
Pakistan eskaliert Militäroffensive: Luftangriffe auf Taliban-Hochburg Kandahar

Der schwelende Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan hat eine neue, gefährliche Dimension erreicht. In der Nacht zum 15. März flog die pakistanische Luftwaffe massive Angriffe auf den Süden Afghanistans – mitten ins Herz der Taliban-Macht. Kandahar, Wohnsitz des Taliban-Oberhauptes Hibatullah Achundsada, wurde zum Ziel einer Militäroperation, die Islamabad als Schlag gegen „Terroristenverstecke" und militärische Infrastruktur bezeichnet.
Kampfjets über Kandahar – Explosionen in der Nacht
Nach Angaben der pakistanischen Armee seien technische Einrichtungen und ein Ausrüstungslager in Kandahar zerstört worden. Ein weiteres Ziel sei ein Tunnel gewesen, der sowohl von den afghanischen Taliban als auch von der berüchtigten pakistanischen Taliban-Gruppe TTP genutzt worden sei. Augenzeugen aus Kandahar berichteten von Kampfflugzeugen, die in Richtung einer Militäranlage in den Bergen geflogen seien, gefolgt von schweren Detonationen. Auch aus Spin Boldak südöstlich von Kandahar sowie aus der Grenzprovinz Chost wurden Angriffe gemeldet.
Die Taliban-Regierung in Kabul stellte die Ereignisse freilich ganz anders dar. Ihr Sprecher Sabihullah Mudschahid erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, die Angriffe in Kandahar hätten lediglich Sachschäden an einer Suchtklinik und einem leeren Container verursacht. Die von Pakistan genannten Ziele seien weit entfernt gewesen. Man kennt dieses Spiel: Jede Seite zeichnet ihr eigenes Bild der Realität.
Drohnenangriffe auf pakistanisches Armeehauptquartier
Was die Lage besonders brisant macht: Bereits am 13. März hatte Pakistans Armee nach eigenen Angaben aus Afghanistan gestartete Kampfdrohnen abgefangen. Unter den mindestens drei Zielen dieser Drohnenangriffe befand sich demnach das Hauptquartier der pakistanischen Streitkräfte in Rawalpindi – in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Islamabad. Ein Angriff auf das militärische Nervenzentrum einer Atommacht. Man muss sich die Tragweite dieser Provokation vor Augen führen.
Das Büro von Präsident Asif Ali Zardari reagierte mit scharfen Worten: Die afghanischen Taliban hätten mit Angriffen auf Zivilisten eine „rote Linie überschritten". Eine Formulierung, die in der Diplomatie selten leichtfertig verwendet wird – und die auf eine weitere Eskalation hindeutet.
Ein Pulverfass mit langer Zündschnur
Der Konflikt zwischen den beiden Nachbarstaaten war Ende Februar erneut eskaliert. Pakistan wirft der Taliban-Regierung in Kabul vor, bewaffneten extremistischen Gruppen wie der TTP Unterschlupf zu gewähren, die immer wieder verheerende Anschläge auf pakistanischem Boden verüben. Kabul weist diese Vorwürfe kategorisch zurück. Doch die Faktenlage spricht eine andere Sprache: Die TTP operiert seit Jahren von afghanischem Territorium aus, und die Taliban-Regierung unternimmt offensichtlich wenig bis nichts, um dem Einhalt zu gebieten.
Während die Welt gebannt auf den Nahost-Konflikt und die israelischen Angriffe auf iranische Atomanlagen blickt, droht in Südasien ein weiterer Brandherd außer Kontrolle zu geraten. Zwei Staaten, von denen einer über Atomwaffen verfügt, stehen sich in offener Feindseligkeit gegenüber. Die geopolitische Instabilität nimmt weltweit in besorgniserregendem Tempo zu – vom Nahen Osten über die Ukraine bis nach Südasien.
Für Europa und insbesondere für Deutschland sollte diese Entwicklung ein weiteres Warnsignal sein. In einer Welt, in der Konflikte sich häufen und Lieferketten fragiler werden, erweist sich die Absicherung des eigenen Vermögens als immer dringlicher. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich in Zeiten geopolitischer Krisen stets als verlässlicher Wertspeicher bewährt – eine Erkenntnis, die angesichts der aktuellen Weltlage aktueller denn je erscheint.

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