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23.01.2026
11:52 Uhr

Grüne Küchendiplomatie: Wenn Suppenkocherei zur außenpolitischen Bankrotterklärung wird

Grüne Küchendiplomatie: Wenn Suppenkocherei zur außenpolitischen Bankrotterklärung wird

Was sich derzeit auf den Social-Media-Kanälen der Grünen abspielt, lässt selbst hartgesottene Beobachter des politischen Berlins fassungslos zurück. Die ehemalige Regierungspartei, die noch vor wenigen Monaten maßgeblich die deutsche Außenpolitik mitgestaltete, hat offenbar jeglichen Bezug zur diplomatischen Realität verloren. Statt sachlicher Analyse der transatlantischen Beziehungen serviert die Parteiführung ihren Anhängern infantile Kochvideos mit verstörenden Untertönen.

Kürbissuppe mit Guillotinen-Soundtrack

Den bisherigen Tiefpunkt dieser politischen Geisterfahrt lieferte ausgerechnet die Parteivorsitzende Franziska Brantner persönlich. Anlässlich des ersten Jahrestages von Donald Trumps zweiter Amtszeit entschied sie sich, ihre außenpolitische Expertise beim Zubereiten einer Kürbissuppe zu demonstrieren. Was zunächst wie ein harmloser Versuch wirken könnte, Politik nahbar zu machen, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als geschmacklose Entgleisung von besorgniserregendem Ausmaß.

Der erste Messerschnitt durch die orangefarbene Frucht – deren Farbwahl wohl kaum zufällig gewählt wurde – wird von einem künstlich eingefügten Soundeffekt begleitet, der fatal an das Fallbeil einer Guillotine erinnert. Gleichzeitig fällt der Name „Trump". Die symbolische Botschaft könnte kaum deutlicher sein: Der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten wird hier bildlich geköpft. Man muss wahrlich kein Psychologe sein, um an der geistigen Verfassung der Verantwortlichen für dieses Video ernsthaft zu zweifeln.

Neologismen statt Diplomatie

Während Brantner den Kürbis aushöhlt, belehrt sie ihr Publikum über die angebliche „Broligarchie" in den USA. Für jene, die mit diesem selbsterfundenen Begriff nichts anfangen können, liefert sie die Erklärung gleich mit: „Bro" stehe für kumpelhafte Nähe, „Oligarchie" für die Herrschaft weniger Reicher. Gemeint seien Tech-Milliardäre wie Elon Musk, der angeblich die Demokratie abschaffen wolle. Das erste Probieren der köchelnden Suppe garniert die Grünen-Chefin schließlich mit dem Urteil: „Das schmeckt nach einem Jahr schon ziemlich eklig."

Dass politische Komplexität bei den Grünen gerne auf Küchen-Niveau heruntergebrochen wird, ist freilich keine Neuheit. Schon der ehemalige Wirtschaftsminister Robert Habeck kündigte seine gescheiterte Kanzlerkandidatur in einer steril-leeren Einbauküche an. Die Küche als grüner Stammtisch – ohne Alkohol, denn verrückte Forderungen und Aussagen gibt es bei dieser Partei auch nüchtern.

Brennendes Weißes Haus und dystopische Visionen

Doch damit nicht genug. In einem weiteren Video zeichnet Brantner, unterlegt mit trauriger Violinenmusik, ein geradezu apokalyptisches Bild der Vereinigten Staaten. Vor einem mithilfe von künstlicher Intelligenz animierten brennenden Weißen Haus stehend, raunt sie bedeutungsschwer: „In den USA geht die Demokratie verloren." Die bange Frage, ob das „auch bei uns passieren kann", schwebt bedrohlich im Raum.

Als emotionaler Aufhänger dient der tragische Tod einer US-Bürgerin bei einem Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE. Ein legitimer Kritikpunkt wird hier bewusst zur Stimmungsmache gegen ganz Amerika verzerrt. Die ICE wird dabei fast schon zu einer Art neuer SS stilisiert – eine Geschmacklosigkeit, die ihresgleichen sucht.

Banaszaks „Allianz der Gegenmächte"

Auch Co-Parteichef Felix Banaszak steht seiner Kollegin in nichts nach. Nach Trumps Rede in Davos bezeichnete er den US-Präsidenten auf Instagram als „Gangster, der die Welt bedroht" und dessen Ausführungen als „unmissverständliche Kampfansage an die freie Welt". Er fordert eine „Sprache der europäischen Stärke" und eine „Allianz der Gegenmächte" – wobei er ausgerechnet Kanada als ideologischen Verbündeten im Kampf gegen Trump anpreist.

„Die Zeit der Selbstverzwergung muss ein Ende haben"

So tönt Banaszak und verlangt militärische, technologische und energetische Unabhängigkeit. Weg von Trumps LNG-Gas – aber wohin? Zurück zu Russland geht bekanntlich nicht mehr. Die logische Konsequenz grüner Energiepolitik wäre dann wohl die komplette Einstellung eines energieintensiven Lebens, was ironischerweise genau jene „Selbstverzwergung" forcieren würde, die er angeblich beenden will.

Die Grönland-Blamage als Lehrstück

Dass die Grünen aus vergangenen Fehlern nichts gelernt haben, zeigte sich bereits beim peinlichen Ausflug von 15 deutschen Soldaten nach Grönland. Diese Aktion, die ursprünglich vom Grünen-Urgestein Jürgen Trittin gefordert wurde, um Trump „militärisch abzuschrecken", endete nach nur zwei Tagen mit einer stillen Rückbeorderung. Eine diplomatische Blamage ersten Ranges, die im grünen Mindset offenbar nicht angekommen ist.

Gefährliche Isolation statt kluger Diplomatie

Während Bundeskanzler Friedrich Merz und sein Team sich in Davos redlich bemühen, die transatlantische Partnerschaft zu pflegen, betreiben die Grünen eine Politik der maßlosen Selbstüberschätzung. Die einfache Wahrheit, dass eine funktionierende Beziehung zu den USA wirtschaftlich wie sicherheitspolitisch unverzichtbar ist, wird schlichtweg ignoriert.

Wie ernst es die Grünen mit neuen Partnerschaften tatsächlich meinen, zeigte sich jüngst bei der Abstimmung zum Mercosur-Abkommen im Europäischen Parlament. Grüne Abgeordnete stimmten dort für eine Prüfung durch den Europäischen Gerichtshof, was wichtige Wirtschaftspartnerschaften mit südamerikanischen Staaten erheblich verzögern könnte. Aber wer braucht schon eine funktionierende Wirtschaft, wenn er die richtigen Ideale hat?

Die Grünen haben sich mit ihrer infantilen Rhetorik und ihren geschmacklosen Social-Media-Auftritten endgültig als ernstzunehmende außenpolitische Kraft disqualifiziert. Wer diesem grünen Süppchen folgt, muss sich nicht wundern, wenn am Ende etwas völlig Ungenießbares herauskommt: Ein isoliertes Deutschland, das sich als moralischer Zwerg vergeblich gegen die Riesen der Welt auflehnt. Für die deutsche Außenpolitik ist es ein Segen, dass diese Partei nicht mehr an den Schalthebeln der Macht sitzt.

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