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Kettner Edelmetalle
27.01.2026
06:21 Uhr

Gold durchbricht 5.000-Dollar-Marke: Das Fiat-Geldsystem wankt

Gold durchbricht 5.000-Dollar-Marke: Das Fiat-Geldsystem wankt

Was sich derzeit an den Edelmetallmärkten abspielt, ist nichts weniger als ein historisches Erdbeben. Erstmals in der Geschichte der Menschheit kostet eine Unze Gold mehr als 5.000 US-Dollar. Die psychologisch bedeutsame Marke wurde nicht etwa mühsam erklommen – nein, sie wurde regelrecht überrannt. Binnen kürzester Zeit schoss der Preis auf über 5.100 Dollar. Selbst hartgesottene Goldanhänger, die seit Jahren auf eine Neubewertung des Edelmetalls hingewiesen haben, reiben sich verwundert die Augen.

Silber explodiert noch dramatischer

Während Gold die Schlagzeilen dominiert, vollzieht sich beim kleinen Bruder Silber eine noch spektakulärere Entwicklung. Das weiße Metall markierte bei über 109 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Die Zahlen sind schwindelerregend: Allein in den letzten drei Monaten legte der Silberpreis um unfassbare 120 Prozent zu. Wer vor einem Jahr noch gezögert hat, physisches Silber zu erwerben, dürfte sich heute die Haare raufen.

Die Mainstream-Medien – von der BBC bis zur Bild – bemühen die üblichen Erklärungsmuster: Trumps Zollpolitik, geopolitische Spannungen im Iran, die Flucht in den „sicheren Hafen". Dazu kommen die massiven Goldkäufe Chinas und anderer staatlicher Akteure. Doch diese oberflächliche Betrachtung greift viel zu kurz.

Die unbequeme Wahrheit: Eine Vertrauenskrise in das Fiat-Geld

Die eigentliche Ursache liegt tiefer – und sie ist für die politischen Eliten äußerst unangenehm. Der Analyst Robin Brooks bringt es auf den Punkt:

„Was mit Gold passiert, hat nichts mit dem physischen Edelmetallmarkt zu tun. Es handelt sich um eine Vertrauenskrise in Fiatgeld."

Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Staatsschulden der USA haben mittlerweile die astronomische Summe von mehr als 39 Billionen Dollar erreicht. Jährlich kommen etwa zwei Billionen hinzu. Ein Viertel sämtlicher Steuereinnahmen fließt allein in Zinszahlungen – Geld, das für Infrastruktur, Bildung oder Sicherheit fehlt. Die EU und Japan kämpfen mit ähnlich desaströsen Zahlen.

Die Gelddruckmaschinen laufen heiß

Seit der Bankenkrise 2008 und noch einmal massiv verstärkt seit 2020 reagieren die Zentralbanken mit einer immer lockereren Geldpolitik. Die Notenpresse läuft auf Hochtouren, während die Kaufkraft der Bürger schleichend vernichtet wird. Bezeichnend ist, dass Gold gegenüber allen wichtigen Währungen einen Boom erlebt – nicht nur gegenüber dem Dollar. Das Phänomen ist global.

Historische Vergleiche drängen sich auf. Nach dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems in den 1970er-Jahren und der Entkoppelung des Dollars vom Gold stieg das Edelmetall um weit über 1.000 Prozent. Von 2000 bis 2010, getrieben von der geplatzten Dotcom-Blase, legte Gold um etwa 350 Prozent zu. In beiden Fällen korrigierte der Markt später auch wieder deutlich nach unten – doch die grundlegende Aufwärtsbewegung blieb bestehen.

Ein „Regime Change" von historischem Ausmaß

Viele Beobachter sehen in der aktuellen Entwicklung mehr als nur einen Hype oder eine Blase. Es handele sich um einen fundamentalen Wandel, einen „Regime Change" von historischem Ausmaß. Solche Bewegungen am Goldmarkt fielen historisch oft mit dem Ende politischer Epochen zusammen – oder sagten diese zumindest voraus.

Die Frage, die sich immer mehr Menschen stellen, ist berechtigt: Was nützt ein Goldpreis von 5.000 Dollar, wenn 5.000 Dollar im Vergleich zu vor einigen Jahren nichts mehr wert sind? Die Antwort ist ebenso simpel wie ernüchternd: Gold behält seine Kaufkraft, während das Papiergeld sie verliert. Wer vor zehn Jahren eine Unze Gold gekauft hat, kann sich heute deutlich mehr davon leisten als damals – trotz des nominell höheren Preises.

Die Bürger zahlen die Zeche

Die grenzenlose Geldschöpfung der Zentralbanken ist längst unumkehrbar geworden. Die Inflation wird von den Regierungen bewusst vorangetrieben, um sich zu entschulden – auf Kosten der Bürger. Deren Schulden bleiben bestehen, während ihr Erspartes durch die Geldentwertung aufgefressen wird. Es ist ein perfides System, das die Fleißigen bestraft und die Schuldenmacher belohnt.

Auch die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz setzt diesen verhängnisvollen Kurs fort. Das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur wird die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten – obwohl Merz im Wahlkampf versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen. Ein weiterer Beweis dafür, dass Wahlversprechen das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben stehen.

Physische Edelmetalle als Vermögensschutz

In diesem Umfeld erscheint der Erwerb physischer Edelmetalle als eine der wenigen Möglichkeiten, die eigene Kaufkraft zu erhalten. Während das Geld auf dem Konto immer schneller an Wert verliert, bewahren Gold und Silber seit Jahrtausenden ihren inneren Wert. Sie sind nicht beliebig vermehrbar, nicht von Zentralbanken manipulierbar und in Krisenzeiten weltweit als Zahlungsmittel akzeptiert.

Die aktuelle Entwicklung zeigt eindrucksvoll, dass physische Edelmetalle als Beimischung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio durchaus sinnvoll sein können. Sie dienen der Vermögenssicherung in unsicheren Zeiten – und die Zeiten werden absehbar nicht sicherer.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor dem Erwerb von Edelmetallen oder anderen Anlageprodukten eine eigenständige Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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