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28.02.2026
09:24 Uhr

Eskalation im Nahen Osten: USA und Israel greifen Iran an – Teheran schlägt zurück

Eskalation im Nahen Osten: USA und Israel greifen Iran an – Teheran schlägt zurück

Was sich seit Monaten wie ein düsteres Szenario am geopolitischen Horizont abzeichnete, ist am Samstag, dem 28. Februar 2026, bittere Realität geworden: Die Vereinigten Staaten und Israel haben einen gemeinsamen Militärschlag gegen den Iran durchgeführt. Die Welt hält den Atem an – und in Deutschland dürfte man sich fragen, welche Konsequenzen dieser Konflikt für die ohnehin fragile Sicherheitslage hierzulande haben wird.

Trumps Ultimatum: Kapitulation oder „sicherer Tod"

US-Präsident Donald Trump ließ keinen Zweifel an der Entschlossenheit Washingtons. Das erklärte Ziel der Operation sei es, das iranische Mullah-Regime zu entmachten und den Besitz von Atomwaffen durch Teheran ein für alle Mal zu verhindern. In einer für Trump typischen Direktheit forderte er die iranischen Revolutionsgarden und das Militär auf, unverzüglich die Waffen niederzulegen. Wer dieser Aufforderung nicht nachkomme, dem drohe der „sichere Tod". Diplomatische Samthandschuhe? Fehlanzeige.

Die Operation, die vom US-Verteidigungsministerium den martialischen Namen „Operation Epic Fury" erhalten hat, richtete sich gegen mehrere iranische Städte. Neben der Hauptstadt Teheran seien auch Isfahan und die religiös bedeutsame Stadt Ghom angegriffen worden. Regierungsgebäude sollen dabei zerstört worden sein – ein klares Signal, dass es Washington und Jerusalem nicht um begrenzte Vergeltungsschläge geht, sondern um einen fundamentalen Regimewechsel.

Netanjahu spricht von „existenzieller Bedrohung"

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu meldete sich per Videobotschaft zu Wort und lieferte die erwartbare Begründung: Die Operation sei gestartet worden, um „die existenzielle Bedrohung" durch die Islamische Republik zu beseitigen. Die gemeinsamen Maßnahmen würden die Voraussetzungen dafür schaffen, dass „das tapfere iranische Volk sein Schicksal selbst in die Hand nehmen" könne. Netanjahu bedankte sich ausdrücklich bei Trump für dessen Einsatz – eine Geste, die das enge Bündnis zwischen beiden Staaten einmal mehr unterstreicht.

Bemerkenswert ist auch die Rolle von Reza Pahlavi, dem Sohn des letzten iranischen Schahs, der bereits ankündigte, bald in den Iran zurückkehren zu wollen. Ob ein solcher Regimewechsel von außen tatsächlich Stabilität bringen kann, darf allerdings bezweifelt werden. Die Geschichte – man denke nur an den Irak, Libyen oder zuletzt Syrien – lehrt uns, dass das Vakuum nach dem Sturz eines Regimes selten von Demokratie und Frieden gefüllt wird.

Teheran schlägt zurück: Raketen auf Israel und Bahrain

Die iranische Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Die Islamischen Revolutionsgarden verkündeten den Start einer „ersten Welle umfangreicher Raketen- und Drohnenangriffe" gegen Israel. In einer offiziellen Erklärung bezeichneten sie die Angriffe als „Reaktion auf die feindselige und kriminelle Aggression des Feindes gegen die Islamische Republik Iran". Im Norden Israels und in Tel Aviv wurde Luftalarm ausgelöst, das israelische Militär arbeitete fieberhaft daran, die einfliegenden Raketen abzufangen. Selbst in Jerusalem waren laute Explosionen zu hören – mutmaßlich von abgefangenen Geschossen.

Doch damit nicht genug: Auch der US-Marinestützpunkt in Bahrain soll Ziel eines iranischen Angriffs geworden sein. Arabische Medien berichteten von aufsteigendem Rauch über der Hauptstadt Manama und hörbaren Explosionen. Das bahrainische Innenministerium löste umgehend Luftalarm aus. Videos in den sozialen Medien sollen die Angriffe dokumentieren, wenngleich deren Authentizität zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht unabhängig verifiziert werden konnte.

Was bedeutet das für Deutschland und Europa?

Während sich die Großmächte im Nahen Osten einen erbitterten Schlagabtausch liefern, stellt sich für Deutschland eine ganz konkrete Frage: Welche Folgen wird dieser Konflikt für die innere Sicherheit haben? Schon jetzt kämpft die Bundesrepublik mit einer Rekordzahl an Gewalttaten und einer zunehmend unkontrollierten Migrationslage. Ein destabilisierter Iran könnte eine neue Flüchtlingswelle auslösen, die Europa – und insbesondere Deutschland als bevorzugtes Zielland – erneut vor immense Herausforderungen stellen würde.

Man erinnere sich an die Folgen des Regimewechsels in Syrien: Hunderttausende machten sich auf den Weg nach Europa, die Konsequenzen sind bis heute spürbar – auf den Straßen, in den Sozialsystemen, in den Kriminalitätsstatistiken. Wer glaubt, dass ein Sturz des Mullah-Regimes ausschließlich Jubel und Demokratie hervorbringen wird, der hat aus der Geschichte offenkundig nichts gelernt.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz wird sich positionieren müssen. Wird Berlin den amerikanisch-israelischen Kurs bedingungslos unterstützen? Oder wird man – wie so oft in der jüngeren deutschen Außenpolitik – zwischen allen Stühlen sitzen und am Ende von niemandem ernst genommen werden? Die Zeiten, in denen sich Deutschland hinter wohlfeilen Appellen an die „regelbasierte internationale Ordnung" verstecken konnte, dürften endgültig vorbei sein.

Ölpreis und Goldpreis im Fokus

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts werden nicht auf sich warten lassen. Der Iran ist einer der größten Ölproduzenten der Welt, und eine Eskalation in der Straße von Hormus – durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports fließt – könnte die Energiepreise in astronomische Höhen treiben. Für die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft, die noch immer unter den Folgen der verfehlten Energiepolitik der Ampel-Jahre leidet, wäre das ein weiterer schwerer Schlag.

In Zeiten geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Krisenwährung unverzichtbar sind. Wenn Raketen fliegen und Regierungen wanken, wenn Währungen unter Druck geraten und Lieferketten zusammenbrechen, dann erweist sich das älteste Wertaufbewahrungsmittel der Menschheit als das, was es immer war: ein sicherer Hafen in stürmischen Zeiten. Wer sein Vermögen nicht ausschließlich dem guten Willen von Zentralbanken und Politikern anvertrauen möchte, tut gut daran, physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zu betrachten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der in diesem Artikel genannten Überlegungen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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