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Kettner Edelmetalle
04.01.2026
19:15 Uhr

Islamistischer Gefährder abgeschoben: Tadschike plante offenbar Anschlag auf Weihnachtsmarkt

Ein 21-jähriger Tadschike, der mutmaßlich einen islamistisch motivierten Terroranschlag auf größere Menschenmengen in Deutschland geplant haben soll, ist am vergangenen Samstag kontrolliert in sein Heimatland ausgereist. Der Fall wirft einmal mehr ein grelles Schlaglicht auf die eklatanten Versäumnisse deutscher Migrationspolitik – und auf die Frage, wie viele potenzielle Attentäter sich noch unerkannt in unserem Land aufhalten.

Festnahme kurz vor Weihnachten verhinderte womöglich Blutbad

Die Chronologie der Ereignisse liest sich wie ein Lehrstück über die Naivität deutscher Behörden. Im Juni 2024 reiste der junge Mann mit einem Visum nach Deutschland ein. In seinem Motivationsschreiben für ein Au-pair-Programm gab er an, sich für die deutsche Sprache und Kultur zu interessieren. Später wolle er in seine Heimat zurückkehren, um Tourismusmanagement zu studieren. Stattdessen begann er in Magdeburg eine Ausbildung zum Pflegefachmann.

Was die Sicherheitsbehörden dann feststellten, dürfte selbst hartgesottene Ermittler erschüttert haben: Der Mann hatte sich offenbar radikalisiert und zeigte auffälliges Interesse an Waffen sowie Schießtraining. Eine Woche vor Weihnachten schlug die Polizei zu. Die Ingewahrsamnahme erfolgte, wie das Landesinnenministerium mitteilte, „um die unmittelbar bevorstehende Begehung einer schweren Gewaltstraftat zu verhindern".

Sachsen-Anhalts Innenministerin bestätigt islamistische Motivation

Innenministerin Tamara Zieschang von der CDU informierte die Öffentlichkeit über die möglichen Anschlagspläne. Den mutmaßlichen Plänen soll den Erkenntnissen zufolge eine islamistische Motivation zugrunde liegen. Ein richterlicher Beschluss des Amtsgerichts Magdeburg bestätigte die polizeiliche Maßnahme. Der Verdächtige wurde in Vorbereitungshaft genommen – ein Instrument, das eigentlich dazu dient, unmittelbar bevorstehende schwere Straftaten zu verhindern.

Gegen den Mann wurde nach Angaben des Innenministeriums ein unbefristetes Einreiseverbot sowie ein dauerhaftes Aufenthaltsverbot verhängt. Alle beteiligten Behörden hätten sich eng abgestimmt und Hand in Hand gearbeitet, betonte Zieschang.

Die unbequemen Fragen bleiben

Doch bei aller Erleichterung über die verhinderte Katastrophe drängen sich unbequeme Fragen auf: Wie konnte ein Mann mit offensichtlich radikalen Tendenzen überhaupt ein Visum erhalten? Warum wurde seine Radikalisierung erst so spät erkannt? Und vor allem: Wie viele ähnlich gelagerte Fälle schlummern noch unentdeckt in deutschen Städten?

Der Fall reiht sich ein in eine beunruhigende Serie von vereitelten oder durchgeführten Anschlägen, die Deutschland in den vergangenen Jahren erschüttert haben. Die Kriminalitätsstatistiken sprechen eine deutliche Sprache, und immer häufiger tauchen dabei Namen auf, die auf eine gescheiterte Integrationspolitik hindeuten. Die Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, wie ihre Sicherheit gewährleistet werden soll – und sie haben ein Recht darauf, von einer Politik vertreten zu werden, die ihre Interessen in den Vordergrund stellt.

Es ist höchste Zeit, dass Deutschland seine Grenzen wieder konsequent schützt und bei der Vergabe von Visa genauer hinschaut. Denn eines steht fest: Die nächste Bedrohung wartet nicht darauf, dass wir aus unseren Fehlern lernen.

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