer glaubt, das betreffe nur die Metallbranche, der irrt gewaltig. Wenn das industrielle Rückgrat einer Nation bricht, spürt das am Ende jeder Bürger – an der Supermarktkasse, auf dem Steuerbescheid und beim Blick auf den eigenen Kontostand.

In Zeiten wie diesen, in denen die Kaufkraft schwindet und die wirtschaftliche Unsicherheit wächst, besinnen sich viele Anleger auf bewährte Werte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Schutz gegen Inflation und wirtschaftliche Verwerfungen bewährt. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten – gerade dann, wenn die industrielle Basis eines Landes erodiert.

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