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21.04.2026
17:24 Uhr

Grüner Spätzünder: Kretschmann predigt Arbeitsmoral – nachdem seine Partei das Land heruntergewirtschaftet hat

Grüner Spätzünder: Kretschmann predigt Arbeitsmoral – nachdem seine Partei das Land heruntergewirtschaftet hat

Es gibt Momente in der Politik, die an schwarzen Humor grenzen. Wenn ein scheidender Grünen-Ministerpräsident, der ein Jahrzehnt lang an den Hebeln der Macht saß, nun die Deutschen zu mehr Fleiß anhält und ausgerechnet die Schweiz als leuchtendes Vorbild hochhält, dann ist das ein Lehrstück in politischer Realitätsverdrängung. Winfried Kretschmann, über Jahre das grüne Aushängeschild im einstigen Wirtschaftswunderland Baden-Württemberg, hat in einem Interview mit der Schweizer Zeitung Blick seine Abschiedsvorstellung gegeben – und dabei eine Botschaft hinterlassen, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet.

„Wir müssen wieder mehr zupacken" – der späte Erkenntnisgewinn

„Wir müssen wieder mehr zupacken", lautet Kretschmanns Botschaft an die geplagten Deutschen. Eine Forderung, die einen bitteren Beigeschmack hat, wenn man bedenkt, aus welcher politischen Ecke sie kommt. Die Deutsche Bahn? „Peinlich für die Ingenieursnation Deutschland", so der scheidende Landesvater. Jahrzehnte an Versäumnissen machten sich nun bemerkbar, räumt er ein. Die Frage, die er geflissentlich auslässt: Wer saß denn eigentlich in all diesen Jahrzehnten mit in den Regierungen, die genau diese Versäumnisse zu verantworten haben? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Kretschmann verweist zugleich auf die wirtschaftliche Stärke des Landes, Deutschland bewege sich „auf einem sehr hohen Niveau". Baden-Württemberg investiere rund sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung. Doch wer in den Fabrikhallen der Automobilzulieferer nachfragt, in den Chefetagen des Mittelstands oder bei den ehemaligen Stolz-Unternehmen der Chemieindustrie, bekommt ein gänzlich anderes Bild gezeichnet. Die Realität der deutschen Wirtschaft 2025 ist von massiven Standortnachteilen, explodierenden Energiekosten und einem Bürokratiemonster geprägt, das seinesgleichen sucht.

Die Schweiz als Vorbild – aber nur beim Arbeiten?

Besonders pikant wird es, wenn Kretschmann die Schweiz ins Spiel bringt: „Die Schweizer arbeiten 200 Stunden mehr pro Jahr als die Deutschen." Ein Seitenhieb, der die Frage aufwirft, warum ein Grüner ausgerechnet das Land lobt, das man in vielen anderen Punkten gerne ausblendet. Denn wer die Eidgenossenschaft als Vorbild nimmt, der müsste konsequenterweise auch über deren niedrigere Steuerlast sprechen, über die direkte Demokratie, über eine harte Währung, über eine funktionierende Altersvorsorge und über eine Migrationspolitik, die diesen Namen verdient. Doch all das passt verdächtig schlecht ins grüne Weltbild.

Die Schweiz arbeitet mehr, ja. Aber die Schweizer behalten auch mehr von ihrem hart verdienten Geld. Sie dürfen über wesentliche politische Fragen per Volksabstimmung selbst entscheiden. Sie leisten sich keine ideologisch motivierten Energiewenden zu Lasten der eigenen Industrie. Die 200 Mehrstunden kommen nicht von ungefähr – sie sind das Ergebnis eines Systems, das Leistung belohnt statt bestraft.

AfD-Schelte als Pflichtübung

Natürlich darf in Kretschmanns Abschiedsrede auch die obligatorische Warnung vor der AfD nicht fehlen. Diese sei eine „nationalistische Partei", wer „in die Zeit davor zurückwill", gefährde den Wohlstand und nehme „die Gefahr von Unfreiheit auf sich". Man möchte dem grünen Altpolitiker zurufen: Über Unfreiheit sollte ausgerechnet jener Politiker vielleicht nicht allzu laut sprechen, der in der Corona-Zeit mit markigen Sprüchen über Gehorsam auffiel und seinen Mitbürgern empfahl, sich mit dem Waschlappen zu waschen, um die Heizkosten zu senken – während in deutschen Amtsstuben weiterhin munter die Thermostate hochgedreht wurden.

Die bittere Ironie: Zerstörer wird zum Mahner

Die eigentliche Pointe dieser Geschichte ist jedoch eine andere. Ein Politiker, der jahrelang an vorderster Front für eine Politik gekämpft hat, welche die deutsche Wirtschaft mit immer neuen Klimaauflagen, einem überhasteten Atomausstieg, horrenden CO2-Abgaben und einer ideologiegetriebenen Verkehrswende belastet hat, stellt sich nun hin und mahnt zu mehr Leistung. Erst den Motor lahmgelegt und dann den Fahrer schelten, weil der Wagen nicht mehr vom Fleck kommt – das ist die politische Handschrift einer Partei, die Verantwortung stets nur dann sucht, wenn es um die Selbstbeweihräucherung geht, niemals aber, wenn es um das Eingeständnis eigener Fehler ginge.

Der einfache Arbeitnehmer in diesem Land zahlt bereits einen der höchsten Steuer- und Abgabensätze Europas. Er finanziert mit seiner Arbeit ein aufgeblähtes Sozial- und Bürgergeldsystem, einen überdimensionierten Staatsapparat und jene politischen Pensionen, die auch Herrn Kretschmann den geruhsamen Ruhestand sichern werden. Ihm nun entgegenzuschleudern, er solle gefälligst mehr arbeiten, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Was bleibt? Edelmetalle als Anker in unsicheren Zeiten

Die Kretschmann'sche Abschiedspredigt ist symptomatisch für einen politischen Stil, der Ursache und Wirkung systematisch verwechselt. Wer den Wohlstand in Deutschland jahrelang durch ideologische Experimente gefährdet hat, dem steht es schlecht an, nun die Bevölkerung zu mehr Einsatz zu mahnen. Die Deutschen arbeiten – sie werden nur um die Früchte ihrer Arbeit gebracht durch eine Politik, die nicht begreifen will, dass Wohlstand auf Leistung, Freiheit und stabilen Rahmenbedingungen basiert.

Für den vorsichtigen Bürger bedeutet diese politische Gemengelage eines: Sich nicht allein auf die Versprechungen einer Politikerkaste zu verlassen, die ihre eigene Verantwortung für den Niedergang hartnäckig verdrängt. In Zeiten, in denen Währungen durch schuldenfinanzierte Sondervermögen in dreistelliger Milliardenhöhe entwertet werden und die reale Kaufkraft der Ersparnisse stetig schwindet, bleiben physische Edelmetalle wie Gold und Silber ein bewährter Anker. Sie sind unabhängig von politischen Fehlentscheidungen, nicht beliebig vermehrbar und haben über Jahrtausende bewiesen, was sie wert sind – anders als die vollmundigen Versprechen scheidender Landesväter.

Hinweis: Der vorliegende Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Für individuelle Anlageentscheidungen ist jeder Leser selbst verantwortlich. Wir empfehlen, vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen anzustellen und gegebenenfalls einen unabhängigen Berater zu konsultieren.

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