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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
20:39 Uhr

Netanjahu warnt USA: Iran sei nicht vertrauenswürdig – Droht ein neuer Krieg im Nahen Osten?

Während die Welt gebannt auf die diplomatischen Bemühungen zwischen Washington und Teheran blickt, gießt Israels Premierminister Benjamin Netanjahu kräftig Öl ins Feuer. Bei einem Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Jerusalem machte der israelische Regierungschef unmissverständlich klar: Der Iran könne unter keinen Umständen als verlässlicher Verhandlungspartner betrachtet werden.

Hochkarätige Gespräche vor brisantem Hintergrund

Die Zusammenkunft in Jerusalem war alles andere als ein gewöhnliches diplomatisches Treffen. Neben Witkoff, der sich auf potenzielle Gespräche mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi vorbereitet, nahm offenbar auch Jared Kushner an den Beratungen teil. Trumps Schwiegersohn, der zwar kein offizielles Amt in der Administration bekleidet, mischt dennoch kräftig bei den amerikanisch-israelischen Beziehungen und den Gaza-Verhandlungen mit. Ein bemerkenswerter Umstand, der einmal mehr die Verflechtung von Familie und Politik im Weißen Haus verdeutlicht.

„Der Iran hat immer wieder bewiesen, dass man sich auf seine Versprechen nicht verlassen kann"

So die unmissverständliche Botschaft aus Netanjahus Büro. Eine Aussage, die angesichts der geplanten Gespräche zwischen Witkoff und iranischen Vertretern wie ein diplomatischer Warnschuss wirkt.

Verwirrspiel um Verhandlungsort

Ursprünglich sollten die Gespräche in der Türkei stattfinden, doch nun scheint Oman als alternativer Veranstaltungsort im Gespräch zu sein. Die Nachrichtenlage ist dabei alles andere als eindeutig. Während einige Medien berichten, der Iran stelle neue Forderungen, widerspricht Ali Vaez von der Crisis Group dieser Darstellung vehement. Ein hochrangiger iranischer Beamter habe ihm versichert, beide Seiten würden gemeinsam über Format und Ort entscheiden. Das Weiße Haus bestätigte unterdessen, dass Gespräche für diesen Freitag weiterhin geplant seien.

Unüberbrückbare Differenzen?

Die Aussichten auf eine tatsächliche Einigung zwischen Washington und Teheran erscheinen jedoch düster. Die Trump-Administration besteht darauf, dass jedes Abkommen auch Beschränkungen des iranischen Raketenprogramms beinhalten müsse – eine Bedingung, die iranische Offizielle kategorisch ablehnen. Hier prallen zwei unvereinbare Positionen aufeinander, und es ist schwer vorstellbar, wie diese Kluft überbrückt werden könnte.

Militärische Drohkulisse im Hintergrund

Präsident Trump hat in den vergangenen Wochen wiederholt mit Bombardierungen des Iran gedroht und einen massiven militärischen Aufmarsch in der Region angeordnet. Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln samt Kampfgruppe sowie zusätzliche Luftabwehrsysteme wurden in Stellung gebracht. Eine Machtdemonstration, die kaum als vertrauensbildende Maßnahme interpretiert werden kann.

Besonders brisant: Vor dem Beginn des sogenannten 12-Tage-Krieges hatte Trump ebenfalls Diplomatie propagiert – offenbar als Teil einer Täuschungskampagne, um Teheran in Sicherheit zu wiegen. Israel startete seinen Angriff am 13. Juni, nur wenige Tage bevor eine weitere Runde der Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran angesetzt war. Stunden vor den ersten israelischen Luftschlägen beteuerte Trump noch sein Engagement für diplomatische Lösungen.

Wer treibt wen?

Ein US-Beamter soll gegenüber Medien erklärt haben, es seien eigentlich die Israelis, die einen Angriff auf den Iran wollten – der Präsident selbst sei „noch nicht so weit". Eine Aussage, die das komplizierte Beziehungsgeflecht zwischen Washington und Jerusalem offenbart und die Frage aufwirft, wer in diesem gefährlichen Spiel tatsächlich die Fäden zieht.

Die Entwicklungen im Nahen Osten bleiben damit hochexplosiv. Während diplomatische Kanäle offiziell offen gehalten werden, sprechen die militärischen Vorbereitungen und die scharfe Rhetorik eine andere Sprache. Die kommenden Tage werden zeigen, ob Verhandlungen überhaupt eine Chance haben – oder ob die Region erneut in einen verheerenden Konflikt schlittert.

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