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Kettner Edelmetalle
04.02.2026
12:14 Uhr

Gold und Silber im Aufwind: Edelmetalle trotzen dem Dollar-Chaos

Die Edelmetallmärkte erleben derzeit eine bemerkenswerte Achterbahnfahrt, die selbst erfahrene Anleger in Atem hält. Nach den scharfen Einbrüchen Ende Januar und Anfang Februar setzen Gold und Silber ihren Aufwärtstrend nun mit beeindruckender Dynamik fort. Der Goldpreis durchbrach an der Londoner Metallbörse erneut die magische Marke von 5.000 US-Dollar und notierte am Morgen bei stolzen 5.067 Dollar – ein Plus von rund 2,5 Prozent gegenüber dem Vortag.

Dollar-Turbulenzen als Preistreiber

Was steckt hinter diesen dramatischen Kursbewegungen? Die Antwort liegt, wie so oft in diesen turbulenten Zeiten, jenseits des Atlantiks. Der schwelende Konflikt zwischen der Trump-Administration und der US-Notenbank Federal Reserve sorgt für erhebliche Verwerfungen am Devisenmarkt. Der Dollar schwankt wie ein Schiff im Sturm, und diese Volatilität schlägt unmittelbar auf die Edelmetallpreise durch.

Der Mechanismus ist dabei denkbar einfach: Da Gold und Silber international in US-Dollar gehandelt werden, macht ein schwächerer Greenback die Edelmetalle für Anleger mit anderen Währungen wie Euro oder Yen deutlich attraktiver. Ein klassisches Nullsummenspiel, bei dem der Verlust des einen zum Gewinn des anderen wird.

Vom Rekordhoch in den Keller – und wieder zurück

Die jüngste Preiskorrektur hatte es in sich. Am 30. Januar und 2. Februar brach der Goldpreis regelrecht ein und erreichte bei 4.402 Dollar den tiefsten Stand seit fast vier Wochen. Noch dramatischer gestaltete sich die Entwicklung beim Silber: Nach einem historischen Rekordhoch von über 121 Dollar pro Feinunze am vergangenen Donnerstag stürzte der Preis am 2. Februar auf nur noch 71 Dollar ab. Mittlerweile hat sich das weiße Metall wieder auf 89,20 Dollar erholt – ein Tagesplus von fast fünf Prozent.

Verschärft wurden diese Schwankungen durch Spekulanten, die auf weiter steigende Kurse gewettet hatten und von der plötzlichen Korrektur auf dem falschen Fuß erwischt wurden. Ihre erzwungenen Verkäufe verstärkten den Abwärtsdruck zusätzlich.

Banken bleiben optimistisch

Trotz der jüngsten Turbulenzen zeigen sich die großen Finanzinstitute weiterhin zuversichtlich für die Edelmetalle. Die Deutsche Bank bekräftigte am Montag ihre Prognose, wonach der Goldpreis im Laufe des Jahres bis auf 6.000 US-Dollar pro Unze steigen könnte. Die Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs erwarten den Goldpreis zum Jahresende bei 5.400 US-Dollar.

Seit dem 1. Januar ist der Goldpreis bereits um beachtliche 22 Prozent gestiegen – eine Performance, von der Aktienanleger derzeit nur träumen können.

In Zeiten, in denen politische Unwägbarkeiten und geldpolitische Experimente die Märkte beherrschen, erweisen sich physische Edelmetalle einmal mehr als verlässlicher Anker im Portfolio. Während Papierwährungen dem Spiel der Notenbanken ausgeliefert sind, behält Gold seinen inneren Wert – eine Erkenntnis, die sich über Jahrtausende bewährt hat und gerade in der aktuellen Lage wieder an Bedeutung gewinnt.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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