
Linken-Chef fordert Ersatzfeiertage: Wenn der Kalender zum politischen Spielball wird
Es ist wieder soweit: Die Linkspartei hat ein neues Thema entdeckt, mit dem sie vermeintlich die Herzen der arbeitenden Bevölkerung erobern möchte. Jan van Aken, Bundesvorsitzender der Linken, schlägt Alarm – nicht etwa wegen der maroden Infrastruktur, der explodierenden Energiekosten oder der grassierenden Kriminalität in deutschen Städten. Nein, sein dringlichstes Anliegen betrifft den Kalender des Jahres 2026.
Der große Feiertags-Betrug?
„Die Menschen in diesem Land werden um ihre verdiente Freizeit betrogen. Und das darf so nicht stehen bleiben", verkündete van Aken gegenüber dem Berliner Tagesspiegel mit einer Dramatik, als stünde die Republik kurz vor dem Zusammenbruch. Der Grund für diese theatralische Empörung: Im kommenden Jahr fallen mehrere gesetzliche Feiertage auf ein Wochenende. Betroffen sind unter anderem der Tag der Deutschen Einheit, der zweite Weihnachtsfeiertag, der Reformationstag sowie Allerheiligen.
Van Akens Lösung klingt so simpel wie populistisch: Ersatzfeiertage unter der Woche für alle. Das sei schließlich keine außergewöhnliche Forderung, argumentiert er, sondern in Ländern wie Australien, Belgien oder Spanien längst gängige Praxis. Was er dabei geflissentlich verschweigt: Diese Länder befinden sich nicht in einer derart prekären wirtschaftlichen Lage wie Deutschland, das unter den Folgen einer jahrelangen ideologiegetriebenen Energiepolitik und einer ausufernden Bächzt.
Die wirtschaftliche Realität
Die Reaktion aus den Reihen der Regierungskoalition fiel erwartungsgemäß ablehnend aus. Gitta Connemann, Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, brachte es auf den Punkt: „Jetzt über das Nachholen von Feiertagen zu sinnieren, ist abstrus. Die Zeche würden der Mittelstand und der Standort Deutschland zahlen." Ein zusätzlicher Feiertag bedeute laut Connemann einen Produktionsausfall von rund 8,6 Milliarden Euro.
Diese Zahl sollte jeden aufhorchen lassen, der noch einen Funken wirtschaftlichen Sachverstand besitzt. Deutschland kann sich schlichtweg keine „Feiertags-Mentalität" leisten, wie Connemann treffend formulierte. Um den Wohlstand langfristig zu sichern, müsse die Arbeitsleistung im Land eher erhöht als reduziert werden – eine Binsenweisheit, die in linken Kreisen offenbar noch nicht angekommen ist.
Populismus in Reinform
Was van Aken hier betreibt, ist nichts anderes als plumpe Bauernfängerei. Er weiß genau, dass sein Vorschlag keinerlei Chance auf Umsetzung hat, aber er generiert damit Aufmerksamkeit und kann sich als vermeintlicher Anwalt der „kleinen Leute" inszenieren. Dabei ist es geradezu ironisch, dass ausgerechnet die Linkspartei, deren Kernklientel zu einem erheblichen Teil aus Transferleistungsempfängern besteht, sich zum Fürsprecher der arbeitenden Bevölkerung aufschwingt.
Die Wahrheit ist: Wer im Schichtdienst arbeitet, in der Pflege, im Einzelhandel oder in anderen Berufen mit Wochenendarbeit tätig ist, kennt das Phänomen der auf Wochenenden fallenden Feiertage seit jeher. Über die Jahre gleicht sich alles aus – mal profitiert man, mal nicht. Das ist keine Ungerechtigkeit, sondern schlicht die Natur des Kalenders.
Ein Ablenkungsmanöver
Während Deutschland mit einer Rezession kämpft, Unternehmen in Scharen abwandern und die Bürger unter einer erdrückenden Steuerlast stöhnen, diskutiert die Linkspartei über Ersatzfeiertage. Man könnte fast meinen, es handle sich um eine bewusste Ablenkung von den wirklich drängenden Problemen unserer Zeit. Die Frage, wer solche Leute wählt, drängt sich unweigerlich auf.
Es bleibt zu hoffen, dass die Wähler dieses durchsichtige Manöver durchschauen und sich nicht von derartigen Luftschlössern blenden lassen. Deutschland braucht keine zusätzlichen freien Tage – es braucht eine Politik, die den Standort wieder wettbewerbsfähig macht, die Bürokratie abbaut und den Menschen ermöglicht, von ihrer Arbeit anständig zu leben.
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