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Epstein-Skandal erschüttert Trump-Kabinett: Handelsminister Lutnick unter massivem Druck

Epstein-Skandal erschüttert Trump-Kabinett: Handelsminister Lutnick unter massivem Druck

Die Veröffentlichung der Epstein-Akten schlägt in Washington ein wie eine Bombe. Ausgerechnet ein enger Vertrauter von Präsident Donald Trump gerät nun ins Fadenkreuz der Kritik – und der Ruf nach seinem Rücktritt wird lauter. US-Handelsminister Howard Lutnick soll offenbar jahrelang engere Kontakte zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gepflegt haben, als er bisher zugegeben hat.

Republikaner fordert Konsequenzen aus den eigenen Reihen

Der republikanische Kongressabgeordnete Thomas Massie macht keine halben Sachen. Er fordert unmissverständlich den Rücktritt seines Parteikollegen Lutnick. Der Grund: Der Handelsminister habe die Öffentlichkeit über das Ausmaß seiner Beziehung zu Epstein getäuscht. Lutnick hatte noch im Oktober 2025 in einem Interview behauptet, nach 2005 keinerlei Kontakt mehr zu dem mittlerweile verstorbenen Milliardär gehabt zu haben. Er bezeichnete Epstein damals als „widerlich" und beteuerte, nie wieder mit ihm in einem Raum gewesen zu sein.

Die nun veröffentlichten Dokumente zeichnen jedoch ein völlig anderes Bild. Sie legen nahe, dass Lutnick noch 2012 – also vier Jahre nach Epsteins erster Verurteilung wegen der Prostitution Minderjähriger – einen Familienurlaub auf dessen berüchtigter Privatinsel plante. Telefonate wurden verabredet, gemeinsame Treffen organisiert, Einladungen zu Abendessen ausgesprochen.

Die Chronologie der Ungereimtheiten

Die Faktenlage ist erdrückend. Laut den Epstein-Akten sollen Lutnick und der Sexualstraftäter 2011 mehrere Telefonate vereinbart und geplant haben, zusammen etwas trinken zu gehen. An Heiligabend 2012 wurde der heutige Handelsminister zu einem Essen mit Epstein eingeladen. Ein Mitarbeiter Epsteins schrieb später, es sei „schön gewesen, dich zu sehen".

Darüber hinaus berichtet die New York Times von geschäftlichen Verflechtungen zwischen beiden Männern. Sie investierten demnach in dasselbe Privatunternehmen und tauschten sich über Wohltätigkeits- und Nachbarschaftsangelegenheiten aus. Von der behaupteten strikten Kontaktvermeidung kann also keine Rede sein.

Das Handelsministerium rudert zurück

Die offizielle Reaktion des Ministeriums fällt bezeichnend schwammig aus. Man räumt nun ein, dass Lutnick und seine Frau nach 2005 „sehr wenig Kontakt" zu Epstein gehabt hätten. Von „gar keinem Kontakt" ist plötzlich keine Rede mehr. Diese nachträgliche Relativierung wirft unweigerlich die Frage auf: Was wurde noch verschwiegen?

Massie: Transparenz statt Parteipolitik

Thomas Massie, der maßgeblich an der Gesetzgebung zur Veröffentlichung der Epstein-Akten beteiligt war, zeigt sich von parteitaktischen Spielchen unbeeindruckt. „Die Demokraten wollen das Ganze auf Trump lenken, die Republikaner auf die Clintons", analysiert er nüchtern. Sein eigenes Anliegen sei ein anderes: „Ich will es auf die Überlebenden und Gerechtigkeit für sie und Transparenz lenken."

Der Abgeordnete verweist zudem auf Großbritannien, wo bereits mehrere Regierungsmitglieder wegen ihrer Epstein-Verbindungen zurücktreten mussten. Dort trat jüngst sogar der Stabschef von Premierminister Keir Starmer zurück, nachdem enge Kontakte eines früheren Ministers zum Sexualstraftäter bekannt geworden waren. Massies Botschaft an Lutnick ist unmissverständlich: „Offen gesagt sollte er dem Präsidenten das Leben leichter machen und einfach zurücktreten."

Ein Skandal mit Ansage

Der Fall Lutnick offenbart einmal mehr, wie tief die Tentakel des Epstein-Netzwerks in die höchsten Kreise der Macht reichten. Dass ausgerechnet ein amtierender Minister der Trump-Administration nun in den Strudel dieses Skandals gerät, ist politisch brisant. Die Glaubwürdigkeit der gesamten Regierung steht auf dem Spiel, wenn sich herausstellt, dass einer ihrer führenden Köpfe die Öffentlichkeit über seine Verbindungen zu einem verurteilten Sexualstraftäter belogen hat.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Lutnick dem wachsenden Druck standhält oder ob er dem Beispiel seiner britischen Kollegen folgt. Eines steht jedoch fest: Die Epstein-Akten haben erst begonnen, ihre Geheimnisse preiszugeben – und weitere unbequeme Enthüllungen dürften nur eine Frage der Zeit sein.

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