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24.08.2026
09:36 Uhr
KI-generiert

Ex-CIA-Mann packt aus: Iran-Krieg beschleunigt Amerikas Abstieg

Ex-CIA-Mann packt aus: Iran-Krieg beschleunigt Amerikas Abstieg
Symbolbild: KI-generiert

Ein früherer CIA-Offizier stellt in einem viel beachteten Interview die offizielle Kriegsbegründung Washingtons infrage. John Kiriakou, einst Leiter von Anti-Terror-Operationen in Pakistan und später als Whistleblower selbst im Visier der US-Justiz, sagte im Gespräch mit dem US-Moderator Tucker Carlson, vom Iran gehe keine existenzielle Bedrohung für die Vereinigten Staaten aus.

Ein Krieg gegen die eigene Geheimdienstlage?

Kiriakous Kernvorwurf: Der Iran habe kein Atomwaffenprogramm gehabt – weder 2003 noch heute. Er verweist auf eine Fatwa des geistlichen Oberhaupts Ali Chamenei aus dem Jahr 2003, die den Bau einer Atombombe zur Sünde erklärt habe.

Vor allem aber beruft er sich auf die eigenen Dienste seines Landes. Zweimal habe die gesamte US-Geheimdienstgemeinschaft in sogenannten National Intelligence Estimates festgestellt, dass es kein iranisches Waffenprogramm gebe. Tatsächlich sorgte bereits die Einschätzung von 2007 international für Aufsehen: Damals kamen die US-Dienste zu dem Schluss, Teheran habe ein militärisches Nuklearprogramm 2003 gestoppt.

Teilangereichertes Uran unter Aufsicht der Atomenergiebehörde sei nach dem Atomwaffensperrvertrag zulässig, so Kiriakou. Eine Rakete, die das amerikanische Festland treffen könne, existiere nicht. Wörtlich sagte er über die iranischen Raketenversuche:

„Sie könnten Zypern erreichen, sie könnten sicherlich Israel erreichen und problemlos die arabischen Golfstaaten, aber für die Vereinigten Staaten bestand keine Bedrohung.“

Zweifelhafte VerbĂĽndete, teure Lobbyisten

Scharf ins Gericht geht der Ex-Agent mit jenen Exil-Gruppen, die in Washington seit Jahren als Alternative zum Regime in Teheran gehandelt werden. Die Volksmudschahedin (MEK) hätten in der Vergangenheit Anschläge auf Amerikaner verübt – und sich später mit Hilfe teurer Lobbyisten aus beiden Parteien von der Terrorliste streichen lassen. Medienberichten zufolge folgte die Streichung durch die EU 2009, die USA nahmen die Organisation im September 2012 nach jahrelangem Lobbying von der Liste.

Auch den Schah-Sohn Reza Pahlavi hält Kiriakou für ungeeignet. Er sei „ganz sicher kein guter Mensch“, sagte er – und habe zuletzt selbst erklärt, gar nicht in den Iran zurückkehren zu wollen.

Der eigentliche Verlierer: der Dollar

Politisch heikel sind Kiriakous Aussagen zur Rolle Israels. Er habe den Eindruck, die USA handelten in diesem Fall eher im Interesse Israels als im eigenen. Das ist seine persönliche Bewertung – Belege legt er dafür nicht vor, und die These ist hoch umstritten.

Wirtschaftlich brisanter ist seine Prognose: Der Krieg werde militärisch nicht zu gewinnen sein und den Iran enger an China, Russland und Indien binden. Der Petrodollar bröckele bereits, Öl werde zunehmend in anderen Währungen abgerechnet, die BRICS-Staaten arbeiteten an eigenen Zahlungsstrukturen.

Europa zahlt derweil die Zeche. Kiriakou berichtet aus Irland von explodierenden Sprit- und Heizölpreisen und der größten Demonstration in der Geschichte des Landes. Konsultiert worden seien die Europäer vor Kriegsbeginn nicht.

Was das fĂĽr deutsche Sparer bedeutet

Für Bürger in Deutschland ist die Botschaft unbequem: Energiepreise, Währungsordnung und Sicherheit hängen an Entscheidungen, auf die Berlin und Brüssel offenkundig kaum Einfluss haben. Wer sein Vermögen krisenfest aufstellen will, kommt an der Frage nicht vorbei, wie belastbar Papierwährungen in einer solchen Gemengelage sind. Physische Edelmetalle gelten seit Jahrhunderten als bewährte Ergänzung in einem breit gestreuten Vermögen – gerade dann, wenn geopolitische Bruchlinien tiefer werden.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten. Er gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger muss eigenverantwortlich recherchieren und entscheiden.

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