Telefonisch Mo–Fr 8–20 Uhr erreichbar
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
15.08.2026
19:38 Uhr
KI-generiert

Sprengstoff-Drohne bei Leipzig: BKA durchkämmt Feld im Saalekreis!

Sprengstoff-Drohne bei Leipzig: BKA durchkämmt Feld im Saalekreis!
Symbolbild: KI-generiert

Ein abgesperrtes Feld, Suchtrupps im Scheinwerferlicht, das Bundeskriminalamt vor Ort: Im Saalekreis in Sachsen-Anhalt haben Ermittler am späten Freitagabend und am Samstag ein weitläufiges Areal bei Großkugel nach Spuren abgesucht. Hintergrund ist der Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht zum 5. August. Ein möglicher Tatort wurde weiträumig abgeriegelt.

Wie die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtete, war ein Großaufgebot der Polizei in der Gemeinde Kabelsketal im Einsatz. Großkugel liegt nur rund zwei Kilometer vom Rand des Flughafengeländes entfernt – der Airport selbst misst in seiner längsten Ausdehnung bis zu etwa sechs Kilometer.

Was in jener Nacht am Frachtdrehkreuz geschah

Zwischen dem Abend des 4. und den frühen Morgenstunden des 5. August gab es gleich zwei Zwischenfälle mit unbemannten Fluggeräten. Zunächst wurde auf dem Gelände nahe einer ukrainischen Frachtmaschine eine mit Sprengstoff bestückte Drohne entdeckt. Der Flughafen musste für mehrere Stunden dichtmachen.

Kurz darauf kollidierte eine Boeing 757-23N mit einer zweiten Drohne – die Maschine hatte wegen der Sperrung durchstarten müssen. Zwei Vorfälle, eine Nacht, ein hochsensibler Frachtknoten. Zufall sieht anders aus.

Nach Medienberichten zeigen Aufnahmen einer Überwachungskamera, dass die Drohne gezielt auf das ukrainische Frachtflugzeug zuflog und auf dessen Tragfläche aufschlug. Der Sprengsatz soll sich dabei gelöst haben und zu Boden gefallen sein, ohne zu detonieren. Aufgefallen sei das Gerät demnach erst Stunden später – ausgerechnet einem Busfahrer des Flughafens, nicht einem Sicherheitssystem.

Die Spur führt offenbar ins Baltikum

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach nach dem Fund von einem Angriff, der von Profis ausgeführt worden sei – wahrscheinlich im Auftrag "fremder Mächte". Am 7. August äußerten US-Geheimdienstmitarbeiter gegenüber amerikanischen Medien die Einschätzung, dass Russland hinter der Attacke stecke.

Berichten von "Bild" und "Zeit" zufolge sicherten die Ermittler an der nicht explodierten Drohne DNA-Spuren, es habe einen Treffer in der europäischen Datenbank gegeben – die Spur weise nach Litauen. Zudem soll die DNA mit jener von einem Brandanschlag auf ein DHL-Logistikzentrum am Flughafen Leipzig im Juli 2024 übereinstimmen. In Vilnius stehen mehrere Verdächtige wegen dieser Paketbombenserie vor Gericht; es gilt die Unschuldsvermutung. Der Kreml weist jede Verwicklung zurück und spricht von einer Provokation.

Deutschland als Zielscheibe – und die Politik schweigt sich durch

Die Bundesanwaltschaft ermittelt Berichten zufolge wegen versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine Verantwortung Russlands bislang nicht öffentlich benannt.

Aus Sicht unserer Redaktion offenbart der Fall vor allem eines: Eine kritische Infrastruktur von europäischem Rang war offenbar über Stunden nicht in der Lage, ein sprengstoffbeladenes Fluggerät zu bemerken. Jahrelang wurde über Symbolpolitik debattiert, während Drohnenabwehr, Objektschutz und Frühwarnsysteme im Hintertreffen blieben. Für viele Bürger dürfte das ein beunruhigender Befund sein.

Wer daraus für sich Konsequenzen zieht, denkt zwangsläufig auch über Widerstandsfähigkeit nach – im Staat wie im eigenen Vermögen. Physische Edelmetalle gelten seit Jahrhunderten als krisenfeste Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen, weil sie unabhängig von Netzen, Servern und politischen Zusagen funktionieren.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung und keine Rechtsberatung. Er gibt unsere Einschätzung auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser sollte eigenständig recherchieren und trifft seine Entscheidungen in eigener Verantwortung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen