
Planwirtschaft auf Rädern: Schwarz-Rot wirft erneut Milliarden für E-Auto-Subventionen aus dem Fenster

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz beweist einmal mehr, dass sie von marktwirtschaftlichen Prinzipien etwa so viel versteht wie ein Fisch vom Fahrradfahren. Kaum im Amt, plant die schwarz-rote Koalition bereits die Rückkehr staatlicher Kaufprämien für Elektroautos – ein Konzept, das schon unter der Ampel-Regierung krachend gescheitert ist.
Bis zu 6.000 Euro für ein Produkt, das niemand will
Umweltminister Carsten Schneider von der SPD – man fragt sich unweigerlich, ob die Sozialdemokraten überhaupt noch andere Themen kennen als das Verteilen von Steuergeldern – will am Freitag ein neues Förderprogramm vorstellen. Die Eckdaten lesen sich wie ein schlechter Witz auf Kosten des Steuerzahlers: Zwischen 1.500 und 6.000 Euro sollen Privatpersonen erhalten, wenn sie sich ein Elektrofahrzeug zulegen. Besonders pikant dabei ist die Tatsache, dass Anträge rückwirkend für Neuzulassungen ab dem 1. Januar 2026 gestellt werden können.
Das zentrale Online-Portal zur Beantragung dieser Bundesmittel soll erst im Mai freigeschaltet werden. Man darf gespannt sein, ob dieses Digitalprojekt ähnlich reibungslos funktionieren wird wie andere staatliche IT-Vorhaben – die Erfahrung lehrt uns da wenig Gutes.
800.000 Fahrzeuge – eine Rechnung mit vielen Unbekannten
Nach Angaben des Ministers sollen die vorgesehenen Mittel für geschätzt 800.000 Fahrzeuge in den kommenden drei bis vier Jahren ausreichen. Eine bemerkenswerte Prognose, bedenkt man, dass der Markt für Elektroautos in Deutschland seit Jahren hinter den vollmundigen Erwartungen der Politik zurückbleibt. Die Gründe dafür sind vielfältig und werden von der Regierung geflissentlich ignoriert: mangelnde Ladeinfrastruktur, hohe Anschaffungskosten trotz Förderung, Reichweitenangst und nicht zuletzt die Frage, woher der ganze Strom eigentlich kommen soll.
Schneider argumentiert, das Programm solle als Anschub für die Elektromobilität dienen und zugleich die heimische Automobilwirtschaft stärken. Er verweist darauf, dass im vergangenen Jahr bereits 80 Prozent der in Deutschland neu zugelassenen Elektroautos und Plug-in-Hybride aus europäischer Produktion stammten. Was er dabei verschweigt: Die deutsche Automobilindustrie kämpft mit massiven Problemen, die weit über die Antriebsfrage hinausgehen.
Planwirtschaft statt Marktwirtschaft
Was wir hier erleben, ist nichts anderes als der Versuch, ein Produkt mit Gewalt in den Markt zu drücken, das ohne staatliche Subventionen schlicht nicht konkurrenzfähig wäre. Das hat weniger mit sozialer Marktwirtschaft zu tun als vielmehr mit den Methoden, die man aus planwirtschaftlichen Systemen kennt. Wenn ein Produkt nur durch massive staatliche Zuschüsse verkauft werden kann, sollte man sich vielleicht fragen, ob der Markt nicht ganz andere Signale sendet.
Die Ironie dabei ist kaum zu übersehen: Eine Regierung, die angeblich für Haushaltsdisziplin und solide Finanzen steht, wirft Milliarden für eine Technologie aus dem Fenster, deren Zukunftsfähigkeit zumindest fragwürdig ist. Woher kommt eigentlich diese Inbrunst, dieser fast schon religiöse Eifer, mit dem die Elektromobilität vorangetrieben wird – ungeachtet aller wirtschaftlichen Realitäten?
Der Wertverlust als tickende Zeitbombe
Was in der ganzen Debatte gerne unter den Tisch gekehrt wird, ist die Frage des Wertverlusts. Ein Elektroauto verliert nach fünf bis zehn Jahren – spätestens wenn der kostspielige Batteriewechsel ansteht – einen erheblichen Teil seines Wertes. Autohändler berichten bereits jetzt, dass sie gebrauchte E-Autos kaum noch loswerden. Die staatliche Prämie von maximal 6.000 Euro wird diesen strukturellen Nachteil kaum ausgleichen können.
Statt auf künstliche Märkte und dysfunktionale Subventionsprogramme zu setzen, wäre es an der Zeit, die Rahmenbedingungen für echte technologische Innovation zu schaffen. Doch dafür bräuchte es politischen Mut und wirtschaftlichen Sachverstand – beides Eigenschaften, die in der aktuellen Regierung offenbar Mangelware sind.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser ist selbst für seine finanziellen Entscheidungen verantwortlich und sollte vor Investitionen in Fahrzeuge oder andere Anlagegüter eine eigenständige Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
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