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Kettner Edelmetalle
24.02.2026
07:11 Uhr

Deutschlands Kinderkrise: Wenn der Nachwuchs zum unbezahlbaren Luxus wird

Es ist eine Zahl, die wie ein Paukenschlag durch die ohnehin gebeutelte Republik hallt: 55 Prozent der Deutschen sind mittlerweile der Überzeugung, dass man sich in diesem Land keine Kinder mehr leisten kann. Nur noch ein gutes Drittel widerspricht dieser düsteren Einschätzung. Was einst als selbstverständlichster Teil des Lebens galt – eine Familie zu gründen –, ist für Millionen Menschen zum finanziellen Himmelfahrtskommando geworden.

Die nackte Wahrheit in Zahlen

Eine aktuelle Insa-Umfrage unter gut tausend Bürgern legt den Finger in eine Wunde, die seit Jahren eitert und von der Politik konsequent ignoriert wird. Die Ergebnisse sind so eindeutig wie erschreckend: 81 Prozent der Befragten nennen die explodierenden Lebenshaltungskosten als Hauptgrund dafür, dass der Kinderwunsch unerfüllt bleibt. Miete, Lebensmittel, Energie – der ganz normale Alltag frisst die Familienkasse auf, bevor sie überhaupt gefüllt werden konnte. Und das in einem Land, das sich gerne als eine der führenden Volkswirtschaften der Welt inszeniert.

Doch damit nicht genug. Auf Platz zwei der Kinderverhinderer rangiert ein altbekannter Verdächtiger: der Staat selbst. 59 Prozent der Deutschen beklagen, dass Steuern und Abgaben ihnen schlicht zu wenig vom hart erarbeiteten Bruttolohn übrig lassen. Vom Gehalt bleibt nach dem Zugriff des Fiskus oft so wenig übrig, dass für Windeln, ein Kinderzimmer oder die nächste Klassenfahrt kaum noch Spielraum existiert. Man fragt sich unwillkürlich: Für wen arbeitet der deutsche Bürger eigentlich noch – für seine Familie oder für einen aufgeblähten Staatsapparat?

Betreuungsnotstand als Sargnagel der Familienplanung

Als wäre die finanzielle Belastung nicht schon erdrückend genug, kommt ein weiteres strukturelles Versagen hinzu: 58 Prozent der Befragten beklagen einen eklatanten Mangel an Kita- und Betreuungsplätzen. Besonders in Westdeutschland klafft eine gewaltige Lücke – für rund 15 Prozent der unter Dreijährigen fehlen schlicht die Plätze. Wer arbeiten möchte, um die Familie über Wasser zu halten, steht vor verschlossenen Kita-Türen. Eine groteske Situation: Der Staat verlangt immer mehr Steuern, bietet aber nicht einmal die grundlegendste Infrastruktur, damit Eltern überhaupt erwerbstätig sein können.

Im Osten Deutschlands zeigt sich derweil die andere Seite derselben Medaille. Dort werden wegen sinkender Geburtenzahlen bereits erste Kindergärten geschlossen. Ein Land, das seine Kitas dichtmacht, weil es keine Kinder mehr hat – wenn das kein Alarmsignal ist, was dann?

Der schleichende Einkommensverlust durch Elternschaft

40 Prozent der Befragten identifizieren den Verdienstausfall durch Elternzeit oder Teilzeitarbeit als entscheidenden Faktor gegen den Kinderwunsch. Wer beruflich kürzertritt, verliert nicht nur kurzfristig Einkommen, sondern oft dauerhaft – bei der Rente, bei Beförderungen, bei der gesamten Karriereplanung. Kinder werden so zur wirtschaftlichen Bestrafung. Fast jeder Zweite findet zudem, dass die staatlichen Transferleistungen wie Kindergeld oder Elterngeld bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein seien.

Ein politisches Versagen mit Ansage

Besonders alarmierend: Über 60 Prozent der 30- bis 49-Jährigen – also genau jener Generation, die biologisch am ehesten Kinder bekommen könnte und sollte – halten Nachwuchs für finanziell nicht mehr tragbar. Das ist nicht einfach nur eine Umfrage. Das ist ein demographischer Hilferuf.

„Was nutzen all die Debatten für eine gute Zukunft, wenn die nachfolgende Generation fehlt?"

Diese Frage des Insa-Chefs trifft den Kern des Problems mit chirurgischer Präzision. Während die Politik sich in ideologischen Grabenkämpfen um Gendersprache, Klimaneutralität und immer neue Sondervermögen verliert, stirbt die Basis jeder Gesellschaft leise aus: die Familie. Das 500-Milliarden-Euro-Infrastrukturpaket der neuen Großen Koalition mag Straßen und Brücken sanieren – aber wer soll in zwanzig Jahren darüber fahren, wenn heute die Kinder fehlen?

Deutschland hat kein Erkenntnisproblem. Es hat ein Handlungsproblem. Seit Jahren sinken die Geburtenzahlen, seit Jahren warnen Demographen vor dem Kollaps der Sozialsysteme. Und seit Jahren reagiert die Politik mit halbherzigen Almosen statt mit einer echten, mutigen Familienpolitik, die den Namen verdient. Steuerliche Entlastungen für Familien, massive Investitionen in Betreuungsinfrastruktur, eine gesellschaftliche Aufwertung der Elternschaft – all das wäre nötig. Stattdessen wird der Bürger mit immer höheren Abgaben belastet und mit bürokratischen Hürden gegängelt.

Traditionelle Werte wie Familie, Zusammenhalt und Verantwortung füreinander scheinen in der politischen Debatte zunehmend an den Rand gedrängt zu werden. Dabei sind es genau diese Werte, die eine Gesellschaft zusammenhalten und ihr eine Zukunft geben. Ein Land, in dem sich die Mehrheit der Bürger keine Kinder mehr leisten kann, hat nicht nur ein wirtschaftliches Problem – es hat eine existenzielle Krise. Und diese Krise wird sich nicht durch Zuwanderung allein lösen lassen, wie selbst Experten inzwischen einräumen.

Es wird höchste Zeit, dass die Politik aufwacht und begreift: Die Familie ist das Fundament dieser Gesellschaft. Wer dieses Fundament verfallen lässt, darf sich nicht wundern, wenn das ganze Gebäude eines Tages einstürzt.

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