
Friedensappell des Dalai Lama: Wenn Worte auf taube Ohren treffen
Während im Nahen Osten die Bomben fallen und in der Ukraine kein Ende des Blutvergießens in Sicht ist, meldet sich nun auch das geistliche Oberhaupt der tibetischen Buddhisten zu Wort. Der Dalai Lama hat in einem offenen Brief ein Ende der Gewalt gefordert – und damit eine Botschaft formuliert, die so richtig wie wirkungslos erscheint.
Dialog statt Gewalt – eine Binsenweisheit, die niemand beherzigt
Die Geschichte habe immer wieder gezeigt, dass Gewalt nur noch mehr Gewalt hervorbringe und niemals ein dauerhaftes Fundament für den Frieden sein könne, schrieb der Friedensnobelpreisträger. Er rief dazu auf, dass die Konflikte „bald ein Ende finden mögen". Schöne Worte. Doch wer die geopolitische Realität des Jahres 2026 betrachtet, dem dürfte ein bitteres Lächeln über die Lippen huschen.
Der Dalai Lama erklärte weiter, er unterstütze die Friedensbotschaft, die Papst Leo XIV. in seiner Ansprache am Palmsonntag verkündet habe. Eine dauerhafte Lösung der Konflikte – sowohl im Nahen Osten als auch zwischen Russland und der Ukraine – müsse in Dialog, Diplomatie und gegenseitigem Respekt verankert sein. Gewalt finde in keiner der großen Weltreligionen „eine wahre Heimat", so der buddhistische Gelehrte.
Ein Mann, der Gewalt am eigenen Leib erfahren hat
Man mag dem Dalai Lama vieles vorwerfen können – mangelnde Authentizität gehört nicht dazu. Der Mann weiß, wovon er spricht. China hatte sich die Himalaya-Region Tibet im Jahr 1950 gewaltsam einverleibt und dort 1959 einen Volksaufstand brutal niedergeschlagen. Seitdem lebt der Dalai Lama im Exil im nordindischen Dharamsala. Tausende Tibeter flohen mit ihm. Ein ganzes Volk, seiner Heimat beraubt durch die Aggression einer Großmacht. Die Parallelen zur Ukraine sind frappierend – und doch scheint die Welt aus der Geschichte nichts gelernt zu haben.
Die Eskalation im Nahen Osten verschärft die Lage dramatisch
Der Friedensappell kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Welt an mehreren Fronten gleichzeitig brennt. Die Eskalation zwischen Israel und dem Iran hat eine völlig neue Dimension erreicht. Der Internationale Währungsfonds warnt bereits davor, dass der Konflikt die Inflation weiter antreiben und globale Lieferketten bedrohen könnte. Für den deutschen Bürger bedeutet das: noch höhere Preise, noch mehr Unsicherheit, noch weniger Wohlstand.
Und was tut die deutsche Politik? Statt sich auf die Sicherung des eigenen Wohlstands und die Stärkung der Landesverteidigung zu konzentrieren, verliert man sich in ideologischen Grabenkämpfen und schuldenfinanzierten Sondervermögen, die kommende Generationen belasten werden. Das 500-Milliarden-Euro-Infrastrukturpaket der neuen Bundesregierung mag gut gemeint sein – doch in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät, braucht es mehr als Beton und Asphalt. Es braucht strategisches Denken und eine Rückbesinnung auf nationale Interessen.
Frieden gibt es nicht zum Nulltarif
Der Dalai Lama hat recht, wenn er sagt, dass Gewalt keine Lösung sei. Doch Frieden ist kein Geschenk, das vom Himmel fällt. Frieden muss man sich erarbeiten – durch Stärke, durch Abschreckung, durch kluge Diplomatie. Wer glaubt, mit moralischen Appellen allein die Machthaber in Moskau, Peking oder Teheran beeindrucken zu können, der lebt in einer gefährlichen Illusion. Die Welt versteht leider nur eine Sprache: die der Stärke.
In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Verwerfungen die Weltwirtschaft erschüttern und Währungen unter Druck geraten, erweist sich einmal mehr physisches Gold und Silber als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Während Papiergeld an Kaufkraft verliert und politische Versprechen sich in Luft auflösen, behalten Edelmetalle ihren Wert – seit Jahrtausenden. Eine Beimischung physischer Edelmetalle in ein breit gestreutes Portfolio erscheint gerade in diesen unsicheren Zeiten sinnvoller denn je.

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