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06.03.2026
08:30 Uhr

Landtagswahl Baden-Württemberg: Özdemir holt auf – droht dem Südwesten eine grüne Verlängerung?

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am kommenden Sonntag verdichtet sich ein Szenario, das vielen konservativen Wählern im Ländle den Schweiß auf die Stirn treiben dürfte: Die Grünen haben in der jüngsten ZDF-„Politbarometer Extra"-Umfrage zur CDU aufgeschlossen. Beide Parteien liegen nun bei 28 Prozent – ein Patt, das die Frage aufwirft, ob Baden-Württemberg nach über einem Jahrzehnt grüner Regierungsführung tatsächlich den überfälligen Kurswechsel vollzieht oder ob sich das Land erneut in ideologisch gefärbte Hände begibt.

Grüne im Aufwind – CDU verschläft den Endspurt?

Noch vor wenigen Wochen schien die Sache klar. Die CDU unter ihrem Spitzenkandidaten Manuel Hagel lag teils deutlich vor den Grünen. Doch Cem Özdemir, der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister und nun grüner Hoffnungsträger für das Amt des Ministerpräsidenten, hat eine bemerkenswerte Aufholjagd hingelegt. In der Vorwoche standen die Grünen noch bei 25 Prozent – nun sind es drei Prozentpunkte mehr. Die CDU legte zwar ebenfalls um einen Punkt zu, doch der einstige Vorsprung ist dahingeschmolzen wie Schnee in der Frühlingssonne.

Man muss sich fragen: Was hat die CDU in den vergangenen Wochen eigentlich getan, um diesen Vorsprung zu verspielen? Während Özdemir offenbar geschickt auf der Klaviatur der Medienöffentlichkeit spielt, wirkt Hagels Wahlkampf seltsam blass. Dabei wäre gerade jetzt der Moment, klare Kante zu zeigen – für eine wirtschaftsfreundliche Politik, für innere Sicherheit, für die Interessen der hart arbeitenden Bürger im Südwesten.

Özdemir als Ministerpräsident? Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Besonders alarmierend für die Union dürfte die Frage nach dem bevorzugten Ministerpräsidenten sein. Hier liegt Özdemir mit 47 Prozent haushoch vor Hagel, der lediglich auf 24 Prozent kommt. Selbst AfD-Kandidat Markus Frohnmaier erreicht mit 8 Prozent immerhin ein Drittel von Hagels Wert. Diese Diskrepanz zwischen Partei- und Personenwerten offenbart ein fundamentales Problem der CDU: Sie hat zwar eine Marke, aber offenbar keinen Kandidaten, der die Menschen mitreißt.

Winfried Kretschmann, der seit 2011 als erster und bislang einziger grüner Ministerpräsident Deutschlands regiert, tritt nicht mehr an. Doch sein politisches Erbe – eine Mischung aus schwäbischer Bodenständigkeit und grüner Ideologie – scheint in Özdemir einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben. Zumindest in den Augen vieler Wähler. Ob das dem Land tatsächlich guttut, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Kleinere Parteien kämpfen ums Überleben

Während sich CDU und Grüne ein Duell auf Augenhöhe liefern, sieht es für die kleineren Parteien düster aus. Die SPD sackt auf magere 8 Prozent ab – ein weiterer Tiefschlag für eine Partei, die in Baden-Württemberg ohnehin seit Jahren ein Schattendasein fristet. Noch dramatischer ist die Lage für FDP und Linke, die beide bei 5,5 Prozent stehen und damit haarscharf über der Fünf-Prozent-Hürde balancieren. Ein Zittern bis zum Schluss ist hier programmiert.

Die AfD hingegen behauptet sich mit 18 Prozent stabil auf dem dritten Platz. In einem Land, das traditionell konservativ geprägt ist, zeigt dieser Wert, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung mit der bisherigen Politik schlicht unzufrieden ist – und nach echten Alternativen sucht.

32 Prozent noch unentschlossen – alles ist möglich

Ein Faktor, der die gesamte Prognose auf wackeligen Beinen stehen lässt: Laut den Meinungsforschern wissen 32 Prozent der Befragten noch nicht sicher, ob und wen sie wählen wollen. Das ist fast ein Drittel der Wählerschaft. In diesem gewaltigen Reservoir an Unentschlossenen liegt sowohl die Chance als auch das Risiko für alle Parteien. Die Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen, für die zwischen dem 4. und 5. März 1.069 Wahlberechtigte befragt wurden, weist zudem eine Fehlertoleranz von zwei bis drei Prozentpunkten auf.

Umfragen sind bekanntlich Momentaufnahmen, keine Prophezeiungen. Doch die Tendenz ist eindeutig: Baden-Württemberg steht vor einer Richtungsentscheidung. Wird das wirtschaftsstärkste Bundesland den Weg zurück zu einer pragmatischen, bürgerlichen Politik finden? Oder verlängert sich das grüne Experiment um weitere fünf Jahre – diesmal unter einem Ministerpräsidenten, der als Bundesminister bereits gezeigt hat, wie weit ideologiegetriebene Politik von den realen Bedürfnissen der Menschen entfernt sein kann?

Eines steht fest: Die Wähler in Baden-Württemberg haben es am Sonntag selbst in der Hand. Und angesichts der aktuellen Herausforderungen – von explodierenden Energiekosten über die Sicherheitslage bis hin zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit – wäre ein klares Signal für Vernunft und Stabilität dringend nötig. Ob dieses Signal kommt, wird sich zeigen.

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