
OpenAI auf Betteltour: Sam Altman sucht Milliarden bei arabischen Staatsfonds

Der Hype um künstliche Intelligenz kennt offenbar keine Grenzen mehr – zumindest nicht, wenn es um die astronomischen Summen geht, die Unternehmen wie OpenAI verschlingen. Der Entwickler des populären Chatbots ChatGPT verhandelt derzeit mit Investoren aus dem Nahen Osten über eine Finanzierungsrunde, die mindestens 50 Milliarden Dollar umfassen könnte. Eine Summe, die selbst hartgesottene Finanzexperten schlucken lässt.
Altmans Pilgerreise zu den Ölscheichs
Wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, hat sich OpenAI-Chef Sam Altman kürzlich persönlich in die Golfregion begeben, um bei staatlich unterstützten Fonds in Abu Dhabi die Klinken zu putzen. Die angestrebte Bewertung des Unternehmens soll dabei zwischen 750 und 830 Milliarden Dollar liegen – eine Vervielfachung gegenüber der letzten Bewertung von 500 Milliarden Dollar im Herbst 2025.
Die Gespräche befänden sich noch in einem frühen Stadium, heißt es. Doch die Richtung ist klar: OpenAI braucht dringend frisches Kapital, und die kapitalkräftigen Staatsfonds der Golfstaaten scheinen bereit zu sein, ihre Petrodollars in die vermeintliche Zukunftstechnologie zu investieren.
Ein Fass ohne Boden?
Was bei nüchterner Betrachtung auffällt: OpenAI erwirtschaftet trotz aller Euphorie bislang keine Gewinne. Das Unternehmen verbrennt Milliarden für Chips, Rechenzentren und hochbezahlte Talente. Mehr noch – das Start-up plant, in den kommenden Jahren mehr als 1,4 Billionen Dollar in die KI-Infrastruktur zu investieren. Eine Summe, die das Bruttoinlandsprodukt vieler Länder übersteigt.
Die Frage, die sich jeder vernünftige Anleger stellen sollte: Wann wird dieses Geschäftsmodell jemals profitabel?
Parallel zu den Verhandlungen im Nahen Osten soll OpenAI auch mit Amazon über eine Investition von mindestens zehn Milliarden Dollar gesprochen haben. Die Tech-Giganten und Staatsfonds dieser Welt scheinen sich regelrecht darum zu reißen, ihr Geld in das KI-Unternehmen zu stecken – ungeachtet der Tatsache, dass ein nachhaltiges Geschäftsmodell bislang nicht erkennbar ist.
Der globale Wettlauf um KI-Dominanz
OpenAI ist dabei keineswegs allein auf Investorensuche. Auch Konkurrent Anthropic führt Gespräche über eine Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von 350 Milliarden Dollar. Selbst Elon Musks xAI hat sich an kapitalkräftige Investoren im Nahen Osten gewandt. Die arabischen Staatsfonds, allen voran MGX und G42 aus Abu Dhabi, positionieren sich als zentrale Geldgeber der KI-Revolution.
MGX hat bereits in OpenAI investiert und plant gemeinsam mit G42 den Bau eines riesigen Rechenzentrums in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die strategischen Implikationen dieser Entwicklung sind beachtlich: Während westliche Demokratien über Regulierung und ethische Richtlinien für KI debattieren, sichern sich autoritäre Regime Einfluss auf die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts.
Was bedeutet das für Anleger?
Die astronomischen Bewertungen im KI-Sektor erinnern fatal an die Dotcom-Blase der Jahrtausendwende. Unternehmen ohne Gewinne werden mit Hunderten von Milliarden bewertet, während traditionelle Geschäftsmodelle als überholt gelten. Ob diese Bewertungen jemals durch reale Erträge gerechtfertigt werden, steht in den Sternen.
In Zeiten derartiger Spekulationsblasen und wirtschaftlicher Unsicherheit erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber als bewährte Säulen der Vermögenssicherung. Anders als KI-Aktien mit fragwürdigen Bewertungen haben Edelmetalle über Jahrtausende ihren Wert behalten und bieten Schutz vor den Unwägbarkeiten spekulativer Märkte.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor jeder Anlageentscheidung eine eigene, gründliche Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
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