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Kettner Edelmetalle
10.04.2026
04:30 Uhr

Grüne Scheinheiligkeit: Wie eine Kampagnenagentur im Netz Stimmung gegen unliebsame Medien macht

Sie geben sich als Hüter der Demokratie, als Kämpfer gegen „Hass und Hetze" – und bedienen sich dabei exakt jener Methoden, die sie bei anderen so lautstark anprangern. Die Rede ist von einer Kampagnenagentur namens „The Goodforces" und ihrem jüngsten Ableger, dem sogenannten „Edelweissnetzwerk". Was sich hinter der harmlos klingenden Fassade verbirgt, ist ein Lehrstück in politischer Doppelmoral – und ein weiterer Beleg dafür, wie tief das grüne Milieu in die Manipulation der öffentlichen Meinung verstrickt ist.

Das „Edelweissnetzwerk" – eine Graswurzelbewegung, die keine ist

Das „Edelweissnetzwerk" präsentiert sich als „Netzwerk gegen die Medienmacht der Neuen Rechten". Klingt nach besorgten Bürgern, die sich spontan zusammengefunden haben, um die Demokratie zu verteidigen. Die Realität sieht freilich anders aus. Hinter der Plattform steht Peter Jellinek, ein erfahrener Kampagnenmacher mit Stationen beim WWF und bei den Grünen im Europäischen Parlament. Jellinek gründete die Agentur „The Goodforces" – zu Deutsch: „die guten Kräfte". Allein dieser Name offenbart ein Weltbild von geradezu entwaffnender Schlichtheit: Wir sind die Guten, alle anderen sind die Bösen.

In den USA kennt man dieses Phänomen unter dem Begriff „Astroturfing" – die Inszenierung einer vermeintlichen Basisbewegung, die in Wahrheit von professionellen Akteuren gesteuert wird. Eine Praxis, die ausgerechnet von den Grünen gerne kritisiert, aber offenbar noch lieber selbst angewandt wird. Der Geruch von Kunstrasen, der von dieser Organisation aufsteigt, ist kaum zu übertünchen.

Großer Trommelwirbel, magere Ergebnisse

Der Start des Edelweissnetzwerks war – gelinde gesagt – holprig. Auf Instagram verkündete man großspurig, bei 30.000 Followern werde es losgehen. Doch diese Marke erreichte man über Monate hinweg schlicht nicht. Also verabschiedete man sich stillschweigend von der eigenen Zielmarke und legte trotzdem los. Aber womit eigentlich?

Bislang beschränkte sich das Wirken auf einen digitalen Plakatwagen, der mit Beschimpfungen gegen den Nius-Chefredakteur Julian Reichelt durch Berlin fuhr. Auf einer Bildschirmwand rund um den Reichstag prangte der Satz, Reichelt sei „ein geistig zurückgebliebener Menschenfeind". Die Reaktion des Angegriffenen? Gleich null. Auch Gastbeiträge der linken „Rechtsextremismusexpertin" Natascha Strobl oder der Grünen-Politikerin Renate Künast auf der Kampagnen-Website interessierten die breite Öffentlichkeit herzlich wenig.

Wenn „die Guten" hetzen

Besonders entlarvend wird es, wenn man die verschiedenen Aktivitäten der Agentur nebeneinanderlegt. Während man als „Edelweissnetzwerk" lautstark den angeblichen Hass in den Kommentarspalten von Nius beklagt, betreibt man unter dem Label „neunund29.de" – einer weiteren Fassadenplattform auf Instagram und der linken X-Alternative Bluesky – selbst genau das, was man anderen vorwirft. So griff die Plattform im baden-württembergischen Landtagswahlkampf gezielt den CDU-Kandidaten Manuel Hagel an, verbreitete ein acht Jahre altes Video und ließ in den Kommentarspalten wüste Entgleisungen zu. Hagel wurde dabei kaum verhohlen als Pädophiler bezeichnet. Doppelmoral ist eben besser als keine Moral.

„Fakten allein reichen nicht" – das grüne Credo der Manipulation

Besonders aufschlussreich ist das Selbstverständnis der Agentur. „Wir müssen aufhören zu glauben, dass Fakten allein im digitalen Rauschen gewinnen", schreibt die Strategiedirektorin von „The Goodforces". Man verstehe sich als „Instanz, die Aufmerksamkeit strategisch bündeln und zuspitzen kann". Dort, wo NGOs vorsichtig sein müssten, Medien neutral blieben und Parteien taktisch agierten, dürfe man „zuspitzen" – und so „die Grenzen des Sag-, Denk- und Machbaren" verschieben.

Man muss sich diese Formulierungen auf der Zunge zergehen lassen. Hier wird offen eingestanden, dass es nicht um Fakten geht, sondern um strategische Meinungsmache. Um das gezielte Verschieben von Diskursgrenzen. Um die Manipulation der öffentlichen Wahrnehmung. Wäre eine solche Agentur im konservativen oder rechten Spektrum angesiedelt, würde der mediale Aufschrei bis nach Brüssel hallen. Doch weil die Akteure ein grünes Parteibuch in der Tasche tragen, herrscht weitgehend Schweigen im Blätterwald.

Ein Symptom einer tieferen Krise

Das Treiben von „The Goodforces" und ihrem Edelweissnetzwerk ist mehr als nur eine Fußnote im politischen Tagesgeschäft. Es ist symptomatisch für eine politische Kultur, in der bestimmte Akteure sich das Recht herausnehmen, mit genau jenen Mitteln zu arbeiten, die sie bei anderen als demokratiegefährdend brandmarken. Die Grünen, die sich so gerne als moralische Instanz der Republik inszenieren, lassen über ihre Netzwerke Kampagnen fahren, die an Aggressivität und Skrupellosigkeit kaum zu überbieten sind.

Dass der NGO-kritische Verein „Initiative Transparente Demokratie" diese Zusammenhänge aufgedeckt hat, verdient Anerkennung. Denn Transparenz ist genau das, was solchen Operationen am meisten schadet. Der Bürger hat ein Recht darauf zu erfahren, wer hinter vermeintlich spontanen Netzwerk-Kampagnen steckt – und welche politischen Interessen damit bedient werden.

Übrigens: Selbst der Name „Edelweiss" ist eine bemerkenswerte Anmaßung. Denn mit diesem Symbol verbinden die meisten Deutschen Heimatliebe, Naturverbundenheit und konservative Werte – also genau das, was die Betreiber dieser Plattform mit aller Kraft bekämpfen. Man könnte es als perfides Tarnmäntelchen bezeichnen. Oder schlicht als das, was es ist: eine weitere grüne Mogelpackung.

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