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Kettner Edelmetalle
24.07.2026
15:03 Uhr

Erdrutsch in Sachsen-Anhalt: AfD auf 41 Prozent – die SPD taumelt an den Abgrund

Es sind Zahlen, die den etablierten Parteien den Schweiß auf die Stirn treiben dürften. Eine aktuelle INSA-Umfrage im Auftrag des Magazins «Focus» zur kommenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnet ein politisches Bild, das an ein Erdbeben erinnert: Die AfD liegt demnach bei sagenhaften 41 Prozent und ist damit mit gewaltigem Abstand stärkste Kraft im Land. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze folgt abgeschlagen mit gerade einmal 24 Prozent. Und die einstige Volkspartei SPD? Sie kratzt mit kläglichen fünf Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde – dem Rand des parlamentarischen Abgrunds.

Die absolute Mehrheit rückt in greifbare Nähe

Besonders brisant: Sollte die SPD tatsächlich aus dem Landtag fliegen, könnte sich die Sitzverteilung dramatisch verschieben. Nach Darstellung des Berichts würde die AfD in einem solchen Szenario sogar die absolute Mehrheit der Mandate erringen. Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: In einem deutschen Bundesland stünde eine Partei kurz davor, allein regieren zu können – jene Partei, die von den Regierenden in Berlin seit Jahren als Schreckgespenst an die Wand gemalt wird.

Die Linke landet der Erhebung zufolge bei 14 Prozent. Grüne, FDP und das Bündnis Sahra Wagenknecht dümpeln bei jeweils vier Prozent herum und würden nach dieser Umfrage allesamt den Einzug in den Landtag verpassen. Das BSW, einst als große Hoffnung gehandelt, verliert weiter an Boden.

Das Kartenhaus der Koalitionen bricht zusammen

Für die amtierende Regierungskoalition aus CDU, SPD und FDP wäre es das politische Aus – sie hätte keine Mehrheit mehr. Selbst ein klassisches Bündnis aus CDU und SPD, jene große Koalition, die man im Bund gerade wieder aufgewärmt hat, käme in Sachsen-Anhalt nicht auf eine parlamentarische Mehrheit. Das Modell, das Berlin regiert, hätte in Magdeburg schlicht keine Basis mehr im Volk.

Wer jahrelang an den Sorgen der eigenen Bürger vorbeiregiert, darf sich über den Denkzettel an der Wahlurne nicht wundern.

Ein Denkzettel mit Ansage

Die Frage, die sich aufdrängt, ist doch simpel: Wie konnte es so weit kommen? Wer die politische Entwicklung der vergangenen Jahre verfolgt hat, dem fällt die Antwort nicht schwer. Explodierende Energiepreise, eine ausufernde Migrationspolitik, eine Wirtschaft im Sinkflug und eine Kriminalität auf Rekordniveau – das alles hat Spuren hinterlassen. Und zwar tiefe. Die Menschen im Osten der Republik, denen man so gerne von oben herab erklärt, was sie zu denken und zu wählen haben, ziehen offenbar ihre eigenen Schlüsse.

Statt die Botschaft der Wähler ernst zu nehmen, greift ein Teil des politischen Establishments lieber zu einem altbekannten Reflex: dem Ruf nach einem Parteiverbot. Doch die eigentliche Ursache des Erfolgs bleibt dabei geflissentlich unerwähnt – nämlich die Politik der Regierenden selbst. Man bekämpft das Fieber und ignoriert die Krankheit.

Was bleibt in unsicheren Zeiten?

Wie auch immer die Wahl letztlich ausgehen mag – die politische Landschaft Deutschlands befindet sich in einem tektonischen Umbruch. Und Umbrüche dieser Art bringen stets Unsicherheit mit sich, politisch wie wirtschaftlich. Wer sein Vermögen vor den Verwerfungen einer schwankenden Politik und einer schleichenden Geldentwertung schützen möchte, tut gut daran, auf beständige Werte zu setzen. Physisches Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie in stürmischen Zeiten Halt geben – als solide Beimischung eines breit aufgestellten und krisenfesten Vermögens.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Er beruht auf den uns vorliegenden Informationen. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen selbst. Für Investitionsentscheidungen übernehmen wir keine Haftung.

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