
Merz und der Klimakult: Wie der Kanzler Deutschland sehenden Auges in den Abgrund steuert
Es war ein Versprechen, das Millionen Deutsche mit Hoffnung erfüllte: Friedrich Merz, der Mann, der es anders machen wollte. Der Reformer, der Macher, der Pragmatiker. Doch was der Bundeskanzler nun in einem ausführlichen Podcast-Interview mit zwei WELT-Journalisten zum Besten gab, liest sich wie das Drehbuch einer politischen Tragödie – mit dem deutschen Steuerzahler in der Hauptrolle des Leidtragenden.
Versprechen gebrochen, Kurs beibehalten
Herbst ohne Reformen. Winter ohne Reformen. Und nun soll der Frühling alles richten? Man kennt diese Rhetorik. Sie erinnert fatal an jene Durchhalteparolen, mit denen bereits die Vorgängerregierungen das Land in die Sackgasse manövrierten. Merz skizzierte in dem Gespräch seine Regierungsagenda – und wer genau hinhörte, dem dürfte ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen sein. Denn was der Kanzler als strategische Weitsicht verkauft, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Fortführung exakt jener Politik, die Deutschland wirtschaftlich an den Rand des Abgrunds gebracht hat.
Die fundamentale Frage, die sich jeder Bürger stellen sollte, lautet: Wie entsteht eigentlich Wohlstand? Große Ökonomen wie Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises haben darauf klare Antworten gegeben, die von der Geschichte eindrucksvoll bestätigt wurden. Wohlstand korreliert mit ökonomischer Freiheit, mit der Abwesenheit überbordender staatlicher Eingriffe und mit einer Gesellschaft, die auf Leistung und bürgerliche Werte setzt. Doch von alledem ist in der Merz'schen Agenda erschreckend wenig zu finden.
Der CO₂-Handel als heilige Kuh
Besonders entlarvend wird es, wenn der Kanzler auf die Klimapolitik und den europäischen Emissionshandel zu sprechen kommt. Das Europäische Emissionshandelssystem sei ein „voller Erfolg" gewesen, verkündete Merz. Es gehe ausdrücklich nicht darum, zusätzliche Staatseinnahmen zu generieren, sondern lediglich um Anreize für klimafreundliche Produktion. Sätze, die ebenso gut aus dem Munde eines Robert Habeck hätten stammen können.
Doch die Realität spricht eine gänzlich andere Sprache: Allein im vergangenen Jahr summierten sich die Einnahmen aus dem CO₂-Zertifikatehandel in Deutschland auf über 20 Milliarden Euro – Gelder, die aus der Privatwirtschaft und den Taschen der Bürger in staatlich regulierte Kanäle umgeleitet werden.
Wohin fließen diese Milliarden? In klimapolitische Programme, Transformationsfonds und nicht zuletzt in ein weitverzweigtes Netzwerk von NGOs, das sich parasitär am erzwungenen Aderlass der Bürger nährt. Und es wird noch schlimmer: Mit der geplanten Ausweitung des Emissionshandels auf Verkehr und Wärmeerzeugung werden künftig auch private Haushalte noch stärker zur Kasse gebeten. Für Familien, die auf konventionelle Heizsysteme angewiesen sind, bedeutet dies zusätzliche Mehrkosten von mehreren hundert Euro jährlich. Man fragt sich unwillkürlich, wann diese Zitrone endgültig ausgepresst sein wird.
Klarnamenpflicht und digitale Kontrolle
Nicht minder beunruhigend sind die Pläne des Kanzlers im Bereich der digitalen Öffentlichkeit. Die Befürwortung einer digitalen Identität, Überlegungen zu einer Klarnamenpflicht und ein verschärfter Kurs gegenüber der Meinungsfreiheit im Internet – all das fügt sich zu einem Bild zusammen, das jeden freiheitsliebenden Bürger alarmieren sollte. Hier offenbart sich ein Politikverständnis, das die spontane Selbstorganisation gesellschaftlicher Kräfte als Bedrohung begreift. Merz agiert wie ein Elitist, der im Zweifel bereit ist, dem politischen Gegner das Mikrofon abzudrehen, sobald die eigene Deutungshoheit ins Wanken gerät.
Dass ausgerechnet ein CDU-Kanzler, der einst als Hoffnungsträger der bürgerlichen Mitte antrat, nun Instrumente der digitalen Überwachung und Kontrolle vorantreibt, ist eine bittere Ironie der Geschichte. Die sogenannte „Brandmauer" gegen die AfD wird dabei zur Chiffre für eine Politik, die jede echte Opposition mundtot machen will – während man selbst Praktiken pflegt, die man beim politischen Gegner lautstark anprangert. Der Vorwurf der Vetternwirtschaft an die AfD wirkt geradezu grotesk, wenn man sich an den Habeck-Graichen-Filz erinnert oder an die seit Jahrzehnten im deutschen Politikbetrieb tief verankerte Praxis, Positionen an Parteifreunde und Weggefährten zu vergeben.
Aufrüstung auf Pump – der Steuerzahler blutet
Im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik setzt Merz auf kreditfinanzierte, massive Aufrüstung. Was als geopolitische Notwendigkeit im Russland-Konflikt verkauft wird, ist in Wahrheit eine fiskalisch hochriskante Schwerpunktverlagerung – auf Kosten der Steuerzahler. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das die neue Bundesregierung auf den Weg gebracht hat, wird die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen auf Jahrzehnte hinaus mit Zinszahlungen belasten. Und das, obwohl Friedrich Merz im Wahlkampf versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen.
Von einem pragmatischen Brückenbau zu Russland als unverzichtbarem Energie- und Rohstofflieferanten ist derweil keine Rede. Stattdessen wird der Kurs maximaler Distanzierung fortgeführt – eine strategische Selbstverengung, die sich vor dem Hintergrund der strukturellen Schwächen der Europäischen Union als zunehmend gefährlich erweist. Energieabhängigkeiten, Wettbewerbsnachteile, wachsende internationale Isolation: Was als wertegeleitete Geschlossenheit präsentiert wird, könnte sich als der Sargnagel für den europäischen Wohlstand erweisen.
Wohlstand braucht Energie – keine Ideologie
Eine wohlhabende Gesellschaft verbraucht ein enormes Energievolumen. Das ist keine politische Meinung, sondern eine physikalische Tatsache. Florierende Volkswirtschaften aktivieren sämtliche verfügbaren Energiequellen – von modularen Atomkraftwerken über hochmoderne Kohle- und Gasverstromung bis hin zu dezentralen Formen wie der Solarenergie, wo sie ökonomisch rentabel sind. Sie sind ideologisch agnostisch. Deutschland hingegen hat sich einer Klimareligion verschrieben, die jede rationale Energiepolitik unmöglich macht. Und Friedrich Merz, der vermeintliche Reformer, erweist sich als ihr willfähriger Hohepriester.
Die Tragödie besteht darin, dass dieser Kurs nicht etwa aus Unwissenheit eingeschlagen wird. Merz kennt die ökonomischen Zusammenhänge. Er weiß, dass der CO₂-Handel die deutsche Industrie belastet, dass die Energiewende in ihrer jetzigen Form gescheitert ist, dass die Bürger unter steigenden Kosten ächzen. Doch er wählt bewusst den Weg der ideologischen Gefolgschaft – sei es aus Überzeugung, sei es aus politischem Kalkül. Das Ergebnis bleibt dasselbe: Deutschland steuert sehenden Auges auf einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu.
Physische Werte als Anker in stürmischen Zeiten
In Zeiten, in denen die Politik Milliarden an Steuergeldern in ideologische Projekte pumpt, die Inflation durch Schuldenorgien weiter anheizt und die Kaufkraft der Bürger systematisch erodiert, gewinnen physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Instrument der Vermögenssicherung einmal mehr an Bedeutung. Während Papiergeld durch politische Entscheidungen entwertet werden kann, haben sich Edelmetalle über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt. Wer sein Vermögen vor den Folgen einer verfehlten Wirtschafts- und Klimapolitik schützen möchte, sollte eine Beimischung physischer Edelmetalle in ein breit gestreutes Anlageportfolio ernsthaft in Betracht ziehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Anlageentscheidungen unserer Leser.
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