Kostenlose Beratung+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
15:53 Uhr
KI-generiert

Gold und Silber schlagen zurück: Iran-Signal drückt den Ölpreis!

Gold und Silber schlagen zurück: Iran-Signal drückt den Ölpreis!
Symbolbild: KI-generiert

Nach dem schwarzen Freitag kommt am Montag die Gegenbewegung: Gold und Silber haben sich zum Start in die neue Woche im frühen US-Handel deutlich erholt. Auslöser ist ein diplomatisches Angebot aus Teheran, das den Ölpreis um mehr als vier Prozent einbrechen ließ und an den Märkten die Angst vor weiteren Zinserhöhungen der US-Notenbank etwas dämpfte.

Die Feinunze Gold kostete zuletzt rund 3.945,70 US-Dollar, ein Plus von 67,90 Dollar oder 1,8 Prozent. Silber legte noch kräftiger zu: Mit einem Anstieg von 3,66 Prozent auf etwa 50,94 Dollar holte das weiße Metall einen Teil seiner schweren Verluste wieder auf.

Der schlimmste Oktober seit der Finanzkrise

Bitter nötig war die Erholung. Gold hat gerade den schwächsten Monat seit 2008 hinter sich. Medienberichten zufolge schloss das Edelmetall am Freitag bei etwa 3.875 Dollar und notiert damit mehr als ein Viertel unter seinem Rekordhoch vom Januar 2026.

Am Freitag hatte ein heftiger Ausverkauf an der Wall Street, vor allem bei Technologieaktien, auch die Edelmetalle mit nach unten gerissen. Das ist ein bekanntes Muster: Wer an den Aktienmärkten Verluste ausgleichen muss, verkauft, was sich schnell zu Geld machen lässt. Dazu gehört eben auch Gold. Beobachter sehen in der jetzigen Erholung vor allem Schnäppchenjäger am Werk, die die gesunkenen Preise für Käufe nutzen.

Teheran stellt Bedingungen

Für Bewegung sorgte der Iran. Wie berichtet wird, erklärte Teheran am Montag, die Straße von Hormus könne binnen zwei Tagen wieder geöffnet werden. Auch die Atomgespräche mit Washington ließen sich dann wieder aufnehmen. Ursprünglich war von sieben Tagen die Rede gewesen.

Das Angebot hat allerdings Bedingungen. Die USA sollen demnach die Seeblockade iranischer Häfen aufheben, die Sanktionen gegen iranische Ölexporte lockern und weitergehenden Waffenstillstandsvereinbarungen zustimmen. Handelsschiffe sollen über eine mit Oman abgestimmte Route fahren, und zwar unter iranischer Aufsicht. Washington hat dem bislang nicht zugestimmt.

Vorausgegangen waren tagelange Verhandlungen mit Vertretern Katars. China will Anfang bis Mitte November einen Sondergesandten nach Iran, Oman und Saudi-Arabien schicken. Die Lage bleibt dennoch angespannt: Es gibt weiterhin Angriffe auf Handelsschiffe, die Spannungen mit den vom Iran unterstützten Huthi-Milizen halten an, und auch die gegenseitigen militärischen Drohungen zwischen den USA und dem Iran sind nicht vom Tisch.

Öl billiger, aber die Fed bleibt das Problem

Die Sorte Brent fiel auf etwa 108,55 Dollar je Barrel, WTI rutschte mit rund 99,58 Dollar unter die Marke von 100 Dollar. Der Dollar-Index gab auf etwa 101,50 nach. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen lag bei rund 4,93 Prozent.

Ganz gelöst ist die Lage für Gold damit nicht. Die Fed hat den Leitzins zuletzt bei 3,75 bis 4,00 Prozent belassen. Laut Zinsfutures liegt die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Erhöhung im Dezember aber bei rund 75 Prozent. Für eine Erhöhung sprechen das kräftige Wachstum und die hartnäckige Inflation. Dagegen sprechen moderatere Lohnkosten, eine schwächere Industrie und der Kurssturz vom Freitag.

Für die Anleger wird es eine unruhige Woche: Am Dienstag stehen die US-Zwischenwahlen an, außerdem erscheinen wichtige Konjunkturdaten.

Die wichtigsten Marken aus charttechnischer Sicht

  • Gold: Widerstände bei 3.978 und 4.035 Dollar, Kursziel bei einem Ausbruch 4.086 Dollar. Unterstützungen bei 3.817 und 3.719 Dollar.
  • Silber: Widerstände bei 54,72 und 59,00 Dollar, mögliche Ziele 61,00 und 62,03 Dollar. Unterstützungen bei 49,04 und 45,66 Dollar.

Fazit: Nervöse Märkte, solides Metall

Ein Tag macht noch keine Trendwende. Der Ausverkauf vom Oktober zeigt aber auch: Wenn es an den Börsen brennt, wird zuerst verkauft, was sich schnell zu Geld machen lässt. Ein Krieg am Golf, eine Fed, die die Zinsen weiter anheben könnte, und wackelnde Technologieaktien sind keine Welt, in der man sich auf Papierwerte allein verlassen sollte. Physisches Gold und Silber bleiben deshalb eine sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen, gerade wenn die Preise deutlich unter ihren Höchstständen liegen.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss sich selbst informieren und ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich. Edelmetallpreise können schwanken.

Wissenswertes zum Thema

News
06.10.2026
21 Min.

Der Tankrabatt ist zurück

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“