
Friedensgespräche in Abu Dhabi: USA, Ukraine und Russland setzen sich an einen Tisch

Eine Nachricht, die aufhorchen lässt: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verkündete auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass trilaterale Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten, der Ukraine und Russland unmittelbar bevorstehen. Die Verhandlungen sollen bereits an diesem Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden – ein diplomatischer Paukenschlag, der die Hoffnung auf ein Ende des blutigen Konflikts nährt.
Hochkarätige Delegationen treffen in Abu Dhabi aufeinander
Die Zusammensetzung der Verhandlungsteams unterstreicht die Bedeutung dieser Gespräche. Für die amerikanische Seite reisen Trump-Schwiegersohn Jared Kushner sowie Chefverhandler Steve Witkoff in die Golfmetropole. Die Ukraine entsendet eine ebenso gewichtige Delegation: Kyrylo Budanow, Leiter des Präsidentenbüros, Rustem Umjerow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, sowie Vize-Außenminister Serhij Kyslyzja werden die Interessen Kiews vertreten.
Besonders bemerkenswert ist die russische Delegation. Mit Kirill Dmitrijew, Putins Chefverhandler, und Igor Kostyukov, dem Chef des Militär-Geheimdienstes, schickt der Kreml zwei Schwergewichte nach Abu Dhabi. Die Anwesenheit des Geheimdienstchefs deutet darauf hin, dass Moskau diese Gespräche durchaus ernst nimmt.
Selenskyj mahnt zum Handeln
In seiner Rede in Davos ließ der ukrainische Präsident keinen Zweifel an seiner Haltung:
„Natürlich möchten wir den Krieg morgen beenden."Gleichzeitig machte er deutlich, dass intellektuelle Diskussionen allein den Konflikt nicht beenden könnten. Es brauche „den Mut zu handeln". Eine Aussage, die man durchaus als Seitenhieb auf die zögerliche europäische Diplomatie verstehen darf.
Bemerkenswert auch seine Kritik an Europa: Man dürfe nicht akzeptieren, dass der Kontinent nur ein „Salat von kleineren und mittleren Mächten" sei, „gewürzt mit den Feinden Europas". Deutlicher kann man die Schwäche der europäischen Außenpolitik kaum benennen.
Trump als Friedensstifter?
Die Gespräche finden vor dem Hintergrund intensiver diplomatischer Aktivitäten der Trump-Administration statt. Der US-Präsident hatte erst am Mittag seinen „Friedensrat" gegründet und anschließend ein knapp einstündiges Gespräch mit Selenskyj geführt. Beide Seiten bezeichneten das Treffen als „gut" – diplomatische Höflichkeitsfloskeln, die dennoch auf eine konstruktive Atmosphäre hindeuten.
Witkoff und Kushner waren zuvor bereits nach Moskau gereist, um mit Kreml-Herrscher Wladimir Putin zu verhandeln. Von dort ging es direkt weiter nach Abu Dhabi. Diese Pendeldiplomatie erinnert an vergangene Zeiten, als amerikanische Vermittler noch echte Friedensabkommen zustande brachten.
Ein Hoffnungsschimmer – mehr nicht
Ob diese Gespräche tatsächlich zu einem Durchbruch führen werden, bleibt abzuwarten. Selenskyj selbst dämpfte die Erwartungen mit den nüchternen Worten: „Das ist besser, als gar keine Treffen zu haben." Nach fast vier Jahren Krieg, Zehntausenden Toten und unermesslichem Leid wäre jeder Fortschritt ein Segen – für die Ukraine, für Europa und für die internationale Stabilität, die auch für Anleger von entscheidender Bedeutung ist.
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