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Kettner Edelmetalle
07.04.2026
05:08 Uhr

Spritpreise explodieren, Europa zerfällt: Das Totalversagen der politischen Klasse an der Zapfsäule und auf dem Weltmarkt

Über drei Euro pro Liter Diesel an einer hessischen Autobahntankstelle – am Ostersonntag, wohlgemerkt, wenn Millionen Deutsche unterwegs sind und kaum Ausweichmöglichkeiten haben. Was an der AVIA-Tankstelle an der A5 in Eschborn geschah, ist kein Einzelfall, sondern ein Symptom. Ein Symptom für ein Land, dessen politische Führung offenbar weder willens noch in der Lage ist, die Energieversorgung seiner Bürger zu sichern und bezahlbar zu halten.

Die Mittags-Regel: Gut gemeint, schlecht gemacht

Super E5 für 3,039 Euro, Diesel für 3,169 Euro – das waren die Preise, die Autofahrer am Ostersonntag an besagter Tankstelle vorfanden. Später wurden sie zwar nach unten korrigiert, auf immer noch stolze 2,63 Euro für Super und 2,78 Euro für Diesel. Doch der Schaden war angerichtet. Die sogenannte Mittags-Regel, einst als Instrument zum Schutz der Verbraucher erdacht, entpuppt sich als das genaue Gegenteil: Sie provoziert den Höchstpreis, statt ihn zu senken. Die Tankstellenbetreiber haben längst gelernt, das System zu ihrem Vorteil zu nutzen. Wer das nicht begreift, hat in der Politik nichts verloren.

Und was tut die Bundesregierung? Sie kreist. Sie kreist um Stromsteuer-Senkungen, um eine „Energiepreispauschale", um den legendären „Tankrabatt", um eine Mehrwertsteuersenkung auf Kraftstoffe, um das Aussetzen des CO2-Preises, um einen Preisdeckel auf Sprit. Was am Ende herauskommt? Eine Erhöhung der Pendlerpauschale. Das Mäuslein, das der Berg gebar. Selbst wohlmeinende Beobachter befürchten eine „verspätete Wirkung und Sichtbarkeit" dieser Maßnahme – diplomatisch formuliert für: Es bringt nichts.

Koalitions-Chaos statt Krisenmanagement

Die Kritik kommt mittlerweile von allen Seiten. Von links wird der Bundesregierung vorgeworfen, sie bestehe aus „Totalversagern", das „Durcheinander der Vorschläge" zeige, dass das Land „von Planlosen regiert" werde. Selbst die Grünen fordern einen „klaren Krisen-Aktionsplan" und beklagen ein „fatales Krisenmanagement, auch des Bundeskanzlers". Wenn sogar die Grünen – jene Partei, die maßgeblich zur Energiekrise beigetragen hat – der Regierung Versagen vorwerfen, dann sollten bei Friedrich Merz sämtliche Alarmglocken schrillen.

Doch die entscheidende Frage lautet: Wie soll eine Regierung, die sich selbst im Zustand der Dauerkrise befindet, eine Energiekrise managen? Merz hatte den Deutschen Reformen versprochen. Im Herbst sollten sie kommen. Dann im Winter. Dann im Frühjahr. Gekommen ist – nichts. Oder besser gesagt: nichts Substanzielles. Stattdessen stürzt Deutschland weiter ab, während die Politik verspricht und verspricht und verspricht.

Europa: 27 Länder in Panik – keine Strategie

Doch das Problem reicht weit über die deutschen Grenzen hinaus. Was auf europäischer Ebene geschieht, lässt sich nur als strategisches Desaster bezeichnen. Italien schließe eigene Gasabkommen mit den Golfstaaten ab, Deutschland sei nach Houston geflogen, um LNG zu beschaffen, Frankreich danke sich im Stillen dafür, an der Kernenergie festgehalten zu haben. So beschreibt es der Analyst Jack Prandelli – und trifft damit den Nagel auf den Kopf.

Europa hat den größten Binnenmarkt der Welt. Verhandelte es gemeinsam, könnte es jedem Gaslieferanten der Welt die Bedingungen diktieren. Stattdessen hebeln sich Lieferanten und Länder gegenseitig aus.

Die Ironie ist kaum zu ertragen. 27 Ministerpräsidenten in 27 Flugzeugen, die nach denselben Molekülen suchen. Das sei keine Union, so Prandelli, sondern eine Warteschlange. Russland habe das verstanden. Die Golfstaaten hätten das verstanden. Washington habe das verstanden. Die einzigen, die es nicht verstünden, säßen in Brüssel. Man möchte hinzufügen: und in Berlin.

Saudi Aramco dreht an der Preisschraube

Als wäre die Lage nicht schon prekär genug, verschärft sich die Situation auf dem globalen Ölmarkt dramatisch. Saudi Aramco habe den offiziellen Verkaufspreis für Arab Light Rohöl für Asien im Mai auf einen Aufschlag von 19,50 US-Dollar pro Barrel gegenüber dem Oman-Dubai-Referenzpreis angehoben. Im April habe der Aufschlag noch bei 2,50 US-Dollar gelegen. Ein Anstieg von 17 US-Dollar innerhalb eines einzigen Monats. Es handele sich um den höchsten Aufschlag, den Aramco jemals festgelegt habe – doppelt so hoch wie der bisherige Rekord aus dem Jahr 2022, als der Ukraine-Krieg die Energiemärkte erschütterte.

Rohöl aus dem Nahen Osten sei nun das teuerste Öl der Welt, bestätigten Bloomberg und Reuters. Für die deutschen Verbraucher bedeutet das: Die Preise an der Zapfsäule dürften weiter steigen. Und die Bundesregierung? Sie wird vermutlich weiter kreisen.

Die Lehre aus 30 Jahren Selbstgefälligkeit

Was wir derzeit erleben, ist das Ergebnis von drei Jahrzehnten billiger Energie-Selbstgefälligkeit. Deutschland hat seine Kernkraftwerke abgeschaltet, hat sich in eine fatale Abhängigkeit von russischem Gas begeben, hat die eigene Energieinfrastruktur vernachlässigt und ideologiegetriebene Energiepolitik betrieben. Frankreich, das an der Kernenergie festhielt, steht heute deutlich besser da. Aber das darf man in Deutschland ja kaum laut sagen, ohne als Fortschrittsfeind gebrandmarkt zu werden.

Die geschlossene Straße von Hormus habe jede Schwäche offengelegt, die Europa in drei Jahrzehnten aufgebaut habe: keine Strategie, keine Reserven, keine Verhandlungsmacht. Und mittendrin Deutschland – ein Land, das einst als industrielles Kraftzentrum Europas galt und nun nicht einmal mehr in der Lage ist, seinen Bürgern bezahlbaren Sprit zu garantieren.

Temporäre Maßnahmen mit ewiger Haltbarkeit

Besonders entlarvend ist der Hinweis auf die deutsche Tradition „temporärer" Maßnahmen. Die Schaumweinsteuer, eingeführt im Jahr 1902 zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte, existiert bis heute. Wer also glaubt, ein „temporäres" Tempolimit oder eine „vorübergehende" Steuererhöhung würde jemals wieder abgeschafft, der glaubt vermutlich auch, dass die Bundesregierung einen Plan hat.

Entscheidend ist, wie Helmut Kohl einst treffend formulierte, „was hinten rauskommt". Und was derzeit hinten rauskommt, ist ein Land im Niedergang, regiert von einer politischen Klasse, die zwischen Böswilligkeit und Inkompetenz changiert. Vielleicht ist es auch beides zusammen. Für den Bürger an der Zapfsäule macht das keinen Unterschied.

Gold und Silber: Der Anker in stürmischen Zeiten

In Zeiten explodierender Energiepreise, einer orientierungslosen Bundesregierung und eines europäischen Energiemarktes im freien Fall stellt sich für jeden vorausschauenden Bürger die Frage nach dem Schutz des eigenen Vermögens. Während Papiergeld durch Inflation und politische Fehlentscheidungen stetig an Kaufkraft verliert, haben sich physische Edelmetalle über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt. Gold und Silber kennen keine politischen Krisen – sie profitieren davon. Wer sein Portfolio mit physischen Edelmetallen ergänzt, schafft sich ein Stück Unabhängigkeit von den Launen einer politischen Klasse, die offensichtlich nicht in der Lage ist, die grundlegendsten Interessen ihrer Bürger zu schützen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Anlageentscheidungen unserer Leser. Konsultieren Sie im Zweifel einen unabhängigen Finanzberater.

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