
Politisches Erdbeben in Brandenburg: AfD pulverisiert alle Rekorde – Woidkes Koalition liegt am Boden

In Brandenburg vollzieht sich gerade ein politischer Umbruch von historischem Ausmaß. Was sich in jüngsten Umfragen abzeichnet, ist nicht weniger als die Quittung für eine Politik, die an den Sorgen und Nöten der Bürger seit Jahren konsequent vorbeiregiert. Eine aktuelle Erhebung von Infratest dimap fördert ein Ergebnis zutage, das den etablierten Parteien die Schweißperlen auf die Stirn treiben dürfte.
37 Prozent – ein Wert, den es im Land noch nie gab
Die AfD erreicht in der Mark Brandenburg laut der neuen Umfrage 37 Prozent und damit einen Wert, der in diesem Bundesland für die Partei noch nie zuvor gemessen wurde. Im Vergleich zur vorherigen Erhebung vom Dezember legt sie nochmals um zwei Punkte zu. Selbst die im März erhobenen 34 Prozent von Insa sind damit Geschichte. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Dietmar Woidke dümpeln dagegen bei kümmerlichen 22 Prozent vor sich hin – ein satter Vorsprung von 15 Prozentpunkten für die AfD.
Besonders bemerkenswert: Die AfD ist mittlerweile stärker als ihre beiden Koalitionspartner zusammen. SPD und CDU kommen gemeinsam auf gerade einmal 34 Prozent – drei Punkte hinter der AfD. Man muss sich diese Zahlen auf der Zunge zergehen lassen: Eine Regierungskoalition, die schwächer ist als die Opposition, die sie aussperren will.
Eine Koalition, die nie eine Mehrheit hatte
Doch wie kam diese ungeliebte Rot-Schwarze Verbindung überhaupt zustande? Hier offenbart sich das ganze Dilemma der Brandenburger Verhältnisse. Der Wähler hatte im September 2024 dieser Konstellation nämlich gar keine Mehrheit erteilt. Erst durch den Übertritt von BSW-Abgeordneten zur SPD wurde das Bündnis möglich – ein Manöver, das viele Bürger als Verhöhnung ihres Wählerwillens empfunden haben dürften.
Eine Regierung, die nur durch parlamentarische Wechselspiele zustande kam, während die stärkste politische Kraft konsequent ausgegrenzt wird – das ist der Nährboden, auf dem Politikverdrossenheit gedeiht.
Das BSW im freien Fall
Während die einen jubeln, stürzen die anderen ab. Das Bündnis Sahra Wagenknecht, bis Januar noch Regierungspartner der SPD, verliert dramatisch an Boden. Mit nur noch vier Prozent würde die Wagenknecht-Truppe an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und aus dem Landtag fliegen. Bei der Landtagswahl hatte das BSW noch beachtliche 13,5 Prozent eingefahren. Ein steiler Absturz, der zeigt, wie schnell politische Strohfeuer wieder erlöschen, wenn der Substanz nichts folgt.
Sorgenkind Linkspartei – die Geschichtsvergessenheit kehrt zurück
Größter Gewinner neben der AfD ist ausgerechnet die Linke, die SED-Nachfolgepartei. Sie legt um drei Punkte zu und liegt nun mit zwölf Prozent gleichauf mit der CDU. Bei der Landtagswahl war die Partei mit drei Prozent noch krachend aus dem Parlament geflogen. Dass ausgerechnet die Erben jener Partei, die in der DDR Menschen an der Mauer erschießen ließ, nun wieder Auftrieb erhalten, ist ein alarmierendes Signal. Es zeugt von einer Geschichtsvergessenheit, die nachdenklich stimmen sollte. Wer die Verbrechen des SED-Regimes verdrängt, öffnet alten Gespenstern die Tür.
Auch die Grünen melden sich zurück
Selbst die Grünen, ebenfalls bei der Landtagswahl gescheitert, kämen nun wieder auf sechs Prozent. Doch entscheidend ist die mathematische Wahrheit hinter diesen Zahlen: Für eine Mehrheit gegen die AfD würde nicht einmal mehr ein rot-schwarz-grünes Bündnis reichen. Die drei Parteien kämen zusammen lediglich auf 40 Prozent. Um die AfD weiter aus der Regierung herauszuhalten, müsste man die SED-Nachfolger der Linkspartei mit ins Boot holen – ein Kartell der Verlierer gegen den klaren Willen der Wähler.
Die unbequeme Botschaft an die Etablierten
Was sich in Brandenburg abspielt, ist symptomatisch für eine bundesweite Entwicklung. Immer mehr Bürger wenden sich von den etablierten Parteien ab, weil sie sich nicht mehr vertreten fühlen. Die Themen, die den Menschen unter den Nägeln brennen – die ungebremste Migration, die ausufernde Kriminalität, die wirtschaftliche Talfahrt und eine ideologiegetriebene Politik fernab der Lebensrealität – werden von der politischen Klasse beharrlich ignoriert. Die Quittung dafür kommt nun an der Wahlurne.
Ministerpräsident Woidke, der nach der Wahl 2024 vollmundige Versprechen gemacht haben soll, dürfte sich aktuell unbequemen Fragen ausgesetzt sehen. Die Realität holt jene ein, die geglaubt hatten, man könne den Wählerwillen durch parlamentarische Tricks dauerhaft aushebeln. Die Geschichte lehrt: Wer gegen das eigene Volk regiert, wird über kurz oder lang abgewählt.
In unsicheren Zeiten zählt echte Substanz
Diese politische Unbeständigkeit – wechselnde Koalitionen, abstürzende Parteien, eine zunehmend zersplitterte Parteienlandschaft – ist Ausdruck einer tiefen gesellschaftlichen Verunsicherung. In Zeiten, in denen politische Gewissheiten ins Wanken geraten und das Vertrauen in die Institutionen schwindet, besinnen sich kluge Bürger auf das, was über Krisen und Regierungswechsel hinaus Bestand hat. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber waren über Jahrhunderte hinweg ein Anker der Stabilität – unabhängig davon, welche Partei gerade regiert oder welche politischen Moden vorüberziehen. Wer sein Vermögen breit aufstellt und einen soliden Anteil an Sachwerten beimischt, trifft Vorsorge, die kein Parlamentsbeschluss entwerten kann.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Leser ist angehalten, eigenständig zu recherchieren und seine Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen oder fachkundigen Rat einzuholen.

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