
Japans eiserne Lady triumphiert: Takaichi fegt Opposition mit historischer Zwei-Drittel-Mehrheit hinweg

Was für ein Paukenschlag aus dem Land der aufgehenden Sonne! Premierministerin Sanae Takaichi hat bei den Unterhauswahlen am 8. Februar einen Erdrutschsieg eingefahren, der seinesgleichen sucht. Mit bis zu 328 von 465 Sitzen im mächtigeren Unterhaus des japanischen Parlaments sicherte sich ihre Liberaldemokratische Partei eine Supermehrheit, die selbst hartgesottene Politikbeobachter sprachlos zurücklässt.
Eine konservative Powerfrau zeigt, wie es geht
Die 64-jährige Takaichi, seit Oktober 2025 Japans erste weibliche Regierungschefin, hat bewiesen, dass konservative Politik keineswegs ein Auslaufmodell ist – ganz im Gegenteil. Während in Europa linke Ideologen noch immer versuchen, ihre gescheiterten Konzepte dem Bürger aufzuzwingen, demonstriert Japan eindrucksvoll, dass Wähler klare Kante und traditionelle Werte honorieren.
Die Premierministerin, die sich selbst von der britischen Eisernen Lady Margaret Thatcher inspirieren lässt, hat einen bemerkenswerten Wahlkampf hingelegt. Ihre Versprechen sind dabei erfrischend konkret: Steuersenkungen, insbesondere die vorübergehende Aussetzung der 8-prozentigen Mehrwertsteuer auf Lebensmittel, und eine deutliche Stärkung der militärischen Verteidigungsfähigkeit angesichts der wachsenden Bedrohung durch China.
Klare Kante gegen Peking – endlich!
Besonders bemerkenswert ist Takaichis unmissverständliche Haltung gegenüber dem kommunistischen Regime in Peking. Nur wenige Wochen nach ihrem Amtsantritt sprach sie öffentlich darüber, wie Tokio auf einen möglichen Angriff Chinas auf Taiwan reagieren könnte. Eine solche Klarheit in der Außenpolitik sucht man in den meisten westlichen Demokratien vergeblich.
Peking reagierte erwartungsgemäß verärgert und warf der Premierministerin vor, Japan in die militaristische Ära des Zweiten Weltkriegs zurückführen zu wollen – ein durchsichtiger Propagandatrick, der die wahren Absichten des kommunistischen Regimes nur umso deutlicher offenbart.
US-Präsident Donald Trump gab Takaichi seine „volle Unterstützung" und empfing sie kurz nach seinem Amtsantritt in Tokio. Diese transatlantische Achse konservativer Führungspersönlichkeiten könnte sich als entscheidend für die Stabilität im pazifischen Raum erweisen.
Social-Media-Phänomen und Jugendmagnet
Was deutsche Politiker von Takaichi lernen könnten? Authentizität und Bürgernähe. Die Premierministerin hat eine beeindruckende Social-Media-Gefolgschaft aufgebaut und ist besonders bei jüngeren Wählern beliebt. Ein regelrechter „Sanakatsu"-Trend – eine Art „Sanae-Mania" – machte selbst ihre alltäglichen Accessoires wie ihre Handtasche und den rosa Stift, mit dem sie im Parlament schreibt, zu begehrten Objekten.
Selbst widrige Umstände konnten ihren Triumph nicht schmälern: Rekordschnee in Teilen Japans zwang Wähler, durch Schneemassen zu ihren Wahllokalen zu stapfen. Einige Wahllokale mussten sogar vorzeitig schließen. Dennoch strömten die Bürger in Scharen zu den Urnen – ein Zeichen dafür, wie sehr sie sich nach einer starken, konservativen Führung sehnten.
Wirtschaftspolitik mit Fragezeichen
Natürlich gibt es auch kritische Stimmen. Die geplanten Steuersenkungen bei gleichzeitig höchster Staatsverschuldung unter den Industrieländern werfen Fragen auf. Chris Scicluna von Daiwa Capital Markets Europe merkte an, dass große Fragezeichen hinsichtlich der Finanzierung bestünden.
Doch eines ist klar: Takaichi hat ein überwältigendes Mandat erhalten. Mit ihrer Koalition und dem Partner Japan Innovation Party könnte sie insgesamt bis zu 366 Sitze erreichen. Das ist eine Machtfülle, von der europäische Konservative nur träumen können.
Ein Vorbild für Europa?
Der japanische Wahlausgang sollte auch in Deutschland aufhorchen lassen. Er zeigt, dass Wähler konservative Werte, wirtschaftliche Vernunft und eine klare außenpolitische Linie zu schätzen wissen – wenn sie denn angeboten werden. Während hierzulande noch immer ideologische Grabenkämpfe um Gendersternchen und Klimakleber geführt werden, macht Japan vor, wie eine Nation ihre Interessen selbstbewusst vertritt.

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