
Migrationsbotschafter für Abschiebungen: Bundesregierung setzt auf neuen Diplomaten – SPD schäumt vor Wut

Die Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz wagt einen bemerkenswerten Schritt in der Migrationspolitik. Mit der Ernennung eines sogenannten „Migrationsbotschafters" soll künftig ein Diplomat die Rückführung ausreisepflichtiger Personen koordinieren und beschleunigen. Der Auftrag ist unmissverständlich: Abschiebungen forcieren und Asylverfahren in Drittstaaten auslagern. Ein längst überfälliger Kurswechsel – oder doch nur politisches Blendwerk?
Ludwig Jung übernimmt das Ruder
Der Diplomat Ludwig Jung wurde vom Bundesinnenministerium mit dieser heiklen Mission betraut. Sein Schwerpunkt soll darauf liegen, innovative Lösungen für die Rückführung von Menschen ohne Bleiberecht in Nicht-EU-Staaten umzusetzen. Eine Aufgabe, die angesichts der dramatischen Migrationslage in Deutschland dringender denn je erscheint. Die Kriminalitätsstatistiken sprechen eine deutliche Sprache, die Bürger sind zunehmend besorgt – und das völlig zu Recht.
Interessanterweise hatte die gescheiterte Ampel-Regierung Anfang 2023 bereits eine ähnliche Position geschaffen. Der damalige Sonderbevollmächtigte für Migrationsabkommen, FDP-Politiker Joachim Stamp, schied Ende 2025 aus dem Amt. Seine Bilanz? Migrationsabkommen mit fünf Staaten: Marokko, Georgien, Usbekistan, Kenia und Kolumbien. Mit weiteren fünf Ländern – Moldau, Kirgisistan, Irak, den Philippinen und Ghana – seien die Verhandlungen weit fortgeschritten gewesen.
SPD-Kritik offenbart ideologische Scheuklappen
Wenig überraschend meldet sich prompt die SPD zu Wort – und zwar mit den üblichen Phrasen. Der Bundestagsabgeordnete Hakan Demir kritisierte die Aufgabenbeschreibung des neuen Migrationsbotschafters scharf. Seine Argumentation? In Deutschland lebten rund 22 Millionen Rentner, deren Zahl weiter steige. Daraus ergebe sich die Frage, wer künftig die Busse fahre und in Krankenhäusern arbeite.
„Migration bedeutet nicht nur Rückführungen, sondern auch Arbeitskräftemigration, Familienzusammenführung und Humanität. Es erscheint nicht besonders sinnvoll, auf einen quasi Abschiebebotschafter zu setzen."
Diese Aussage offenbart das fundamentale Missverständnis, das in Teilen der SPD nach wie vor vorherrscht. Denn die Gleichsetzung von illegaler Einwanderung mit qualifizierter Arbeitsmigration ist schlichtweg absurd. Wer ernsthaft glaubt, dass der Fachkräftemangel durch unkontrollierte Zuwanderung gelöst werden kann, verkennt die Realität vollständig.
Qualifizierte Zuwanderung statt Massenmigration
Die Lösung liegt auf der Hand: Deutschland braucht eine gesteuerte, qualifizierte Arbeitsmigration – keine Massenzuwanderung in die Sozialsysteme. Wer seinen Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegen möchte, sollte sich bei deutschen Konsulaten unter Nachweis seiner Qualifikation bewerben. So funktioniert es in nahezu allen erfolgreichen Einwanderungsländern der Welt. Doch diese Selbstverständlichkeit scheint für manche Politiker bereits eine Zumutung darzustellen.
Die Ernennung des Migrationsbotschafters ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ob er tatsächlich zu spürbaren Veränderungen führt, bleibt abzuwarten. Die Skepsis vieler Bürger ist angesichts jahrelanger Versäumnisse durchaus berechtigt. Eines steht jedoch fest: Deutschland kann sich eine weitere Verschleppung der Migrationsproblematik schlichtweg nicht mehr leisten. Die Geduld der Bevölkerung ist erschöpft, und das zu Recht.
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