
Die "Diversity-Lotterie" Amerikas: Wenn Vielfalt zur tödlichen Eintrittskarte wird
Es klingt wie ein schlechter Scherz, ist aber bittere RealitĂ€t: Die Vereinigten Staaten verteilen seit ĂŒber drei Jahrzehnten Aufenthaltsgenehmigungen per Losverfahren. Per GlĂŒcksspiel, wohlgemerkt. Wer das groĂe Los zieht, darf in das gelobte Land einwandern â und das ganz ohne RĂŒcksicht darauf, ob das Herkunftsland auf einer Watchlist fĂŒr Menschenhandel steht oder nicht. Der Grund? "Vielfalt ist unsere gröĂte StĂ€rke." Diese Formel, die uns auch in Deutschland bis zum Erbrechen vorgebetet wird, fordert nun erneut ihre Opfer.
Ein Anschlag, der alles ins Rollen brachte
Anlass fĂŒr die jĂŒngste Debatte ist eine Bluttat an der renommierten Brown University. Ein Mann namens ClĂĄudio Manuel Neves Valente soll dort zwei Studenten getötet und neun weitere verletzt haben. Wie sich herausstellte, sei der TĂ€ter im Jahr 2017 ĂŒber genau jene Diversity-Visa-Lotterie in die USA gelangt und habe anschlieĂend eine Greencard erhalten. Die Trump-Administration habe das Programm daraufhin umgehend auf Eis gelegt â ein Schritt, der lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig war.
Doch dieser Fall ist beileibe kein Einzelschicksal. Er reiht sich ein in eine lange, blutige Chronik des Versagens.
Die ironische Geschichte einer gescheiterten Idee
Wer hĂ€tte gedacht, dass diese Lotterie ursprĂŒnglich erdacht wurde, um mehr irische Einwanderer in die USA zu holen? Der verstorbene Senator Edward "Teddy" Kennedy installierte das Programm 1990 mit dem ausdrĂŒcklichen Ziel, seinen weiĂen, europĂ€ischstĂ€mmigen WĂ€hlerklientel einen Gefallen zu tun. Die groĂen EinwanderungslĂ€nder wie Mexiko, Indien und China wurden bewusst ausgeschlossen.
Das Programm wurde im Gesetz von 1986 ausgeheckt, um irischen illegalen Einwanderern eine Amnestie zu verschaffen. Bis heute wird es im Kongress oft als "das irische Programm" bezeichnet.
Doch die Geschichte nahm eine groteske Wendung. Aus dem "irischen Programm" wurde im Laufe der Jahre ein Einfallstor fĂŒr Menschen aus dem Nahen Osten, Osteuropa und Afrika. In diesem Jahr gingen ganze 331 Visa an Iren. Die ursprĂŒngliche Absicht hatte sich in ihr Gegenteil verkehrt â ein LehrstĂŒck darĂŒber, wie gut gemeinte Sozialromantik im migrationspolitischen Chaos endet.
Eine Liste des Schreckens
Die Bilanz dieses Lotteriespiels liest sich wie ein Verbrecheralbum. Da war der Usbeke Sayfullo Saipov, der 2017 in New York einen LKW ĂŒber einen belebten Radweg steuerte und acht Menschen tötete â ein ISIS-Terrorist, eingereist ĂŒber genau dieses Programm. Da war Hesham Mohamed Hedayet, der im Jahr 2002 am Flughafen von Los Angeles zwei Menschen erschoss â auch er gelangte durch eine Verkettung von Lotterie und laxen Einwanderungsregeln ins Land.
Man fragt sich unweigerlich: Wie viele Tote braucht es eigentlich, bis die politische Klasse erkennt, dass die Sicherheit der eigenen BĂŒrger Vorrang vor ideologischen WorthĂŒlsen haben muss?
Parallelen, die uns Deutschen bekannt vorkommen
Wer diese amerikanischen Entwicklungen verfolgt, dem dĂŒrfte ein kaltes Frösteln den RĂŒcken hinunterlaufen. Denn die Mechanismen sind dieselben, die auch hierzulande seit Jahren zu beobachten sind: Eine ungesteuerte Zuwanderung, die unter dem Deckmantel der "Vielfalt" und der "Weltoffenheit" durchgedrĂŒckt wird, wĂ€hrend die berechtigten Sicherheitsbedenken der Bevölkerung als fremdenfeindlich abgekanzelt werden. Die explodierende KriminalitĂ€t und die erschreckende HĂ€ufung von Messerangriffen in Deutschland sind die direkte Folge einer Politik, die ihre eigenen BĂŒrger im Stich gelassen hat. Diese EinschĂ€tzung teilt lĂ€ngst nicht mehr nur eine kritische Redaktion, sondern ein wachsender Teil der deutschen Bevölkerung.
Ein neuer Kurs zeichnet sich ab
In den USA mehren sich nun die Stimmen, das Programm endgĂŒltig zu beerdigen. BefĂŒrworter argumentieren, das Programm habe nie dem nationalen Interesse gedient und sei von Beginn an von Betrug durchsetzt gewesen. An die Stelle der Lotterie solle ein leistungsbasiertes Einwanderungssystem treten â ein System, das Bildung, Qualifikation und kulturelle KompatibilitĂ€t in den Mittelpunkt stellt, statt blindes WĂŒrfelglĂŒck. DreiĂig Jahre "Diversity" seien genug, heiĂt es. Dem ist wenig hinzuzufĂŒgen.
Was wir daraus lernen sollten
Die VorgĂ€nge jenseits des Atlantiks sollten uns als Mahnung dienen. Ein souverĂ€ner Staat muss selbst entscheiden, wer seine Grenzen ĂŒberschreiten darf â und zwar nach klaren, nachvollziehbaren Kriterien, die dem Wohl der eigenen Bevölkerung dienen. Wer Einwanderung dem Zufall ĂŒberlĂ€sst und ideologische Phrasen ĂŒber die Sicherheit der Menschen stellt, der spielt mit dem Feuer. In unsicheren Zeiten wie diesen, in denen das Vertrauen in staatliche Institutionen schwindet, suchen verantwortungsbewusste BĂŒrger nach Wegen, ihr Vermögen krisenfest abzusichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben ĂŒber Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie als stabiler Anker in stĂŒrmischen Zeiten dienen können â ein wertvoller Baustein fĂŒr ein breit gestreutes und durchdachtes Vermögensportfolio.
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