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Kettner Edelmetalle
20.03.2026
12:21 Uhr

Energiepreise explodieren: Iran-Krieg trifft deutsche Verbraucher mit voller Wucht

Was viele Experten seit Monaten befürchtet haben, wird nun bittere Realität: Der Krieg am Persischen Golf schlägt mit aller Härte auf die Energiepreise in Deutschland durch. Gas, Strom, Sprit – alles wird teurer. Und das Schlimmste daran: Ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Preisspirale sich erst am Anfang befindet.

Katars LNG-Infrastruktur auf Jahre zerstört

Die Nachricht, die diese Woche wie eine Bombe einschlug, kam aus Doha: Katars größte LNG-Produktionsanlage – die größte der Welt wohlgemerkt – sei durch iranische Vergeltungsangriffe schwer beschädigt worden. Energieminister Saad Scherida al-Kaabi erklärte, die Reparatur werde zwischen drei und fünf Jahren dauern. Die Exportkapazität des Golfstaates verringere sich um 17 Prozent. Drei bis fünf Jahre. Man lasse sich diese Zahl auf der Zunge zergehen.

Katar ist der zweitwichtigste LNG-Produzent der Welt. Seit Deutschland sich im Zuge der Energiewende und des Ukraine-Krieges von russischem Pipeline-Gas abgenabelt hat, ist das Land in erheblichem Maße auf Flüssigerdgas-Importe angewiesen. Dass ausgerechnet diese Versorgungsquelle nun auf Jahre eingeschränkt sein könnte, offenbart einmal mehr die fatale Verwundbarkeit der deutschen Energiepolitik.

Straße von Hormus: Nadelöhr unter iranischer Kontrolle

Doch es kommt noch schlimmer. Seit Kriegsbeginn sperrt der Iran de facto die Straße von Hormus – jene schmale Meerenge, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und LNG-Transports fließt. Ein strategischer Würgegriff, der die globalen Energiemärkte in Aufruhr versetzt. Israel hatte zuvor ein iranisches Gasfeld angegriffen, woraufhin Teheran mit massiven Schlägen gegen die Energieinfrastruktur der Golfstaaten reagierte. Eine Eskalationsspirale, deren Ende niemand absehen kann.

Der Referenzpreis am niederländischen Handelsplatz TTF, der als Barometer für den europäischen Gasmarkt gilt, erzählt die Geschichte in nüchternen Zahlen: Von rund 30 Euro pro Megawattstunde Ende Februar sei der Preis bis Mitte März auf etwa 50 Euro geschnellt. Am vergangenen Freitag lag er bereits bei über 60 Euro. Eine Verdopplung in wenigen Wochen.

Strompreise ziehen nach – Verbraucher zahlen die Zeche

Wie das Verbraucherportal Finanztip ermittelte, schlägt der explodierende Gaspreis mittlerweile auch auf den Strommarkt durch. Wer derzeit einen neuen Tarif mit zwölf Monaten Preisgarantie abschließt, zahlt im Schnitt 31,68 Cent pro Kilowattstunde. Das entspricht einem Anstieg von über fünf Prozent innerhalb von nur drei Wochen. Finanztip-Experte Benjamin Weigl sprach von einem „ungewöhnlich starken" Preissprung. Kein Wunder: Immerhin wurden im vergangenen Jahr 16 Prozent des deutschen Stroms in Gaskraftwerken erzeugt.

Auch das Vergleichsportal Verivox bestätigte, dass sich Neukundenpreise für Gaslieferverträge innerhalb weniger Tage um 1,7 Cent pro Kilowattstunde verteuert hätten. Für einen durchschnittlichen Haushalt bedeutet das Mehrkosten von mehreren hundert Euro im Jahr.

Die Quittung für eine verfehlte Energiepolitik

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass Deutschland hier die Quittung für jahrelange energiepolitische Fehlentscheidungen erhält. Der überhastete Atomausstieg, die ideologisch getriebene Abkehr von verlässlichen Energiequellen, die naive Abhängigkeit erst von russischem Gas und nun von LNG-Importen aus geopolitisch instabilen Regionen – all das rächt sich jetzt mit brutaler Konsequenz. Wer sämtliche Kernkraftwerke abschaltet und gleichzeitig auf Gasimporte aus dem Nahen Osten setzt, der spielt russisches Roulette mit der Energieversorgung eines Industrielandes.

SPD-Politiker Wiese erklärte gegenüber dem „Stern", man sehe die Entwicklungen „mit großer Sorge" und werde „entschlossen reagieren", um Belastungen insbesondere für kleine und mittlere Einkommen abzufedern. Schöne Worte. Doch was genau soll das heißen? Neue Subventionsprogramme, finanziert aus dem ohnehin strapazierten Bundeshaushalt? Weitere Schulden, die kommende Generationen abtragen müssen? Das 500-Milliarden-Sondervermögen der neuen Großen Koalition dürfte angesichts dieser Krise noch schneller aufgebraucht sein als gedacht.

Gold als Krisenwährung gefragter denn je

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle als Vermögenssicherung unverzichtbar sind. Während die Inflation durch steigende Energiekosten weiter angeheizt wird und die Kaufkraft des Euro schwindet, bewährt sich Gold seit Jahrtausenden als stabiler Wertspeicher. Wer sein Vermögen vor den Folgen geopolitischer Krisen und politischer Fehlentscheidungen schützen möchte, sollte physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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