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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
18:08 Uhr

Persiens jahrtausendealtes Machtbewusstsein: Warum Chameneis Drohungen gegen die USA kein leeres Säbelrasseln sind

Wenn Ajatollah Chamenei davon spricht, einen amerikanischen Flugzeugträger auf den Meeresgrund zu schicken, dann ist das mehr als die übliche Rhetorik eines Despoten. Es ist der Nachhall einer Zivilisation, die bereits Weltreiche zertrümmerte, als Europa noch in der Dunkelheit der Vorgeschichte lag. Und genau das macht die Lage so brisant – und so unberechenbar.

Ein Erbe, das schwerer wiegt als jede Atombombe

Man muss kein Freund des iranischen Mullah-Regimes sein, um eine nüchterne Tatsache anzuerkennen: Der Iran ist kein gewöhnlicher Gegner. Das persische Reich führte Kriege gegen Athen und Rom, gegen das pharaonische Ägypten – zu einer Zeit, als die Araber noch Kamele durch die Wüste trieben, die Türken durch die Steppen Zentralasiens ritten und die Juden in machtlosen Kleinstaaten zersplittert waren. Dieses historische Selbstverständnis ist tief in der persischen Seele verankert, und es wäre ein fataler Fehler, es als bloße Folklore abzutun.

Chamenei ist religiöser Führer, gewiss. Aber er ist eben auch Perser. Und in dieser Rolle appelliert er an etwas, das weit über den Islam hinausreicht: an das kollektive Gedächtnis einer Nation, die sich als Erbe der ältesten Großmacht der Region begreift. Ein Selbstbewusstsein, das übrigens auch der Schah zur Schau stellte – lange bevor die Mullahs die Macht an sich rissen.

Kein Venezuela, sondern ein Schachspieler von Format

Wer den Iran mit irgendeinem lateinamerikanischen Möchtegern-Staat vergleicht, hat die geopolitische Landkarte nicht verstanden. Das Strategiespiel Schach entstand in Persien – und iranische Unterhändler haben über Jahrhunderte hinweg taktisches und strategisches Geschick unter Beweis gestellt, das westliche Diplomaten regelmäßig in Verlegenheit brachte. Der Iran ist, um es in der Sprache des Immobilienmarktes zu sagen, eine „prime location" – und das sollte gerade Donald Trump als ehemaliger Immobilienmogul eigentlich wissen.

Die geografische Lage des Landes macht jeden militärischen Konflikt zu einem Spiel mit dem Feuer. Ein Krieg hier könnte die gesamte Nachbarschaft in Brand setzen. Saudi-Arabien, der Irak, Afghanistan, die Straße von Hormus – die Liste der potenziellen Eskalationspunkte ist so lang wie beunruhigend. Gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Eskalation im Nahost-Konflikt, bei der Israel iranische Atomanlagen angriff und der Iran mit Raketen antwortete, wird deutlich, wie dünn das Eis ist, auf dem die Weltgemeinschaft wandelt.

Trumps Zögern – und seine Konsequenzen

Entsprechend zögerlich agiert die Trump-Administration. Trotz aller markigen Worte und der massiven Zollpolitik gegen China, die EU und andere Handelspartner scheint der 47. Präsident der Vereinigten Staaten instinktiv zu spüren, dass der Iran ein anderes Kaliber darstellt. Die Frage ist nur: Ist dieses Zögern strategische Klugheit – oder schlichte Ratlosigkeit?

Die tragischste Konsequenz dieser Zurückhaltung trifft indes nicht Washington, sondern das iranische Volk selbst. Niemand wird ihm zur Hilfe kommen. Die Ajatollahs sind, wie kritische Beobachter zu Recht anmerken, nicht „der Iran" – sie sind eine religiöse Clique, die unter fragwürdigen Umständen an die Macht gelangte und sich mit brutaler Gewalt gegen den Willen der eigenen Bevölkerung dort hält. Unterstützt wird dieses Regime von externen Mächten, allen voran der Volksrepublik China, die bekanntlich wenig Skrupel kennt, wenn es um die Stabilisierung autoritärer Verbündeter geht.

Was Europa daraus lernen sollte

Für Europa – und insbesondere für Deutschland – birgt diese Entwicklung eine unbequeme Lektion. Wer seine eigene Verteidigungsfähigkeit über Jahrzehnte vernachlässigt hat, wer sich in ideologischen Debatten über Gendersternchen und Klimaneutralität verliert, während an den Rändern der zivilisierten Welt die Machtpolitik mit aller Härte zurückkehrt, der wird am Ende als Zuschauer dastehen. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat mit dem 500-Milliarden-Sondervermögen zwar ein Zeichen gesetzt – doch ob dieses Geld tatsächlich in Sicherheit und Infrastruktur fließt oder in den üblichen bürokratischen Kanälen versickert, bleibt abzuwarten.

Die Lage im Nahen Osten erinnert uns daran, dass Geschichte keine Einbahnstraße ist. Nationen mit einem jahrtausendealten Machtbewusstsein lassen sich nicht einfach durch Sanktionen oder Drohgebärden in die Knie zwingen. Persien hat Reiche kommen und gehen sehen. Es wäre vermessen zu glauben, dass ausgerechnet die gegenwärtige Weltordnung davon ausgenommen sei.

In Zeiten solch geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Instrument der Vermögenssicherung. Gold und Silber haben jede Krise der Menschheitsgeschichte überdauert – von den Perserkriegen bis zur Gegenwart. Wer sein Portfolio klug diversifiziert und physische Edelmetalle als stabilisierenden Anker beimischt, ist für kommende Verwerfungen besser gerüstet als jene, die ausschließlich auf volatile Papierwerte setzen.

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