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Kettner Edelmetalle
08.05.2026
05:26 Uhr

Politisches Erdbeben: AfD erstmals stärkste Kraft im ARD-Deutschlandtrend – Merz auf historischem Tiefpunkt

Was sich seit Monaten in den Umfragen abzeichnete, ist nun auch im traditionsreichsten politischen Stimmungsbarometer der Republik amtlich: Die AfD führt erstmals den ARD-Deutschlandtrend an. Mit satten 27 Prozent erreicht die Partei den höchsten Wert, den Infratest dimap jemals für sie gemessen hat. Ein Plus von zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat – und ein Erdrutsch, der die politische Landkarte Deutschlands neu zeichnet.

29 Jahre Deutschlandtrend – und nun dieser Befund

Seit 1997 erhebt der Öffentlich-Rechtliche dieses Stimmungsbild. In fast drei Jahrzehnten gab es noch nie ein vergleichbares Ergebnis. Die Union, einst staatstragende Volkspartei und Wahlsiegerin vom Februar 2025, rutscht weiter ab und kommt nur noch auf 24 Prozent – ein Verlust von zwei Punkten. Die SPD verharrt bei mageren zwölf Prozent und liegt damit auf Rang vier. Selbst die Grünen, jene Partei, die weite Teile der Bevölkerung mit ihrer ideologiegetriebenen Verbotspolitik vergrault hatte, ziehen mit 15 Prozent an den Sozialdemokraten vorbei. Die Linke hält zehn Prozent, das BSW scheitert mit drei Prozent ebenso an der Fünf-Prozent-Hürde wie die FDP mit vier Prozent.

Bemerkenswert: Forsa, Insa und YouGov hatten die AfD bereits in den Wochen zuvor vor der Union gesehen – teils mit fünf Punkten Vorsprung. Nun zieht selbst der häufig als regierungsnah kritisierte Deutschlandtrend nach. Die Realität lässt sich offenbar nicht länger schönrechnen.

Schwarz-Rot: Ein Trauerspiel nach nur zwölf Monaten

Die Bundesregierung unter Friedrich Merz und Lars Klingbeil hat einen Negativrekord aufgestellt, der seinesgleichen sucht. Nur noch 13 Prozent der Deutschen geben an, mit der Arbeit der Großen Koalition zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Stattliche 86 Prozent zeigen sich weniger oder gar nicht zufrieden. Keine Bundesregierung hat im Deutschlandtrend zwölf Monate nach Amtsantritt jemals schlechter dagestanden.

Wer hätte das gedacht? Ein Kanzler, der vor der Wahl wortgewaltig versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen, segnete kurz nach Amtsantritt ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen ab und ließ die Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz schreiben. Gebrochene Wahlversprechen, eine fortgesetzte Migrationspolitik der offenen Türen und eine Wirtschaftspolitik, die den Mittelstand zermürbt – die Quittung kommt nun postwendend an der Demoskopie-Theke.

Merz – der unbeliebteste Kanzler aller Zeiten

Persönlich steht der Kanzler noch tiefer im Keller als seine Regierung. Mit 16 Prozent Zustimmung – minus fünf Punkte gegenüber April – markiert Friedrich Merz den absoluten Tiefpunkt, den jemals ein deutscher Bundeskanzler im Deutschlandtrend erreichte. 83 Prozent sind mit seiner politischen Arbeit unzufrieden. Selbst Olaf Scholz, der als Inbegriff politischer Schwerfälligkeit galt, wirkt im Vergleich plötzlich beinahe erträglich.

Das Bemerkenswerte: Merz war angetreten, das Vertrauen in bürgerliche Politik zurückzugewinnen, die illegale Migration zu stoppen und der Wirtschaft neuen Schwung zu verleihen. Geliefert hat er bisher das Gegenteil. Wer den Wählern eine konservative Wende verspricht und dann eine Koalition mit der SPD eingeht, in der jede inhaltliche Klarheit zerrieben wird, darf sich über solche Zahlen nicht wundern.

Was die Zahlen wirklich bedeuten

Die Verschiebung der politischen Gewichte ist mehr als eine Momentaufnahme. Sie ist Ausdruck eines tiefen Vertrauensverlusts in das gesamte etablierte Parteiensystem. Wenn eine Partei, die von weiten Teilen der medialen Öffentlichkeit ausgegrenzt, dämonisiert und als Schmuddelkind behandelt wird, dennoch zur stärksten politischen Kraft des Landes aufsteigt, dann ist das ein vernichtendes Urteil über das Establishment. Die Bürger spüren, dass etwas grundlegend nicht stimmt – mit der Migrationspolitik, mit der Wirtschaftspolitik, mit der Energiepolitik, mit der gesamten Richtung, in die das Land seit Jahren getrieben wird.

Die Frage, die sich Berlin nun stellen muss, ist eine unbequeme: Wie lange will man weiter gegen den erklärten Willen einer wachsenden Bevölkerungsmehrheit regieren? Die Brandmauer, mit der man die zweitstärkste – nun stärkste – politische Kraft des Landes politisch isoliert, wird mit jedem Umfragepunkt absurder. Demokratie lebt davon, dass der Wählerwille respektiert wird. Wer das ignoriert, riskiert mehr als nur schlechte Umfragewerte.

Werte sichern in stürmischen Zeiten

In Zeiten, in denen die politische Stabilität bröckelt, die Staatsverschuldung neue Rekordhöhen erklimmt und das Vertrauen in Regierung und Institutionen historische Tiefstände erreicht, gewinnt eine alte Wahrheit neue Bedeutung: Wer sein Vermögen schützen will, sollte sich nicht ausschließlich auf das Versprechen politischer Eliten oder das Papiergeld einer überschuldeten Volkswirtschaft verlassen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg ihre Funktion als Wertspeicher behauptet – unabhängig davon, wer gerade in Berlin oder Brüssel das Sagen hatte. Eine wohlüberlegte Beimischung in ein breit gestreutes Vermögen kann Anlegern jene Ruhe geben, die ihnen die politische Großwetterlage derzeit verwehrt.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung der Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jede Anlageentscheidung muss eigenverantwortlich und nach gründlicher persönlicher Recherche getroffen werden. Für die Tragfähigkeit individueller Investitionsentscheidungen übernehmen wir keinerlei Haftung.

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