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Kettner Edelmetalle
03.02.2026
07:07 Uhr

JPMorgan prophezeit Goldpreis von 6.300 Dollar – Edelmetall bleibt Fels in der Brandung

JPMorgan prophezeit Goldpreis von 6.300 Dollar – Edelmetall bleibt Fels in der Brandung

Während die Finanzmärkte von Turbulenzen erschüttert werden und das Vertrauen in Papierwährungen weiter schwindet, setzt die US-Großbank JPMorgan ein unmissverständliches Zeichen: Der Goldpreis könnte bis Jahresende auf sagenhafte 6.300 Dollar je Unze klettern. Eine Prognose, die selbst hartgesottene Edelmetall-Enthusiasten aufhorchen lässt.

Die Flucht in reale Werte beschleunigt sich

In einer am Sonntag veröffentlichten Analyse begründen die Strategen der amerikanischen Investmentbank ihre bullische Einschätzung mit einem fundamentalen Paradigmenwechsel an den Kapitalmärkten. Die „anhaltende Diversifizierung" weg von Papieranlagen hin zu harten Vermögenswerten habe Gold in den vergangenen Wochen bereits auf Rekordniveaus getrieben. Doch damit sei das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht, so die Experten.

„Gold hat noch Luft nach oben, da das Regime der Outperformance realer Vermögenswerte gegenüber Papieranlagen weiterhin fest verankert ist", heißt es in dem Analysepapier. Eine Aussage, die angesichts der grassierenden Inflation und der ausufernden Staatsverschuldung in weiten Teilen der westlichen Welt kaum überraschen dürfte.

Dramatischer Kurseinbruch als Kaufgelegenheit?

Die optimistische Prognose kommt zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt. Erst vergangene Woche erlebte das gelbe Metall seinen heftigsten Einbruch seit den 1980er Jahren. Nachdem Gold am Donnerstag noch ein Allzeithoch von nahezu 5.600 Dollar markiert hatte, stürzte der Kurs am Freitag um mehr als zehn Prozent ab. Am Montag setzte sich die Korrektur fort – der Preis fiel bis zum Mittag um weitere vier Prozent auf rund 4.600 Dollar je Unze.

Dennoch: Seit Jahresbeginn steht immer noch ein Plus von zwölf Prozent zu Buche. Für langfristig orientierte Anleger könnte der jüngste Rücksetzer daher eher eine willkommene Einstiegsgelegenheit darstellen als ein Warnsignal.

Zentralbanken bleiben verlässliche Käufer

Ein wesentlicher Treiber der Goldnachfrage bleibt das Kaufverhalten der Notenbanken weltweit. JPMorgan erwartet, dass die Zentralbanken auch 2026 wieder rund 800 Tonnen Gold erwerben werden. Diese institutionellen Käufe wirken wie ein Sicherheitsnetz unter dem Markt und verhindern allzu drastische Preisrückgänge.

Besonders bemerkenswert: Die Strategen um Nikolaos Panigirtzoglou halten sogar einen Goldpreis von 8.000 Dollar bis Ende des Jahrzehnts für möglich – vorausgesetzt, private Investoren erhöhen ihre Allokation in das Edelmetall weiter.

Silber: Höheres Risiko, aber auch höhere Chancen

Deutlich vorsichtiger äußern sich die Analysten hingegen zum kleinen Bruder des Goldes. Silber hatte vergangene Woche eine regelrechte Achterbahnfahrt hingelegt: Von einem Rekordhoch bei 120 Dollar stürzte das Metall innerhalb von nur zwei Tagen auf 70 Dollar ab – ein Verlust von über 40 Prozent.

„Die Treiber der anhaltenden Rally sind schwerer zu identifizieren und zu quantifizieren geworden, was uns vorsichtiger stimmt"

warnen die JPMorgan-Experten. Ohne Zentralbanken als strukturelle Käufer bei Kursrückgängen bestehe das Risiko, dass das Gold-Silber-Verhältnis in den kommenden Wochen weiter steige. Gleichwohl sehen die Analysten eine Preisuntergrenze bei 75 bis 80 Dollar je Unze – deutlich höher als frühere Erwartungen.

Physische Edelmetalle als Vermögensanker

Die aktuelle Marktlage unterstreicht einmal mehr die Bedeutung physischer Edelmetalle als Bestandteil einer ausgewogenen Vermögensstruktur. In Zeiten, in denen Regierungen weltweit die Gelddruckmaschinen auf Hochtouren laufen lassen und die Kaufkraft des Papiergeldes kontinuierlich erodiert, bieten Gold und Silber einen bewährten Schutz vor Wertverlust.

Wer sein Portfolio gegen die Unwägbarkeiten der Finanzmärkte und die Folgen einer verfehlten Geld- und Fiskalpolitik absichern möchte, sollte physische Edelmetalle als sinnvolle Ergänzung zur Vermögenssicherung in Betracht ziehen. Sie bilden einen soliden Anker in einem breit gestreuten Anlageportfolio.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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