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Kettner Edelmetalle
23.02.2026
11:18 Uhr

Millionensegen aus dem Jenseits: Unbekannte Rentnerin vererbt der AfD über eine Million Euro

Es klingt wie aus einem politischen Krimi, ist aber belegbare Realität: Eine 2024 verstorbene Rentnerin aus Augsburg hat dem sächsischen Landesverband der AfD die stattliche Summe von 1.082.569,33 Euro vermacht – und niemand in der Partei will die Frau je gekannt haben. Weder der Landesverband Sachsen noch der ebenfalls bedachte Kreisverband Görlitz könnten sich an einen persönlichen Kontakt oder eine aktive Mitarbeit der Verstorbenen erinnern, heißt es aus Parteikreisen. Ein bemerkenswerter Vorgang, der einmal mehr zeigt, dass die AfD offenbar auch bei Menschen Zuspruch findet, die sich nie öffentlich zu ihr bekannt haben.

Stille Sympathisanten und ihr letzter Wille

Dass eine Partei, die vom politischen Establishment seit Jahren systematisch ausgegrenzt und diffamiert wird, ausgerechnet von einer völlig unbekannten Bürgerin derart großzügig bedacht wird, dürfte den Altparteien schwer im Magen liegen. Denn es offenbart eine unbequeme Wahrheit: Die Unterstützung für die AfD reicht weit tiefer in die Gesellschaft hinein, als es Umfragen und mediale Berichterstattung vermuten lassen. Viele Menschen trauen sich schlicht nicht, ihre Sympathie offen zu zeigen – zu groß ist der soziale Druck, zu allgegenwärtig die Stigmatisierung durch ein selbsternanntes moralisches Establishment.

Die Erbschaft wurde ordnungsgemäß im aktuellen Rechenschaftsbericht der Partei ausgewiesen. Hinweise auf Unregelmäßigkeiten gebe es bislang nicht, wie die Partei betont. Das Geld soll beiden Gliederungen – dem Landesverband und dem Kreisverband Görlitz – zufließen.

Auch aus Ungarn fließt Geld in die Parteikasse

Doch damit nicht genug. Neben dem Millionenerbe aus Augsburg erhielt die AfD 2024 auch ein Vermächtnis aus dem Ausland. Ein Deutscher mit letzter Anschrift im westungarischen Kurort Hévíz – jenem malerischen Städtchen unweit des Balaton, das bei deutschen Rentnern seit Jahrzehnten als Altersruhesitz beliebt ist – setzte den AfD-Bundesverband als alleinigen Erben seines Vermögens ein. Der im Testament bezifferte Wert des Nachlasses beträgt stolze 700.000 Euro. Bundesschatzmeister Carsten Hütter bestätigte, es handele sich um einen deutschen Staatsbürger, der in Ungarn verstorben sei. Das Erbschaftsverfahren laufe noch, ein Erbschein sei beim zuständigen Nachlassgericht beantragt worden.

Dass ausgerechnet ein in Ungarn lebender Deutscher die AfD bedenkt, entbehrt nicht einer gewissen Symbolik. Viktor Orbáns Ungarn gilt vielen konservativen Deutschen als Vorbild einer Politik, die nationale Interessen über ideologische Experimente stellt – eine Politik, die man sich hierzulande schmerzlich wünscht.

Weitere Nachlässe aus Bayern

Zusätzlich flossen dem Bundesverband weitere erhebliche Nachlässe zu: Ein Münchner Taxiunternehmer vermachte der Partei 432.000 Euro, ein Unterstützer aus dem bayerischen St. Wolfgang weitere 571.202,14 Euro. Bayern scheint damit – neben Sachsen – zu einer Hochburg der stillen AfD-Förderer zu werden.

Parteivermögen durchbricht die 40-Millionen-Marke

Die Erbschaften der vergangenen Jahre summieren sich zu beeindruckenden Beträgen. Bereits im Geschäftsjahr 2023 hatte die Berliner Multimillionärin Helga Schwab der Partei insgesamt 5,96 Millionen Euro hinterlassen. Anders als im aktuellen Fall war sie der AfD durchaus bekannt: Schon 2021 hatte sie 21.000 Euro gespendet, was im Parteispendenregister veröffentlicht werden musste. Darüber hinaus erbte die AfD zwei Mehrfamilienhäuser in Berlin mit einem angegebenen Wert von 2,0 beziehungsweise 2,15 Millionen Euro.

Insgesamt hat das Parteivermögen der AfD inzwischen die Marke von 40 Millionen Euro überschritten. Eine beachtliche Summe für eine Partei, die erst 2013 gegründet wurde und seither von nahezu allen etablierten Kräften bekämpft wird. Während andere Parteien auf üppige staatliche Finanzierung, Stiftungsgelder und die Zuwendungen von Großkonzernen zurückgreifen können, speist sich das AfD-Vermögen zu einem erheblichen Teil aus den Zuwendungen ganz normaler Bürger – auch über den Tod hinaus.

Ein Signal, das die Altparteien nervös machen dürfte

Man mag von der AfD halten, was man will. Doch diese Erbschaften senden eine unmissverständliche Botschaft: Es gibt in Deutschland eine wachsende Zahl von Menschen, die mit der politischen Richtung des Landes derart unzufrieden sind, dass sie ihr Lebenswerk lieber einer Oppositionspartei vermachen als dem Staat oder etablierten Institutionen. Wenn Bürger ihren letzten Willen nutzen, um ein politisches Zeichen zu setzen, dann sollte das den Regierenden in Berlin zu denken geben. Denn es zeigt, wie tief das Vertrauen in die herrschende Politik erodiert ist – ein Vertrauen, das weder Friedrich Merz noch seine Große Koalition bislang zurückgewinnen konnten.

Statt sich mit der Frage zu beschäftigen, warum immer mehr Deutsche ihr Geld der AfD anvertrauen, wird man in den Redaktionsstuben und Parteizentralen vermutlich wieder einmal nach Verboten und Regulierungen rufen. Doch Erbschaften lassen sich nicht verbieten. Und der Wille des Volkes – auch der letzte Wille – lässt sich auf Dauer nicht unterdrücken.

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