
Eskalation am Golf: US-Flugzeugträger nimmt Kurs auf den Nahen Osten

Die geopolitischen Spannungen zwischen Washington und Teheran erreichen einen neuen Siedepunkt. Während im UN-Sicherheitsrat scharfe Wortgefechte zwischen amerikanischen und russischen Diplomaten ausgetragen werden, setzt das Pentagon unmissverständliche militärische Zeichen: Die Trägergruppe um die USS Abraham Lincoln hat ihren Kurs geändert und steuert vom Südchinesischen Meer in Richtung Naher Osten.
Waltz droht mit "allen Optionen"
US-Botschafter Mike Waltz ließ bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrats keinen Zweifel an der Entschlossenheit der Trump-Administration. "Präsident Trump ist ein Mann der Tat, nicht des endlosen Geredes, wie wir es bei den Vereinten Nationen erleben", erklärte er unmissverständlich. Alle Optionen lägen auf dem Tisch, um das "Schlachten zu beenden" – eine kaum verhüllte Drohung militärischer Intervention.
Bemerkenswert ist dabei, dass Waltz die massiven regierungsfreundlichen Demonstrationen, die seit Anfang der Woche die iranischen Straßen dominierten, mit keinem Wort erwähnte. Stattdessen behauptete er, das Regime sei "schwächer als je zuvor" und habe Angst vor der eigenen Bevölkerung. Die seit dem 8. Januar andauernde nahezu vollständige Internetsperre im Iran deutet allerdings darauf hin, dass die Lage komplexer sein dürfte, als Washington es darstellt.
Moskau positioniert sich als Vermittler
Während die USA militärische Muskeln spielen lassen, versucht Russlands Präsident Wladimir Putin, sich als diplomatischer Vermittler ins Spiel zu bringen. In einem Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian sicherte er Teheran Unterstützung zu. Pezeshkian machte dabei deutlich, dass er die "direkte Beteiligung der Vereinigten Staaten und des zionistischen Regimes" an den jüngsten Ereignissen im Iran für offensichtlich halte.
Russlands UN-Botschafter Vassily Nebenzia ging noch weiter und warf Washington vor, den Sicherheitsrat einberufen zu haben, um "offene Aggression und Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates" zu rechtfertigen. Die Amerikaner wollten das "iranische Problem auf ihre Lieblingsweise lösen: durch Angriffe zum Sturz eines unerwünschten Regimes".
Erinnerung an Venezuela
Diese Anschuldigung gewinnt zusätzliche Brisanz vor dem Hintergrund des von Trump angeordneten Sturzes des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro am 3. Januar. Die Parallelen sind kaum zu übersehen, und Nebenzia forderte die "Heißsporne in Washington" eindringlich auf, "zur Vernunft zu kommen".
UN-Generalsekretär mahnt zur Zurückhaltung
Antonio Guterres, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, appellierte an alle Beteiligten, "in diesem sensiblen Moment größtmögliche Zurückhaltung" zu üben. Jede Handlung, die zu weiteren Todesopfern führen oder eine regionale Eskalation auslösen könnte, müsse vermieden werden.
Die Verlegung der Trägergruppe – bestehend aus dem Flugzeugträger, Begleitschiffen und mindestens einem Angriffs-U-Boot – wird voraussichtlich etwa eine Woche dauern. Satellitenbilder zeigen bereits, wie die USS Abraham Lincoln westlich der Philippinen ihren Kurs nach Westen geändert hat. Die Botschaft an Teheran könnte kaum deutlicher sein.
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