
Goldpreis vor historischem Sprung: Citigroup sieht 5.000 Dollar bis März 2026

Die Finanzwelt horcht auf: Die renommierte Citigroup hat ihre Prognosen für Edelmetalle drastisch nach oben korrigiert und prophezeit einen regelrechten Preisexplosion bei Gold und Silber. Was für manchen Anleger wie ein Fiebertraum klingen mag, könnte schon bald bittere Realität werden – zumindest wenn man den Analysten der amerikanischen Großbank Glauben schenkt.
Geopolitische Spannungen als Preistreiber
Die Experten der Citigroup rechnen damit, dass der Goldpreis bereits im ersten Quartal 2026 die magische Marke von 5.000 US-Dollar pro Unze durchbrechen wird. Als Haupttreiber dieser Entwicklung werden geopolitische Spannungen, Versorgungsengpässe und wachsende Unsicherheiten hinsichtlich der Unabhängigkeit der US-Notenbank genannt. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet die chaotische Weltlage zum besten Freund der Goldanleger werden würde?
Noch spektakulärer mutet die Prognose für Silber an: Hier erwarten die Analysten einen Anstieg auf sagenhafte 100 US-Dollar pro Unze. Eine Verdreifachung des aktuellen Preisniveaus, die selbst hartgesottene Edelmetall-Enthusiasten ins Staunen versetzen dürfte.
Physische Knappheit verschärft die Lage
Besonders bemerkenswert ist die Begründung der Citigroup für ihre optimistischen Kursziele. Die Bank verweist auf eine anhaltende Knappheit auf dem physischen Markt, insbesondere bei Silber und Platinmetallen. Hinzu kommen mögliche Auswirkungen der Zollentscheidungen gemäß Section 232 für kritische Mineralien – ein Thema, das unter der Trump-Administration wieder verstärkt in den Fokus gerückt ist.
Die Analysten warnen allerdings auch vor kurzfristigen Turbulenzen: Auf zollbedingte Preisspitzen könnten Korrekturen folgen, sobald Klarheit über die tatsächliche Zollpolitik herrscht. Doch selbst diese temporären Rücksetzer betrachtet die Citigroup als willkommene Kaufgelegenheiten innerhalb eines übergeordneten Bullenmarktes.
Rückschlagpotenzial nicht ausgeschlossen
Bei aller Euphorie bleibt die Bank nicht blind für mögliche Risiken. Sollten die geopolitischen Spannungen abklingen, könnte die Nachfrage nach Edelmetallen spürbar nachlassen. Gold sei dabei am anfälligsten für eine Preiskorrektur, so die Einschätzung der Experten. Dennoch bleiben sie für die zweite Jahreshälfte 2026 optimistisch, insbesondere was Industriemetalle wie Aluminium und Kupfer betrifft.
Was bedeutet das für deutsche Anleger?
In Zeiten, in denen die neue Bundesregierung unter Kanzler Merz ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen plant und die Inflation weiter anzuheizen droht, gewinnen physische Edelmetalle als Vermögensschutz zusätzlich an Bedeutung. Während Papiergeld durch politische Entscheidungen beliebig vermehrt werden kann, bleibt Gold das, was es seit Jahrtausenden ist: ein knapper, nicht beliebig vermehrbarer Wertspeicher.
Die Prognosen der Citigroup unterstreichen einmal mehr, warum eine Beimischung physischer Edelmetalle in einem breit gestreuten Anlageportfolio sinnvoll sein kann. Gerade in unsicheren Zeiten bieten Gold und Silber jene Stabilität, die Papierwährungen und politische Versprechen nicht garantieren können.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren. Die dargestellten Prognosen sind Einschätzungen Dritter und können von der tatsächlichen Marktentwicklung abweichen.
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