
Nahost-Inferno: Iran schlägt gleichzeitig gegen US-Stützpunkte in fünf Ländern zurück

Was sich in der Nacht zum 28. Februar 2026 im Nahen Osten abspielte, dürfte als einer der gefährlichsten Momente der jüngeren Weltgeschichte in die Annalen eingehen. Nach dem von Präsident Trump angeordneten Militärschlag „Operation Epic Fury" auf iranische Ziele – darunter offenbar auch die Hauptquartiere des Obersten Führers Khamenei und des iranischen Präsidenten Pezeshkian in Teheran – schlug die Islamische Republik mit einer beispiellosen Vergeltungswelle zurück. Gleichzeitig. Gegen fünf Länder. Der Nahe Osten brennt.
Teheran kämpft ums Überleben – und zieht alle Register
Die Dimension dieser Eskalation lässt sich kaum überschätzen. Iran feuerte ballistische Raketen und Drohnen auf US-amerikanische und israelische Einrichtungen in Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Kuwait und Jordanien. Israel selbst wurde ebenfalls massiv unter Beschuss genommen – Bewohner des Westjordanlandes berichteten laut Al Jazeera von lauten Explosionen, als das israelische Abwehrsystem iranische Raketen abzufangen versuchte. Sirenen heulten in Tel Aviv und im gesamten Zentrum Israels.
Besonders brisant: In Bahrain wurde das Hauptquartier der US-amerikanischen Fünften Flotte getroffen – das Nervenzentrum sämtlicher amerikanischer Marineoperationen im Persischen Golf. Die bahrainische Nachrichtenagentur bestätigte den Einschlag. Ein dramatisches Video soll zeigen, wie eine iranische Shahed-Drohne den US-Marinestützpunkt trifft. In Abu Dhabi kam mindestens ein Zivilist durch herabfallende Trümmer abgefangener Raketen ums Leben. In Dubai wurde die Evakuierung des Burj Khalifa eingeleitet – des höchsten Gebäudes der Welt.
Israel erklärt offen: „Wir haben den iranischen Präsidenten und den Obersten Führer angegriffen"
Was diese Krise von allen bisherigen Konfrontationen zwischen dem Westen und Iran unterscheidet, ist die schiere Offenheit der Kriegserklärung. Israelische Offizielle verkündeten unverblümt, man habe gezielt den iranischen Präsidenten und den Obersten Führer attackiert. Eine solche Aussage ist in der Geschichte der modernen Kriegsführung nahezu beispiellos – und sie macht eines unmissverständlich klar: Teheran befindet sich in einem existenziellen Kampf. Wer die Führung eines Landes direkt ins Visier nimmt, darf sich nicht wundern, wenn die Antwort mit allem erfolgt, was die unterirdischen „Raketenstädte" des Iran hergeben.
Ob Khamenei und Pezeshkian die massiven Angriffe auf Teheran überlebt haben, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Man darf davon ausgehen, dass sie sich – sofern sie noch leben – tief in verbunkerten Anlagen befinden.
Die Golfstaaten zwischen allen Fronten
Die geopolitischen Verwerfungen, die dieser Konflikt auslöst, sind gewaltig. Katar, das zwei Jahrzehnte lang die US-Luftwaffenbasis Al Udeid beherbergte und sich stets um regionale Balance bemühte, wurde von genau jenem Land beschossen, mit dem es diplomatische Beziehungen pflegte. Qatar Airways stellte sämtliche Flüge nach Doha ein. Kuwait, das seit 1991 in jedem Golfkonflikt Neutralität wahrte, musste iranische Raketen über seinen Städten abfangen lassen. Jordanien schoss zwei iranische ballistische Raketen ab – diesmal nicht zum Schutz Israels wie noch im Juni 2025, sondern weil Iran Jordanien selbst ins Visier nahm.
Saudi-Arabien, das sich zunächst auf die Seitenlinie setzen wollte und den USA offenbar seinen Luftraum verweigerte, schwenkte angesichts der rasanten Entwicklungen um. Die erst kürzlich durch chinesische Vermittlung erreichte Annäherung zwischen Riad und Teheran? Geschichte. Das Königreich verurteilte in einer offiziellen Erklärung die „flagrante iranische Aggression" gegen die Emirate, Bahrain, Katar, Kuwait und Jordanien und stellte sämtliche Kapazitäten zur Verfügung. Bezeichnenderweise fehlte jede Verurteilung des unprovozierten Angriffs auf Teheran durch die USA und Israel. Riad, so scheint es, kalkuliert nüchtern: Lieber auf der Seite des vermeintlichen Siegers stehen, als den Zorn Trumps auf sich ziehen.
Trumps gebrochenes Versprechen
Die Ironie dieser Eskalation könnte bitterer kaum sein. Donald Trump, der im Wahlkampf als der Präsident auftrat, der Amerika aus endlosen Kriegen heraushalten würde, hat nun einen Militärschlag befohlen, der in seiner Tragweite an die Invasion des Irak 2003 unter George W. Bush erinnert. Negar Mortazavi vom Center for International Policy brachte es auf den Punkt: Trump verrate seine Wahlkampfversprechen, indem er einen weiteren Regime-Change-Krieg im Nahen Osten vom Zaun breche. Verhandlungen zwischen Washington und Teheran hätten Fortschritte gemacht – genau in dem Moment, als die Bomben fielen. Wie schon im Juni 2025 befand sich Iran in Nuklearverhandlungen, als es angegriffen wurde.
„Das wird katastrophal für die Vereinigten Staaten, für die Iraner und für die Menschen in der gesamten Region", warnte Mortazavi. Und tatsächlich: Schon am ersten Tag des Konflikts schwappt der Krieg über alle Grenzen hinweg.
Was bedeutet das für Deutschland und Europa?
Für Deutschland und Europa sind die Konsequenzen dieser Eskalation kaum absehbar – aber sie werden gravierend sein. Die Energiepreise dürften in den kommenden Tagen und Wochen massiv anziehen, denn der Persische Golf ist nach wie vor die Lebensader der globalen Ölversorgung. Eine deutsche Wirtschaft, die ohnehin am Tropf hängt und unter den Folgen verfehlter Energiepolitik leidet, wird einen weiteren schweren Schlag verkraften müssen. Die Inflation, die durch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung ohnehin befeuert wird, könnte durch explodierende Energiekosten noch weiter angeheizt werden.
Und dann ist da noch die Frage der Sicherheit. Ein Flächenbrand im Nahen Osten bedeutet neue Flüchtlingsströme, neue Instabilität, neue Herausforderungen für ein Europa, das bereits jetzt an seinen Grenzen operiert. Die Frage, ob Bundeskanzler Merz und seine Große Koalition dieser Herausforderung gewachsen sind, darf man getrost als rhetorisch bezeichnen.
Gold als sicherer Hafen in Zeiten des Chaos
In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle als Vermögenssicherung unverzichtbar sind. Wenn Raketen fliegen, Lufträume geschlossen werden und die geopolitische Ordnung in Trümmer fällt, sind es nicht Aktien, ETFs oder digitale Versprechen, die ihren Wert behalten – sondern Gold und Silber. Die Geschichte lehrt uns: In jeder großen Krise, von den Weltkriegen über die Ölkrise der 1970er bis zur Finanzkrise 2008, waren Edelmetalle der letzte verlässliche Anker. Wer sein Vermögen breit streuen und gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Welt absichern möchte, kommt an physischem Gold und Silber als Beimischung im Portfolio nicht vorbei.
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