
Putins verbale Breitseite: EU-Politiker als „Ferkel" abgestempelt
Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei einer Rede vor dem Verteidigungsministerium in Moskau zu einem rhetorischen Rundumschlag ausgeholt, der es in sich hat. Die europäischen Regierungschefs bezeichnete er kurzerhand als „Ferkel", die sich am erhofften Niedergang Russlands mästen wollten. Eine Wortwahl, die zwar diplomatisch ungewöhnlich erscheint, aber in ihrer Direktheit durchaus einen Nerv trifft.
Die Schuldfrage: Washington und seine europäischen Gefolgsleute
Putin machte in seiner Ansprache unmissverständlich klar, wen er für die Eskalation des Ukraine-Konflikts verantwortlich hält. Die frühere US-Administration unter Joe Biden habe geglaubt, Russland militärisch schwächen oder gar zerstören zu können. Die europäischen Staaten hätten diese aggressive Linie bereitwillig unterstützt – wie treue Vasallen, die jeden Wink aus Washington befolgen, ohne die Konsequenzen für ihre eigenen Völker zu bedenken.
Besonders pikant erscheint diese Kritik vor dem Hintergrund, dass der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz Putin unlängst mit Adolf Hitler verglichen hatte. Wenn ein Regierungschef zu solch historisch fragwürdigen Vergleichen greift, darf man sich über eine entsprechende Reaktion aus dem Kreml wohl kaum wundern. Die diplomatischen Umgangsformen scheinen auf beiden Seiten des Kontinents in Vergessenheit geraten zu sein.
Hoffnungsschimmer Trump: Fortschritte in den Gesprächen
Während Putin die europäischen Politiker mit Tiermetaphern bedachte, äußerte er sich auffallend positiv über die Gespräche mit der neuen US-Regierung unter Präsident Donald Trump. Von Fortschritten war die Rede, von konstruktivem Dialog. Ein bemerkenswerter Kontrast, der zeigt, dass Russland durchaus zu Verhandlungen bereit ist – nur eben nicht mit jenen, die es als Feinde betrachtet.
Der Kremlchef bekräftigte seine Position unmissverständlich: Russland werde seine Ziele in der Ukraine „mit Sicherheit" erreichen. Moskau ziehe zwar eine diplomatische Lösung vor, sei jedoch bereit, diese Ziele notfalls militärisch durchzusetzen. Sollten sich Kiew und seine westlichen Unterstützer substanziellen Verhandlungen verweigern, werde man entsprechend handeln.
Die NATO als Aggressor? Putins Gegendarstellung
Vorwürfe, Russland plane Angriffe auf NATO-Staaten, wies Putin entschieden zurück. Stattdessen drehte er den Spieß um und beschuldigte das westliche Militärbündnis, sich auf eine Konfrontation mit Moskau vorzubereiten. Eine Darstellung, die angesichts der massiven Aufrüstungsprogramme in Europa und der ständigen Rhetorik von „Kriegstüchtigkeit" nicht völlig aus der Luft gegriffen erscheint.
Die russischen Forderungen bleiben dabei unverändert: Abtretung von Gebieten in der Ostukraine, Beschränkungen für das ukrainische Militär sowie ein Ende der westlichen Waffenlieferungen. Forderungen, die in Brüssel und Berlin reflexartig abgelehnt werden, ohne dass man sich ernsthaft mit den Konsequenzen einer Fortsetzung des Konflikts auseinandersetzt.
Ein Weckruf für Europa?
Man mag Putins Wortwahl als ungehörig empfinden. Doch vielleicht sollten sich die europäischen Regierungschefs fragen, warum ihre Politik zu solchen Reaktionen führt. Die Energiekosten explodieren, die Wirtschaft schwächelt, und die Bürger fragen sich zunehmend, wessen Interessen ihre gewählten Vertreter eigentlich verfolgen. Die „Ferkel"-Metapher mag beleidigend sein – aber sie trifft offenbar einen wunden Punkt bei jenen, die Europa in einen Konflikt treiben, dessen Ausgang mehr als ungewiss ist.
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