
Mannheim wird zum Schlachtfeld des importierten Nahost-Konflikts
Während in Berlin die Ampel-Koalition zerbrach und Deutschland nun unter der Großen Koalition von Friedrich Merz versucht, wieder Ordnung in das politische Chaos zu bringen, tobt auf deutschen Straßen längst ein anderer Konflikt. Die erschreckenden Zahlen aus Mannheim und Heidelberg zeigen: Der Nahost-Konflikt hat sich tief in unsere Gesellschaft gefressen – mit 228 Demonstrationen seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023.
Die bittere Wahrheit hinter den Polizei-Statistiken
Was die Polizei in ihrer akribisch geführten Liste dokumentiert hat, liest sich wie ein Protokoll des gesellschaftlichen Verfalls. Von den 228 Aufzügen wurden 155 als "propalästinensisch" eingestuft – eine beschönigende Umschreibung für das, was sich tatsächlich auf unseren Straßen abspielt. Nur 49 Veranstaltungen galten als "proisraelisch". Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Wer hier die Straße dominiert, ist offensichtlich.
Besonders aufschlussreich ist die Spalte "besondere Vorkommnisse". Während bei den proisraelischen Veranstaltungen hauptsächlich Diebstähle von Fahnen vermerkt sind, liest sich die Liste bei den "propalästinensischen" Aufmärschen wie ein Auszug aus dem Strafgesetzbuch: Vermummung, Beleidigung, Volksverhetzung, Verwendung verfassungswidriger Symbole, Körperverletzung, Schlägereien. Man fragt sich unwillkürlich: Ist das noch Meinungsfreiheit oder bereits importierte Gewalt?
Die üblichen Verdächtigen: Zaytouna und ihre Komplizen
Zwei Gruppen fallen besonders negativ auf: Zaytouna und "Free Palestine Mannheim". Deren Sprecher Mahmoud Abu-Odeh, der vom Verfassungsschutz beobachtet wird, hält sich nicht einmal an ein gegen ihn verhängtes Redeverbot. Diese Missachtung rechtsstaatlicher Anordnungen zeigt exemplarisch, mit welcher Verachtung hier unsere Gesetze behandelt werden.
Dass ausgerechnet die Millionenerbin Marlene Engelhorn als neue Galionsfigur für eine geplante "Freedom Flottilla" herhalten soll, offenbart die perfide Strategie: Wohlstandskinder spielen Revolution, während auf deutschen Straßen die Gewalt eskaliert.
Vom Gedenken zur Dominanz – eine beunruhigende Entwicklung
Die chronologische Betrachtung der Ereignisse zeigt eine besorgniserregende Entwicklung. Während unmittelbar nach dem Hamas-Terror die Deutsch-Israelische Gesellschaft noch 450 Menschen mobilisieren konnte, kippte die Stimmung schnell. Die erste "propalästinensische" Demo scheiterte zwar kläglich mit nur drei Teilnehmern, doch dann übernahmen gut organisierte Gruppen das Ruder.
Am 6. Januar 2024 marschierten bereits 5.000 Menschen über den Mannheimer Marktplatz – denselben Platz, auf dem später der afghanische Asylbewerber den Polizisten Rouven Laur ermordete. Dass nur drei Wochen nach diesem brutalen Mord wieder 300 "Palästina-Aktivisten" genau dort demonstrierten, zeigt die Pietätlosigkeit dieser Bewegung.
Der Migrationsbeirat schweigt – ein Armutszeugnis
Besonders erschütternd ist der Umgang mit dem gewalttätigen Angriff auf den 69-jährigen ehemaligen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde, Benny Salz. Ein Teilnehmer einer Zaytouna-Demo hatte ihn zu Boden geworfen und verletzt. Der Migrationsbeirat der Stadt konnte sich zu keiner Stellungnahme durchringen – angeblich wegen "unterschiedlicher Zeugendarstellungen". Diese Feigheit vor dem Freund ist symptomatisch für den Umgang mit importiertem Antisemitismus in Deutschland.
"Dramatische Zuspitzung des Antisemitismus" – so beschreibt Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, die aktuelle Lage. Die Mannheimer Zahlen geben ihm recht.
Die Politik versagt auf ganzer Linie
Während die neue Merz-Regierung ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur plant und die Klimaneutralität im Grundgesetz verankert, brennen unsere Städte. Die Prioritäten könnten falscher nicht gesetzt sein. Statt endlich durchzugreifen und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen, werden Steuergelder für ideologische Projekte verpulvert.
Die Heidelberger Universität ist mittlerweile fest in der Hand der "Students for Palestine". 83 Veranstaltungen fanden dort statt – fast ausnahmslos "propalästinensisch" ausgerichtet. Man muss sich fragen: Lernen unsere Studenten noch oder demonstrieren sie nur noch?
Was wir in Mannheim und Heidelberg erleben, ist kein isoliertes Phänomen. Es ist das Ergebnis einer jahrelangen Fehlpolitik, die unter dem Deckmantel der Toleranz Intoleranz importiert hat. Die Kriminalitätsstatistiken sprechen eine deutliche Sprache: Deutschland wird unsicherer, und die Politik schaut weg.
Es ist höchste Zeit, dass wir uns wieder auf unsere Werte besinnen. Ein Land, in dem Juden Angst haben müssen, auf die Straße zu gehen, während gewaltbereite Extremisten ungehindert marschieren können, hat seine moralische Orientierung verloren. Die neue Regierung unter Friedrich Merz steht vor der Herausforderung, diesem Treiben endlich Einhalt zu gebieten. Ob sie den Mut dazu aufbringt, wird sich zeigen.