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18.04.2026
09:55 Uhr

Migrationswende? Fast 50.000 Zuwanderer allein im ersten Quartal 2026

Migrationswende? Fast 50.000 Zuwanderer allein im ersten Quartal 2026

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache – und sie erzählen eine Geschichte, die so gar nicht zum Narrativ der Bundesregierung passen will. Im ersten Quartal 2026 sind über das Asylsystem und den Familiennachzug knapp 50.000 Migranten aus Nicht-EU-Staaten nach Deutschland gekommen. Von einer echten Migrationswende kann bei diesen Dimensionen beim besten Willen keine Rede sein.

Familiennachzug auf konstantem Niveau – trotz Regierungswechsel

Zwischen Januar und März 2026 haben die deutschen Auslandsvertretungen rund 27.000 Visa zum Zwecke des Familiennachzugs ausgestellt. Das geht aus Angaben des Außenministeriums unter Minister Johann Wadephul (CDU) hervor. Man reibt sich verwundert die Augen: Die Zahlen bewegen sich auf nahezu identischem Niveau wie unter der Vorgängerregierung. Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 28.700 erteilte Visa, unter der grünen Außenministerin Annalena Baerbock sogar 32.300. Ein marginaler Rückgang also – kaum mehr als ein statistisches Rauschen.

Bemerkenswert ist die Verschiebung bei den Herkunftsländern. Die meisten Visa gingen an türkische Staatsangehörige (4.400), gefolgt von Kosovaren (3.500), Indern (2.700), Syrern (2.100) und Albanern (1.200). Während die Anträge syrischer Staatsbürger um mehr als die Hälfte zurückgingen – eine Folge der veränderten politischen Lage in Syrien –, haben sich die Visa für Familienangehörige aus dem Kosovo gegenüber dem Vorjahresquartal nahezu verdoppelt. Man tauscht also gewissermaßen eine Zuwanderungsquelle gegen eine andere aus.

Asylerstanträge: Afghanen dominieren die Statistik

Parallel dazu stellten exakt 22.491 Personen einen Erstantrag auf Asyl beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die Hauptherkunftsländer: Afghanistan (5.957), Syrien (3.042), Türkei (1.857), Somalia (1.203) und Irak (831). Im Vergleich zum Vorjahresquartal, als noch 36.136 Erstanträge eingingen, ist das zwar ein deutlicher Rückgang. Doch wer glaubt, damit sei das Problem gelöst, der irrt gewaltig.

Denn während die syrischen Antragszahlen sinken, steigen die afghanischen kontinuierlich an. Besonders alarmierend: Die Folgeanträge afghanischer Staatsbürger sind im ersten Quartal 2026 um unfassbare 569,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum explodiert. Der Grund? Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom Oktober 2024, das afghanischen Frauen allein aufgrund ihres Geschlechts einen Asylgrund zusprach, da sie unter den Taliban systematisch diskriminiert würden. Ein Urteil mit weitreichenden Konsequenzen, das die Schleusen für eine ganz neue Welle von Anträgen geöffnet hat.

Hochrechnung ergibt 200.000 Zuwanderer pro Jahr

Rechnet man die aktuellen Quartalszahlen auf das Gesamtjahr hoch, ergibt sich ein erschreckendes Bild: Rund 200.000 Personen aus Drittstaaten würden 2026 allein über Familiennachzug und Asylsystem nach Deutschland einwandern. Das entspricht der Einwohnerzahl einer deutschen Großstadt. Jedes Jahr. Und das wohlgemerkt ohne die vielen weiteren Zuwanderungswege wie Arbeitsmigration, Studium oder illegale Einreise.

Bereits 2025 wanderten über diese beiden Kanäle zusammen mehr als 220.000 Menschen ein – 110.400 über den Familiennachzug und 113.236 über Asylerstanträge. Eine Stadt wie Mainz oder Halle, die sich Jahr für Jahr materialisiert und versorgt, untergebracht und integriert werden will. Wer bezahlt das eigentlich alles? Der deutsche Steuerzahler, wer sonst.

Dobrindt feiert sich – die Realität spricht dagegen

Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) verkündete im Januar stolz im Bundestag: „Die Migrationswende wirkt." Von „Kontrolle, Kurs und klarer Kante" war die Rede. Seit Dezember werde sogar nach Syrien und Afghanistan abgeschoben. Klingt entschlossen. Klingt nach Tatkraft. Doch wie sieht die Bilanz tatsächlich aus?

Im vergangenen Jahr wurden 22.787 Ausländer aus Deutschland abgeschoben – die höchste Zahl seit 2018. Was Dobrindt verschweigt: Unter Angela Merkel lagen die Abschiebezahlen in den Jahren 2016 bis 2018 mit bis zu 25.375 noch deutlich höher. Und selbst diese Zahlen standen in keinem Verhältnis zur gleichzeitigen Zuwanderung. Wenn jährlich 200.000 kommen und 23.000 gehen, braucht man keinen Taschenrechner, um zu erkennen, dass diese Rechnung niemals aufgehen wird.

Die Bundesregierung unter Friedrich Merz hatte im Wahlkampf eine echte Wende in der Migrationspolitik versprochen. Davon ist bislang wenig zu spüren. Die Zahlen mögen im Vergleich zu den Rekordjahren 2023 und 2024 gesunken sein – doch sie bewegen sich nach wie vor auf einem Niveau, das die Kommunen an ihre Belastungsgrenzen bringt, die Sozialsysteme strapaziert und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet. Eine echte Migrationswende sieht anders aus. Sie erfordert nicht nur markige Worte im Bundestag, sondern konsequentes Handeln – bei der Grenzsicherung, beim Familiennachzug und bei der Durchsetzung geltenden Rechts.

Es ist an der Zeit, dass die Politik die berechtigten Sorgen der Bürger ernst nimmt, statt sich mit geschönten Statistiken selbst auf die Schulter zu klopfen. Deutschland braucht Politiker, die für das Land regieren – und nicht an der Realität vorbei.

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