
Marxistisches Netzwerk hinter Pro-Maduro-Protesten gerät ins Visier des US-Kongresses

Die Festnahme des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte hat nicht nur weltweit für Schlagzeilen gesorgt, sondern auch ein beunruhigendes Netzwerk marxistischer Gruppierungen in den Vereinigten Staaten auf den Plan gerufen. Was sich als spontaner Protest tarnt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als orchestrierte Kampagne mit fragwürdigen Verbindungen nach Peking.
Dieselben Akteure, dieselbe Agenda
Es ist kein Zufall, dass die Organisationen, die nun für Maduro auf die Straße gehen, identisch sind mit jenen, die bereits die anti-israelischen Demonstrationen und die gewaltsamen Ausschreitungen gegen die Einwanderungsbehörde ICE in Los Angeles im Juni 2025 angeheizt haben. Die sogenannte "Answer Coalition" rief unmittelbar nach Maduros Festnahme zu einem "Notfall-Aktionstag" auf. Ihr nationaler Direktor Brian Becker ließ sich prompt vom chinesischen Staatssender CGTN interviewen – wohlgemerkt einem beim US-Justizministerium als ausländischer Agent registrierten Medium.
Beckers Aussagen sprechen Bände: Die Vereinigten Staaten seien mittlerweile als "Schurkenstaat" zu betrachten. Eine bemerkenswerte Einschätzung für jemanden, der offenbar keinerlei Berührungsängste mit autoritären Regimen hat.
Die Spur führt nach Shanghai
Besonders brisant sind die Verbindungen zu Neville Roy Singham, einem US-amerikanischen Millionär, der mittlerweile in Shanghai residiert und wiederholt an der Seite chinesischer Funktionäre aufgetreten ist. Die republikanische Abgeordnete Anna Paulina Luna aus Florida brachte es auf den Punkt: Singham finanziere Gruppen, die gezielt Zwietracht in Amerika säen – ohne jegliches Interesse an tatsächlicher Problemlösung.
"Wir haben glaubwürdige Gründe anzunehmen, dass er ein nicht registrierter Agent Chinas ist und damit gegen das FARA-Gesetz verstößt."
Der Kongress hat nun eine Vorladung gegen Singham beschlossen. Sollte er dieser nicht nachkommen, droht ihm ein Verfahren wegen Missachtung des Kongresses.
Das "People's Forum" und seine kommunistische Agenda
Eine der Schlüsselorganisationen in diesem Netzwerk ist das in Manhattan ansässige "People's Forum", das Singham öffentlich als "unseren Freund" und "lebenslangen Sozialisten" bezeichnet. Im Oktober 2024 veranstaltete die Gruppe eine dreiteilige Kursreihe zur 75-jährigen Herrschaft der Kommunistischen Partei Chinas – mit Lobeshymnen auf den chinesischen Sozialismus als "einzigartiges Modell sozialistischer Konstruktion".
Die Propaganda ist kaum zu übersehen: Auf einem Poster der "Party for Socialism and Liberation" wird Präsident Trump mit Bargeld und Öl in den Händen dargestellt, umringt von roten Fäusten – klassische kommunistische Symbolik.
Venezolaner widersprechen den Protestierenden
Besonders aufschlussreich ist die Reaktion echter Venezolaner. Jorge Galicia, der 2017 vor politischer Verfolgung aus Venezuela fliehen musste, bezeichnete die Demonstranten als "wahrscheinlich bezahlte Protestierer der KPCh". Er empfahl den Aktivisten, selbst nach Venezuela zu reisen und die Realität unter Maduro zu erleben.
Seine persönliche Geschichte unterstreicht die Brutalität des Regimes: Ein enger Freund wurde mitten in der Nacht verhaftet, nachdem Schergen des Maduro-Regimes in sein Haus eingebrochen waren.
Kongress will "Geldhähne zudrehen"
Der republikanische Abgeordnete Michael Cloud aus Texas stellte klar, dass Meinungsfreiheit für amerikanische Bürger etwas grundlegend anderes sei als ausländische Staaten, die ihr Geld durch NGOs schleusen, um Wahlen zu beeinflussen und Chaos zu stiften. Der Kongress werde sicherstellen, dass diese "ausländischen Einflüsse abgedreht" werden.
Diese Entwicklungen zeigen einmal mehr, wie fragil westliche Demokratien gegenüber koordinierten Destabilisierungsversuchen sind. Während in Deutschland ähnliche Netzwerke weitgehend unbehelligt agieren können, scheint man in den USA zumindest gewillt, dem Problem auf den Grund zu gehen. Eine Lektion, die auch hierzulande Beachtung verdient.
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