
Gebührenfinanzierte Büttenrede: Wenn Kebekus zur Kampfkomödiantin wird
Die Carolin Kebekus Show liefert wieder einmal ein Lehrstück darüber, wie tief das Niveau im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gesunken ist. In ihrer jüngsten Sendung im Ersten ließ die Kölner Komödiantin keine Gelegenheit aus, gegen den Nius-Journalisten Alexander Kissler auszuteilen – und sprach ihm dabei gleich noch das Recht ab, überhaupt als Journalist bezeichnet zu werden. Bezahlt wird das Spektakel selbstverständlich vom Gebührenzahler, ob er es will oder nicht.
Wenn Kritik zur Beleidigung umgemünzt wird
Auslöser des Wutanfalls war eine vorherige Kebekus-Folge, in der die Moderatorin Frauen pauschal mehr „Wut" empfehlen wollte und dabei – so die Kritiker – indirekt die Unschuldsvermutung über Bord warf. Mehrere alternative Medien hatten daraufhin kommentiert, was im öffentlich-rechtlichen System offenbar als Majestätsbeleidigung gilt. Alexander Kissler griff in seinem Format „Kissler Kompakt" die Aussagen der Komödiantin auf und attestierte dem ÖRR Reformunfähigkeit.
Dass eine sachliche Kritik einer staatlich alimentierten Entertainerin derart unter die Haut geht, sagt mehr über deren Selbstverständnis aus als jeder ausführliche Kommentar. Statt sich mit den vorgebrachten Punkten auseinanderzusetzen, griff Kebekus zur bewährten Methode der politisch korrekten Spaßmacher: Der Kritiker wird lächerlich gemacht, sein Beruf in Anführungszeichen gesetzt, sein Name verballhornt.
„Kitzler Kompakt" – Niveau einer Kreisliga-Büttenrede
So nannte die ARD-Moderatorin Kisslers Format kurzerhand um, garniert mit einer Büttenrede, in der gereimte Sätze auf Clips aus dessen Sendung antworten sollten. Was als spitzzüngiger Konter gemeint war, geriet in den Augen vieler Zuschauer zur peinlichen Selbstentlarvung. „Wer hätte das gedacht, das hat auch ein paar Leute provoziert – und zwar genau die Richtigen", verkündete Kebekus mit jener Selbstgefälligkeit, die im linksgrünen Milieu offenbar als Tugend gilt.
Die Botschaft ist eindeutig: Wer den ÖRR kritisiert, wird nicht widerlegt – er wird mundtot gemacht, verspottet, ausgegrenzt. Dass dies ausgerechnet aus einem Sender kommt, der per Verfassungsauftrag zu Ausgewogenheit und Vielfalt verpflichtet ist, gehört zu den bitteren Pointen der deutschen Medienlandschaft.
Sechs Jahre politischer Aktivismus auf Gebührenkosten
Seit rund sechs Jahren läuft die Carolin Kebekus Show nun schon im Ersten. Sechs Jahre, in denen die Moderatorin immer wieder durch politisch einseitige Inhalte aufgefallen ist: Sie wettert gegen die AfD, pöbelt gegen die CDU, geißelt das Christentum, predigt Klimaaktivismus und Feminismus. Ein Programm, das man fast eins zu eins auch bei einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen erleben könnte – nur dass dort keine Zwangsgebühren fließen.
Während der durchschnittliche Bürger jeden Monat seinen Rundfunkbeitrag entrichten muss, finanziert er damit eine Sendung, die seine politischen Überzeugungen womöglich nicht nur ignoriert, sondern aktiv bekämpft. Die Frage, warum sich das System ausgerechnet einer Comedienne bedient, um konservative und kritische Stimmen niederzumachen, beantwortet sich von selbst: Unter dem Deckmantel der Satire lässt sich politische Agitation eleganter verpacken als in einer politischen Talkshow.
Reformunfähigkeit als Geschäftsmodell
Genau das hatte Kissler bemängelt – und bekam mit der Reaktion von Kebekus nun gewissermaßen seine eigene Bestätigung frei Haus geliefert. Wer auf Kritik mit Häme statt mit Argumenten reagiert, wer Kritiker als Feinde markiert statt als Diskussionspartner, der bestätigt jeden Vorwurf der Reformverweigerung. Dass dieser Mechanismus in einem zwangsfinanzierten Sender Methode hat, ist das eigentlich Beunruhigende.
Die Reaktion in den Kommentarspalten und sozialen Medien spricht Bände. Während sich die linksgrüne Bubble auf Twitter feiert, wachsen Frust und Unverständnis bei jenen Bürgern, die sich von ihrem Rundfunk längst nicht mehr repräsentiert fühlen. Der Glaubwürdigkeitsverlust des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist hausgemacht – und Sendungen wie die Carolin Kebekus Show sind der beste Beweis dafür.
Ein Sender, der sich selbst zerlegt
Was wir hier erleben, ist mehr als ein bloßer Disput zwischen einer Moderatorin und einem Journalisten. Es ist das Symptom eines Systems, das mit Gebührenzwang ein politisches Meinungsmonopol zementiert und jede Kritik daran als Angriff begreift. In einer freien Medienlandschaft müsste sich Kebekus auf dem Markt behaupten – mit ihrer Quote von zuletzt rund 410.000 Zuschauern dürfte das schwer werden. Dank des Rundfunkbeitrags muss sie sich darum nicht sorgen.
Solange dieses System nicht grundlegend reformiert wird, solange der Bürger zur Finanzierung politisch einseitiger Sendungen gezwungen werden kann, solange wird sich an der Schieflage nichts ändern. Die wütende Reaktion einer staatlich alimentierten Komödiantin auf einen unliebsamen Kritiker ist dabei nur das jüngste Kapitel einer langen Geschichte des Niedergangs. Vielleicht ist das wirklich, wie viele Kommentatoren bemerken, ein Ritterschlag für Alexander Kissler – getroffene Hunde bellen bekanntlich besonders laut.

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