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Kettner Edelmetalle
22.01.2026
07:43 Uhr

Japans Exportwachstum enttäuscht: Handelskrieg und geopolitische Spannungen belasten die Wirtschaft

Japans Exportwachstum enttäuscht: Handelskrieg und geopolitische Spannungen belasten die Wirtschaft

Die japanische Wirtschaft steht vor erheblichen Herausforderungen. Die jüngsten Exportzahlen für Dezember 2025 verfehlen die Erwartungen der Analysten deutlich und werfen ein Schlaglicht auf die fragile Lage des internationalen Handels. Während die Welt mit protektionistischen Tendenzen und geopolitischen Verwerfungen kämpft, zeigt sich einmal mehr: Globale Handelskonflikte treffen auch die stärksten Volkswirtschaften empfindlich.

Deutlicher Rückgang bei US-Exporten

Die Exporte des Inselstaates stiegen im Dezember lediglich um 5,1 Prozent im Jahresvergleich – weit unter den von Reuters befragten Analysten prognostizierten 6,1 Prozent. Besonders alarmierend: Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten brachen um satte 11,1 Prozent ein. Dabei hatte der Vormonat November noch einen Anstieg von 8,8 Prozent verzeichnet – der erste positive Wert seit März.

Die Ursachen liegen auf der Hand. Die von US-Präsident Donald Trump eingeführten Zollerhöhungen haben den japanischen Exporteuren schwer zugesetzt. Zwar wurde ein Handelsabkommen geschlossen, das die Zölle auf 15 Prozent senkte, doch die Unsicherheit bleibt. Stefan Angrick, Japan-Experte bei Moody's Analytics, warnt eindringlich:

„Obwohl die Lieferungen derzeit noch stabil sind, ist der Ausblick mit erheblichen Risiken behaftet."

China als zweischneidiges Schwert

Die Handelsbeziehungen zu Festlandchina, Japans größtem Handelspartner, entwickelten sich im Dezember mit einem Plus von 5,6 Prozent zumindest moderat positiv. Hongkong verzeichnete sogar einen beeindruckenden Anstieg von 31,1 Prozent. Doch diese Zahlen täuschen über die tieferliegenden Probleme hinweg.

Die Beziehungen zwischen Tokio und Peking haben sich seit November merklich abgekühlt. Premierministerin Sanae Takaichi hatte angedeutet, Japan könnte militärisch eingreifen, sollte China versuchen, Taiwan gewaltsam einzunehmen. Die Reaktion aus Peking ließ nicht lange auf sich warten: China stoppte Meeresfrüchte-Importe aus Japan und verhängte Anfang des Jahres Exportbeschränkungen für Dual-Use-Güter.

Jahresbilanz 2025 ernüchternd

Die Gesamtbilanz für das Jahr 2025 fällt entsprechend durchwachsen aus. Die japanischen Exporte wuchsen lediglich um 3,1 Prozent – deutlich schwächer als die 6,2 Prozent im Vorjahr. Die Ausfuhren nach China sanken um 0,4 Prozent, jene in die USA sogar um 4,1 Prozent. Nur die starken Zuwächse nach Hongkong und Taiwan von 17,8 beziehungsweise 15,1 Prozent konnten die Verluste teilweise kompensieren.

Politische Unsicherheit verschärft die Lage

Die Handelsdaten fallen in eine Zeit politischer Turbulenzen. Premierministerin Takaichi hat vorgezogene Neuwahlen für den 8. Februar angesetzt. Ein Sieg würde ihr ermöglichen, ihre fiskalpolitische Agenda ohne nennenswerten Widerstand durchzusetzen – einschließlich einer Politik des schwachen Yen, die Japans Exporteure stützt.

Die Situation zeigt einmal mehr, wie verwundbar selbst hochentwickelte Volkswirtschaften gegenüber protektionistischen Maßnahmen und geopolitischen Spannungen sind. In solch unsicheren Zeiten suchen viele Anleger nach stabilen Wertanlagen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich historisch als verlässlicher Schutz gegen wirtschaftliche Turbulenzen und Währungsschwankungen erwiesen und können eine sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios darstellen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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