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Kettner Edelmetalle
28.01.2026
09:32 Uhr

Dollar im freien Fall: Trumps Kommentare erschüttern das Vertrauen in die US-Währung

Der amerikanische Dollar erlebt derzeit seinen dramatischsten Absturz seit April vergangenen Jahres. Die Leitwährung der Welt taumelt auf ein Vierjahrestief, nachdem Präsident Donald Trump mit seinen jüngsten Äußerungen zum Wechselkurs die ohnehin nervösen Märkte weiter verunsichert hat. Was sich hier abspielt, ist mehr als nur eine technische Korrektur – es ist ein handfestes Vertrauensproblem.

Trumps verhängnisvolle Worte

Als der Präsident am Dienstag gefragt wurde, ob der Dollar seiner Meinung nach zu stark gefallen sei, antwortete er lapidar, der Wert des Dollars sei "großartig". Die Händler an den Devisenmärkten verstanden diese Aussage als unmissverständliches Signal, ihre Dollar-Verkäufe zu intensivieren. Was auf den ersten Blick wie eine harmlose Bemerkung wirken mag, offenbart bei genauerer Betrachtung die tiefgreifende Verunsicherung, die Trumps erratische Wirtschafts- und Handelspolitik an den internationalen Finanzmärkten ausgelöst hat.

"Es zeigt sich eine Vertrauenskrise in den US-Dollar", bringt es Kyle Rodda, Senior-Marktanalyst bei Capital.com, auf den Punkt. Solange die Trump-Administration an ihrer sprunghaften Handels-, Außen- und Wirtschaftspolitik festhalte, könnte diese Schwäche anhalten.

Euro und Pfund auf Höhenflug

Während der Greenback strauchelt, feiern andere Währungen bemerkenswerte Erfolge. Der Euro hat erstmals seit 2021 die psychologisch wichtige Marke von 1,20 Dollar überschritten. Das britische Pfund notiert auf dem höchsten Stand seit viereinhalb Jahren. Der japanische Yen verzeichnet seinen stärksten Monatsgewinn gegenüber dem Dollar seit April des Vorjahres – befeuert durch anhaltende Spekulationen über eine mögliche koordinierte Intervention japanischer und amerikanischer Behörden zur Stabilisierung der japanischen Währung.

Der Dollar-Index, der die Performance der US-Währung gegenüber sechs anderen wichtigen Devisen misst, hat seit vergangenem Mittwoch nahezu 2,8 Prozent verloren – der steilste wöchentliche Rückgang seit den turbulenten Tagen des sogenannten "Liberation Day" im April.

Die Schattenseiten des schwachen Dollars

Was amerikanischen Exporteuren kurzfristig in die Karten spielen mag, bereitet anderen Regionen bereits erhebliche Sorgen. Der österreichische Notenbankgouverneur Martin Kocher warnte gegenüber der Financial Times, die Europäische Zentralbank müsse möglicherweise eine weitere Zinssenkung in Betracht ziehen, sollte die Euro-Stärke den Inflationsausblick beeinflussen. Diese Aussage drückte den Euro zeitweise um 0,5 Prozent nach unten.

"Wir befinden uns noch mitten im Geschehen, und es ist schwer, Fundamentaldaten zu berücksichtigen, wenn sich die Märkte so stark von Stimmungen und in so kurzen Zeiträumen bewegen lassen"

So die nüchterne Einschätzung der Analysten von Barclays.

Gold als sicherer Hafen gefragt wie nie

In diesem Umfeld der Unsicherheit erlebt Gold einen regelrechten Höhenflug. Das Edelmetall hat die Marke von 5.300 Dollar überschritten und setzt seine Rallye fort, während der Dollar weiter an Boden verliert. Für konservative Anleger, die ihr Vermögen vor den Unwägbarkeiten einer zunehmend unberechenbaren Wirtschaftspolitik schützen möchten, erweist sich physisches Gold einmal mehr als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten.

Die Entwicklung unterstreicht eine fundamentale Wahrheit: Während Papierwährungen den Launen politischer Entscheidungsträger ausgeliefert sind, behält Gold seinen intrinsischen Wert. In einer Welt, in der das Vertrauen in die Leitwährung der Welt erschüttert wird, gewinnt die jahrtausendealte Absicherung durch Edelmetalle neue Relevanz.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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