
Iran rüstet mit chinesischen Überschall-Raketen auf – während US-Flugzeugträger im Golf aufmarschieren

Während die Welt gebannt auf die nächste Runde der Genfer Verhandlungen blickt und amerikanische Flugzeugträger im Persischen Golf Stellung beziehen, vollzieht sich hinter den Kulissen ein Waffendeal, der das militärische Gleichgewicht in der Region grundlegend verschieben könnte. Teheran steht offenbar kurz vor dem Abschluss eines Kaufvertrags für chinesische CM-302-Überschall-Anti-Schiffs-Raketen – Waffen, die speziell dafür konzipiert wurden, die modernsten Verteidigungssysteme westlicher Kriegsschiffe zu durchbrechen.
Ein „Game-Changer" für die Straße von Hormus
Die CM-302 ist kein gewöhnliches Geschoss. Mit einer Reichweite von rund 290 Kilometern und einer Geschwindigkeit jenseits der Schallmauer fliegt diese Rakete so tief über der Wasseroberfläche, dass herkömmliche Schiffsabwehrsysteme kaum Zeit haben, sie zu erfassen und abzufangen. Informierte Quellen berichten, der Deal sei nahezu abgeschlossen, lediglich ein konkretes Lieferdatum stehe noch aus.
Danny Citrinowicz, ein ehemaliger israelischer Geheimdienstoffizier, der mittlerweile am Institut für Nationale Sicherheitsstudien tätig ist, brachte es auf den Punkt: Der Erwerb dieser Überschallfähigkeit wäre ein „kompletter Game-Changer" für die Region. Diese Raketen seien extrem schwer abzufangen, so der Experte. Man muss kein Militärstratege sein, um zu verstehen, was das für die amerikanische Flottenpräsenz im Persischen Golf bedeuten würde.
Peking und Moskau schmieden ein Bollwerk gegen den Westen
Besonders brisant: Der Raketendeal steht nicht isoliert da. Parallel dazu soll Russland mit Teheran ein Abkommen über eine halbe Milliarde Euro geschlossen haben, um Tausende fortschrittlicher schultergestützter Raketen an den Iran zu liefern. Ein iranischer Beamter des Außenministeriums erklärte dazu lapidar, der Iran verfüge über militärische und sicherheitspolitische Abkommen mit seinen Verbündeten, und nun sei der „angemessene Zeitpunkt", diese auch zu nutzen.
Die Verhandlungen über die chinesischen Raketen laufen dem Vernehmen nach bereits seit etwa zwei Jahren, hätten sich jedoch nach Israels zwölftägigem, von den USA unterstütztem Militärschlag gegen den Iran im vergangenen Juni drastisch beschleunigt. Hier zeigt sich einmal mehr die fatale Eskalationsspirale, die der Nahe Osten seit Monaten durchlebt.
Chinas strategisches Kalkül
Peking verfolgt mit diesem Waffengeschäft keineswegs nur kommerzielle Interessen. Wie Citrinowicz treffend analysierte, wolle China unter keinen Umständen ein pro-westliches Regime in Teheran sehen – das wäre eine direkte Bedrohung chinesischer Interessen in der Region. Die Stabilisierung des iranischen Regimes durch Waffenlieferungen ist also Teil einer größeren geopolitischen Strategie, die darauf abzielt, den westlichen Einfluss im Nahen Osten systematisch zurückzudrängen.
Weder China noch Russland würden dem Iran im Falle eines direkten militärischen Konflikts wohl offen zu Hilfe eilen. Doch das Muster ist unmissverständlich: Beschleunigte Waffendeals ersetzen die offene Konfrontation. Washington dürfte darauf mit verschärften Sanktionen gegen Chinas Rüstungs- und Dual-Use-Industrie reagieren – was die ohnehin angespannten Handelsbeziehungen zwischen den beiden Supermächten weiter belasten würde.
Europa zwischen den Fronten – und Deutschland schläft
Für Europa und insbesondere für Deutschland sollten diese Entwicklungen ein Weckruf sein. Die Straße von Hormus ist nach wie vor eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt, durch die täglich Millionen Barrel Öl transportiert werden. Eine militärische Eskalation in dieser Region hätte unmittelbare Auswirkungen auf die Energiepreise und damit auf die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft. Doch während sich die geopolitischen Gewichte in atemberaubendem Tempo verschieben, beschäftigt sich die neue Große Koalition in Berlin lieber mit einem 500-Milliarden-Euro-Schuldenpaket, das kommende Generationen belasten wird, statt die sicherheitspolitischen Realitäten des 21. Jahrhunderts ernst zu nehmen.
In Zeiten derart massiver geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Vermögenssicherung unverzichtbar sind. Wenn Überschallraketen über dem Persischen Golf kreisen und Großmächte ihre Einflusssphären mit Waffendeals abstecken, bieten Sachwerte jene Stabilität, die weder Papiergeld noch digitale Versprechen garantieren können.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Investitionsentscheidungen unserer Leser.
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