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Kettner Edelmetalle
22.06.2026
06:49 Uhr

Drogen-Kapitulation am Rhein: Köln und Düsseldorf wollen den Crack-Handel staatlich segnen

Drogen-Kapitulation am Rhein: Köln und Düsseldorf wollen den Crack-Handel staatlich segnen

Es ist eine jener Nachrichten, bei denen man zweimal hinschauen muss, um sicherzugehen, dass es sich nicht um Satire handelt. Doch leider ist es bitterer Ernst: Zwei deutsche Großstädte erwägen allen Ernstes, den Handel mit einer der zerstörerischsten Drogen der Welt zu legalisieren. Willkommen im Deutschland des Jahres 2026, wo man Probleme nicht mehr löst, sondern sie kurzerhand für legal erklärt.

Wenn Bürgermeister vor dem Elend kapitulieren

Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) und sein Düsseldorfer Amtskollege Stephan Keller (CDU) wollen, so berichten sie selbst, „mutig neue Wege“ gehen. Was sich nach Aufbruch und Tatkraft anhört, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als das genaue Gegenteil: Es ist die schlichte Bankrotterklärung einer Politik, die das Steuer längst aus der Hand gegeben hat. Geplant seien sogenannte Drogenräume, in denen ein „Mikrohandel“ mit harten Drogen toleriert werde. Schwerstabhängige sollen dort kleine Mengen kaufen und verkaufen dürfen – medizinisch betreut, versteht sich.

Man stelle sich das einmal bildlich vor: Der Staat, der eigentlich für Recht und Ordnung zu sorgen hat, eröffnet selbst die Verkaufstheke für eine Substanz, die Menschen binnen Monaten in körperliche und seelische Wracks verwandelt. Keller erklärte gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, beide Städte seien „bereit, Pionierstädte zu sein“. Pionierstädte? Man fragt sich unwillkürlich, welche Art von Pioniergeist hier am Werk ist.

Crack kam „mit voller Wucht“ – und die Politik schlief

Besonders entlarvend ist eine Aussage Burmesters. Bei Crack hätten viele geglaubt, es handle sich um ein rein amerikanisches Phänomen. „Dann kam es mit voller Wucht, und wir waren nicht vorbereitet“, gab der Kölner Oberbürgermeister freimütig zu. Eine bemerkenswerte Eingeständnis. Denn genau hier liegt das eigentliche Problem: Eine politische Klasse, die jahrelang die Augen vor dem Offensichtlichen verschloss, die Warnzeichen ignorierte und nun, da das Kind in den Brunnen gefallen ist, ratlos vor den Trümmern ihrer eigenen Untätigkeit steht.

„Sie rauchen ihre Pfeifen in Haus- und Geschäftseingängen. Sie verrichten ihre Notdurft auf offener Straße.“

So schildert Keller die Zustände in seiner Stadt. Burmester berichtet vom Kölner Neumarkt, dem Hauptanziehungspunkt der Süchtigen, und von Begegnungen mit Anwohnern und Geschäftsleuten, die „so fertig waren mit den Nerven, dass sie geschrien und geweint haben“. Diese Menschen verdienen Mitgefühl – und vor allem Schutz. Doch ausgerechnet jene, die für diesen Schutz verantwortlich wären, schlagen nun vor, das Übel zu institutionalisieren.

Der Brief an die Landesregierung – und die grüne Funkstille

Bereits im Mai hatten beide Oberbürgermeister einen Brief an die nordrhein-westfälische Landesregierung gerichtet. Der grüne Justizminister Benjamin Limbach, Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und Innenminister Herbert Reul (CDU) sollten den Mikrohandel rechtlich prüfen lassen. Eine Antwort sei bislang ausgeblieben, heißt es. Womöglich, so darf man vermuten, weiß man selbst in Düsseldorfs Ministerien nicht so recht, wie man auf einen derart abenteuerlichen Vorstoß reagieren soll.

Die Oberbürgermeister selbst räumen ein, dass ein solches Konzept nach derzeitiger Rechtslage gar nicht zulässig wäre. Über eine Bundesratsinitiative zur Novellierung des Betäubungsmittelgesetzes solle dies geändert werden. Man will also nicht nur eine Stadt umgestalten, man will gleich das ganze Land in dieselbe Richtung treiben.

Ein Lehrstück über die Folgen falscher Migrations- und Sicherheitspolitik

Wer sich fragt, wie es überhaupt so weit kommen konnte, der sollte einen nüchternen Blick auf die Gesamtlage werfen. Die Verwahrlosung deutscher Innenstädte, die explodierende Kriminalität, das Gefühl der Anwohner, in ihrer eigenen Stadt nicht mehr sicher zu sein – all das ist kein Naturereignis. Es ist das Resultat einer jahrelangen Politik, die Probleme lieber verwaltet als löst, die wegschaut, statt durchzugreifen. Die Cannabis-Teillegalisierung der gescheiterten Ampel-Koalition hat eindrucksvoll bewiesen, dass der Schwarzmarkt davon nicht verschwindet, sondern munter weiter floriert. Warum sollte es bei Crack anders sein?

Und so ist es kein Wunder, dass ein großer Teil der Bevölkerung längst genug hat. Viele Bürger – und das ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion – sehnen sich nach einem Staat, der wieder konsequent handelt: harte Strafen für Dealer, echte Entzugsprogramme statt Kuschelpädagogik, und eine Politik, die endlich wieder die Interessen der anständigen, arbeitenden Bürger in den Mittelpunkt stellt. Statt dessen erleben wir, wie der Rechtsstaat Stück für Stück seine eigene Autorität verschenkt.

Sicherheit als Fundament – und warum Beständigkeit zählt

Es ist bezeichnend für unsere Zeit, dass Bürgermeister lieber die Kapitulation als die Konfrontation wählen. Doch wo das Vertrauen in staatliche Ordnung und in eine stabile gesellschaftliche Zukunft erodiert, suchen viele Menschen nach Beständigkeit – nach Werten, die sich nicht über Nacht in Rauch auflösen. In Zeiten, in denen Politik und Gesellschaft auf so dramatische Weise ins Wanken geraten, gewinnen krisenfeste Sachwerte wie physisches Gold und Silber als Mittel der Vermögenssicherung zusätzlich an Bedeutung. Wer auf Beständigkeit setzt, weiß diese stille, beständige Sicherheit zu schätzen – als sinnvolle Beimischung eines breit gestreuten Vermögens.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung, Steuerberatung oder Rechtsberatung dar. Jeder Leser ist aufgefordert, sich eigenständig zu informieren und seine Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Eine Haftung für etwaige Vermögensdispositionen, die auf Basis dieses Beitrags getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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