
Frankreich in Flammen: Krawallmacher brennen Rathaus von Limoges nieder!

Was als Protest gegen explodierende Lebenshaltungskosten begann, endete am Samstag in einer Gewaltnacht, wie Frankreich sie lange nicht erlebt hat. Rund 1.200 Festnahmen, 150 verletzte Polizisten, Schäden in Millionenhöhe. Im zentralfranzösischen Limoges brannte das denkmalgeschützte Rathaus weitgehend aus.
Premierminister Sébastien Lecornu macht dafür eine „besonders gewalttätige Ultralinke“ verantwortlich. Medienberichten zufolge waren landesweit mindestens 550.000 Menschen auf der Straße.
Ein Wahrzeichen geht in Rauch auf
Das Rathaus von Limoges stammt aus dem 19. Jahrhundert und war rund 143 Jahre alt. Französischen Medien zufolge sollen vermummte Personen Scheiben eingeschlagen haben, um in das Gebäude zu gelangen. Danach brach das Feuer aus. Teile des Dachs stürzten ein, der Trausaal und das Standesamt wurden schwer getroffen.
Bürgermeister Guillaume Guérin zeigte sich im Sender LCI fassungslos:
„Es gibt keine Worte, um das Geschehene zu verurteilen, so abscheulich ist es. Das Land befindet sich in einer chaotischen Lage.“
Wo Paare sich das Jawort gaben und Bürger ihre Papiere holten, liegt jetzt Asche. Ausgerechnet das Haus der Bürger traf es, nicht ein Symbol der Mächtigen.
Paris, Lyon, Marseille: Die Spur der Verwüstung
Limoges war kein Einzelfall. Laut Innenministerium versuchten Demonstranten in Marseille, eine Polizeiwache zu stürmen. Sie drangen ins Rathaus ein und plünderten Läden. In Lyon ging die Touristeninformation in Flammen auf, und Randalierer sollen die Feuerwehr am Löschen gehindert haben.
- Avignon: Eindringlinge im Innenhof der Präfektur
- Grenoble: Rathaus beschädigt
- Paris: Nach Angaben von Bürgermeister Emmanuel Grégoire ganze Straßenzüge verwüstet, Geschäfte unter Wohnhäusern in Brand gesetzt
Die Polizei ging in Paris, Lyon und Straßburg mit Tränengas, Schlagstöcken und Wasserwerfern vor. Auch auf Seiten der Demonstranten gab es Verletzte: Laut „Le Figaro“ verlor in Saint-Étienne ein 17-Jähriger durch eine Polizeigranate eine Hand. In Nancy wurden laut „L'Est Républicain“ drei Menschen durch eine Blendgranate verletzt.
Die Regierung droht mit voller Härte
Lecornu sprach von einem „entsetzlichen Ausmaß an Gewalt“. Nach seiner Darstellung habe man es mit einer sehr gut organisierten, undurchsichtigen Gruppe zu tun gehabt, die gezielt Eigentum, Menschen und die Institutionen der Republik angegriffen habe. Er nannte das ein politisches Manöver, das Gewalt billige. Einschüchtern lassen wolle man sich davon nicht.
Justizminister Gérald Darmanin sprach von Ausschreitungen „beispiellosen Ausmaßes“. Die Staatsanwaltschaften seien angewiesen worden, entschlossen durchzugreifen. Präsident Emmanuel Macron kündigte an, wer Präfekturen, Geschäfte und Rathäuser angegriffen habe, werde strafrechtlich verfolgt und bestraft.
Ein Land am Siedepunkt – und eine Warnung für Europa
Neu ist das Muster nicht. Schon die Gelbwesten-Proteste ab 2018 entzündeten sich an steigenden Spritpreisen und eskalierten zu wochenlangen Krawallen. Heute kommt eine Staatsverschuldung dazu, die zu den höchsten der Eurozone zählt. Viel Spielraum für Entlastungen hat Paris nicht mehr.
Für Deutschland sollte das ein Weckruf sein. Auch hierzulande drücken Energiepreise, Abgaben und Inflation auf die Mittelschicht, während Berlin mit Milliarden-Sondervermögen neue Schuldenberge auftürmt. Wenn der Staat das Vertrauen seiner Bürger verspielt, wird es schnell gefährlich. Das zeigt Frankreich gerade in aller Deutlichkeit.
Wer sein Erspartes in solchen Zeiten absichern will, setzt oft auf Werte, die keine Regierung entwerten kann. Physisches Gold und Silber haben über Jahrhunderte Krisen, Unruhen und Währungsreformen überstanden. Als Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen sind sie deshalb einen Gedanken wert.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser sollte sich selbst informieren und trägt für seine Anlageentscheidungen die alleinige Verantwortung.
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