
Erdogans Türkei kappt alle Verbindungen zu Israel – Der Westen schweigt
Die Türkei hat ihre Maske endgültig fallen lassen. Was sich seit Monaten abzeichnete, ist nun bittere Realität: Das NATO-Mitglied Türkei stellt sich offen auf die Seite islamistischer Terrororganisationen und bricht sämtliche Handelsbeziehungen zu Israel ab. Außenminister Hakan Fidan verkündete am Freitag vor dem türkischen Parlament stolz, dass Ankara als einziges Land der Welt den kompletten Handel mit dem jüdischen Staat eingestellt habe.
Totale Blockade gegen den einzigen demokratischen Staat im Nahen Osten
„Wir haben den Handel mit Israel vollständig eingestellt. Wir haben unsere Häfen für israelische Schiffe geschlossen", prahlte Fidan vor den Abgeordneten. Doch damit nicht genug: Türkische Schiffe dürften keine israelischen Häfen mehr anlaufen, und der türkische Luftraum sei für israelische Flugzeuge gesperrt. Besonders perfide: Container mit Waffen und Munition für Israel würden rigoros abgewiesen.
Diese Maßnahmen seien Teil eines „umfassenden Pakets diplomatischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Sanktionen", so der Minister weiter. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein NATO-Partner verhängt de facto ein Embargo gegen die einzige funktionierende Demokratie im Nahen Osten – während gleichzeitig Terrororganisationen wie die Hamas hofiert werden.
Sieben Milliarden Dollar Handelsvolumen – einfach vernichtet
Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen beiden Ländern waren beträchtlich. Noch 2023 belief sich das Handelsvolumen auf rund sieben Milliarden US-Dollar. Seit Mai 2024 herrscht jedoch bereits Funkstille im Warenverkehr. Erdogans Regime opfert ohne mit der Wimper zu zucken milliardenschwere Wirtschaftsbeziehungen auf dem Altar seiner neo-osmanischen Großmachtfantasien.
„Die Türkei ist damit das einzige Land, das seine Handelsbeziehungen zu Israel vollständig beendet hat", brüstete sich Fidan.
Was für eine zweifelhafte Ehre! Während die zivilisierte Welt um Vermittlung und Deeskalation bemüht ist, gießt Ankara weiteres Öl ins Feuer des Nahostkonflikts.
„Märtyrer" Sinwar – Die Türkei trauert um einen Massenmörder
Als ob die Handelsblockade nicht schon skandalös genug wäre, setzte die türkische Regierung noch einen drauf: Nach dem Tod des Hamas-Terrorführers Jahja Sinwar, dem Drahtzieher des barbarischen Massakers vom 7. Oktober, sprach Außenminister Fidan der Terrororganisation sein Beileid aus. Er bezeichnete den Massenmörder allen Ernstes als „Märtyrer".
Man stelle sich vor, ein NATO-Mitglied würde nach dem Tod eines Al-Qaida-Führers kondolieren – undenkbar? Für Erdogans Türkei offenbar nicht. Die Grenze zwischen einem vermeintlich westlichen Verbündeten und einem Unterstützer islamistischen Terrors verschwimmt zusehends.
Die Heuchelei der türkischen Außenpolitik
Besonders pikant wird die türkische Position, wenn man sich die eigene Außenpolitik Ankaras vor Augen führt. Die Türkei, die Israel einen „Genozid" vorwirft, führt selbst seit Jahren Militäroperationen in Syrien und im Irak durch. Sie besetzt völkerrechtswidrig Teile Nordzyperns und unterdrückt die kurdische Minderheit im eigenen Land. Von diesen eklatanten Doppelstandards will man am Bosporus freilich nichts wissen.
Die Regierung in Ankara fordert einen „sofortigen Waffenstillstand" in Gaza – während sie gleichzeitig die Hamas unterstützt, die genau diesen Waffenstillstand seit Monaten torpediert. Es ist diese verlogene Doppelmoral, die die türkische Position so unerträglich macht.
Ein NATO-Partner auf Abwegen
Die Frage, die sich unweigerlich stellt: Was hat ein Land, das offen Terrororganisationen unterstützt und demokratische Staaten boykottiert, noch in der NATO verloren? Die Türkei entfernt sich mit Riesenschritten von westlichen Werten und nähert sich stattdessen der Achse des islamistischen Widerstands an.
Während unsere Bundesregierung unter Friedrich Merz weiterhin auf Appeasement setzt und die Türkei mit Samthandschuhen anfasst, zeigt Erdogan immer unverhohlener sein wahres Gesicht. Die Träume vom neo-osmanischen Reich werden in Ankara längst nicht mehr versteckt. Israel ist dabei nur der erste Dominostein – wer glaubt, dass es dabei bleiben wird, ist naiv.
Es ist höchste Zeit, dass der Westen aus seiner Lethargie erwacht und der Türkei klare Grenzen aufzeigt. Ein NATO-Mitglied, das Terroristen als „Märtyrer" verehrt und demokratische Staaten wirtschaftlich erdrosseln will, hat in unserem Bündnis nichts verloren. Die Appeasement-Politik gegenüber Ankara muss ein Ende haben – bevor es zu spät ist.
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